Bürgermeisterin Sonja Wienecke setzt auf Dialog und Bürgernähe

Positive Bilanz: Am 8. Februar ist die parteilose Monheimer Verwaltungschefin 100 Tage im Amt

Bürgermeisterin Sonja Wienecke, hier bei der konstituierenden Ratssitzung am 5. November 2025, ist seit 100 Tagen im Amt. Foto: Michael Hotopp

Die parteilose Bürgermeisterin Sonja Wienecke ordnet gemeinsam mit der neu gewählten Ratsmehrheit die Politik in Monheim am Rhein konsequent neu. Am Dienstag, 10. Februar, wird der Rat der Stadt über einen neuen Haushalt abstimmen. Am Sonntag zuvor ist Sonja Wienecke seit 100 Tagen im Amt. Ihr Leitungsstil orientiert sich an den Begriffen Dialog, Bürgernähe und Beteiligung.

„Inzwischen hat spürbar ein Umdenken eingesetzt. Wegen zu hoher Investitionen und Kostenexplosionen in der Vergangenheit war die finanzielle Stabilität unserer Stadt und damit ihre Zukunftsfähigkeit akut gefährdet“, sagt Sonja Wienecke. „Nun werden zum Wohle Monheims konsequent alle Ausgaben auf ihre Machbarkeit geprüft. Dabei verfolgen wir kein Spardiktat. Denn alles wirklich Wichtige für die Monheimerinnen und Monheimer soll weitgehend ermöglicht werden.“ Ein Beispiel dafür sei die Hochwasserschutzwand am Greisbachsee.

Zahlreiche umstrittene Großprojekte hat die Monheimer Bürgermeisterin seit ihrem Amtsantritt am 1. November 2025 geprüft. Basierend darauf hat die neue politische Mehrheit im Rat zusammen mit der Stimme der Bürgermeisterin richtungsweisende Entscheidungen getroffen:

Neuer Haushalt 
Nach einem breit angelegten Dialog mit Politik, Bürgerschaft und Verwaltung liegt dem Rat der Stadt am 10. Februar ein neuer Haushalt zur Abstimmung vor. Dazu gehören eine neue Haushaltssatzung und ein neues Haushaltssicherungskonzept mit allen Änderungen, die in den Fachausschüssen intensiv diskutiert worden sind.

Mack-Pyramide
Die Mack-Pyramide wird gebaut, weil sie aus haushalterischer Vernunft heraus gebaut werden muss. Denn nach Einschätzung der Bürgermeisterin, der Verwaltung und einer anwaltlichen Prüfung ist das Projekt zur Erweiterung und Sanierung der Mack-Pyramide nicht mehr rückgängig zu machen, weil es zu weit fortgeschritten ist. Ein Stopp hätte die Stadt aufgrund von bestehenden Zahlungsansprüchen sofort mit 30 bis 50 Millionen Euro belastet.

Marina am Greisbachsee
Die Beendigung der Planungen der Marina am Greisbachsee ist beschlossen. Die für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger wichtige Hochwasserschutzwand wird gebaut.  

Das Blaue Band 
Der Stadtrat hat das umstrittene Kunstprojekt gestoppt. Damit wird konsequent das Ziel verfolgt, weitere Projekt- sowie künftige Instandhaltungs- und Pflegekosten zu sparen.

Skatepark Am Kielsgraben
Der im Mai 2024 vom alten Monheimer Stadtrat beschlossene Bau der Skateanlage im Sportzentrum wurde vom neu gewählten Rat vorerst angehalten. Zunächst wird abgewartet, welche Region im Herbst vom Deutschen Olympischen Sportbund den Zuschlag für die deutsche Bewerbung für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 erhält. Wenn Monheim am Rhein mit der Durchführung von Skate-Wettbewerben daran beteiligt sein sollte, kommt das Thema abermals auf die Agenda.

Olympia-Bewerbung
Bis zum 19. April 2026 haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, an einem Ratsbürgerentscheid teilzunehmen und können darüber abstimmen, ob sich die Stadt Monheim am Rhein an der Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele in der Region Rhein-Ruhr beteiligen soll. Die Unterlagen werden zwischen dem 16. und 20. März 2026 per Post verschickt.

Trainingscampus für Bayer 04 Leverkusen
Die konstruktiven Gespräche mit der Bayer 04 Fußball GmbH über das geplante Leistungszentrum dauern an. Die Bürgermeisterin bleibt bei ihrer Position, dass die Pläne in der ursprünglich vorgelegten Form nicht umgesetzt werden.

Kulturangebote
Aufgrund der hohen Verschuldung der Stadt stehen aktuell alle Projekte auf dem Prüfstand, also auch die Kulturangebote sowie Kunst im öffentlichen Raum. Die Monheimer Kulturwerke werden als städtische Tochtergesellschaft ebenfalls ihren Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten müssen.

Monheim Triennale
Aktuell wird geprüft, ob es eine Neuausrichtung geben und wie diese gegebenenfalls aussehen kann. Derzeit laufen konstruktive, ergebnisoffene Gespräche mit den Verantwortlichen.

Kulturraffinerie K714
Mit vereinten Kräften haben alle Beteiligten Anfang Januar die erstmalige Nutzung der künftigen Festhalle für den Sitzungskarneval ermöglicht, obwohl diese zurzeit noch eine Baustelle ist. Die Prunksitzung der Gromoka war die Generalprobe. Dabei wurden organisatorische Herausforderungen erkannt und im Anschluss gemeinsam angegangen. An vielen Stellen wurde sehr erfolgreich nachgebessert.

Grün in die Innenstadt
Die im Wahlkampf von Bürgermeisterin Wienecke angekündigte Begrünung der Innenstadt ist in Vorbereitung.

Bänke in die Innenstadt
Auch dieses Wahlversprechen befindet sich in der Umsetzung. Es wird dazu eine Bürgerbeteiligung geben, um so gemeinsam herauszufinden, wo künftig neue Sitzgelegenheiten stehen sollen.

Altstadt-Nutzung
Die Verwaltung hat die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Gastronominnen und Gastronomen befragt. Die Antworten flossen in die Ratsvorlage ein, über die am 10. Februar abgestimmt wird. Es geht darum, in der Fußgängerzone längere Liefer- und Ladezeiten zu ermöglichen sowie um die Absicherung der Zone mit Pollern auf und entlang der Turmstraße.

Dialog mit muslimischen Bürgerinnen und Bürgern
Der vertrauensvolle Austausch ist im Gange. Bei einem Besuch im Rathaus hat die Bürgermeisterin mit muslimischen Gemeindemitgliedern über das von ihnen geplante Seniorenprojekt, den muslimischen Friedhof und die Eröffnung der Osman-Gazi-Moschee gesprochen.

Dialog mit politischen Parteien
Bürgermeisterin Wienecke führt regelmäßig mit allen im Rat vertretenen Parteien interfraktionelle Gespräche und stimmt so wichtige Eckpunkte ab. Der Dialog ist gleichzeitig ein Angebot und ein Signal an alle Oppositionsparteien, dass die anstehenden Probleme in Monheim am Rhein nur gemeinsam gelöst werden können.

Partizipation
Dem Rat liegt eine Änderung der Geschäftsordnung vor, die es nach Annahme aufgrund einer Gesetzesänderung zwei vom Jugendparlament benannten Mitgliedern ermöglicht, an den Sitzungen des Rates in Jugendangelegenheiten teilzunehmen. Diesen engagierten Jugendlichen steht damit auch ein Rede-, Anhörungs- und Anregungsrecht zu.

Fahrradverleih 
Das Stadträder-Bike-Sharing wird fortgeführt.

Siebte Partnerstadt
Die ukrainische Stadt Volodymyr soll auf Antrag der Fraktion Bündnis ’90/Die Grünen künftig neue Partnerstadt von Monheim am Rhein werden.

Dialog mit der Wirtschaft
Im IHK-Ausschuss, bei den von der Stadt organisierten Monheimer Mittagsgesprächen sowie im Netzwerkfrühstück mit dem Handelsverband erläuterte die Bürgermeisterin ihre strategischen Ansätze zur Festigung Monheims als attraktiven Wirtschaftsstandort. Sie führt dabei einen offenen Dialog mit zahlreichen ansässigen Unternehmen, dem Einzelhandel, Gastronomiebetrieben und Dienstleistenden.

Wirtschaftsförderung
Sonja Wienecke betreibt die Wirtschaftsförderung intensiv und interdisziplinär. Sie eröffnete den Martinsmarkt und den Sternenzauber in Monheim Mitte, setzt Impulse im Tourismusnetzwerk und entwickelt gemeinsam mit der Marktgilde den Wochenmarkt weiter. Darüber hinaus initiierte die Bürgermeisterin Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und begleitete Unternehmen bei Besichtigungen verfügbarer Flächen im Rheinpark.

Bürgermeisterkonferenz
Bürgermeisterin Wienecke hat dafür gesorgt, dass Monheim am Rhein nach jahrelanger Abstinenz wieder bei der Bürgermeisterkonferenz der Städte des Kreises Mettmann mit am Tisch sitzt und am Dialog der zehn Städte teilnimmt. In dem Gremium herrscht Einigkeit, dass die kommunalen Herausforderungen nur gemeinsam gelöst werden können.

Mehr Personal für den KOD
Der Kommunale Ordnungsdienst bekommt zur verstärkten Wahrnehmung seiner Aufgaben zwei neue Stellen.

Gäste und Termine 
Seit ihrem Amtsbeginn am 1. November 2025 hat die Monheimer Bürgermeisterin insgesamt 373 Termine wahrgenommen und dabei rund 1120 Besucherinnen und Besucher empfangen.

Sonja Wienecke: „Ich stehe für eine Politik des Dialoges. Als parteiunabhängige Bürgermeisterin sehe ich mich als Vermittlerin zwischen Rat, Verwaltung und Bürgerschaft. Ich habe ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen, die hier leben und arbeiten. Für mich als überparteiliche Bürgermeisterin ist es ein Herzensprojekt, diese Stadt politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich wieder auf Kurs zu bringen und die notwendigen Entscheidungen offen und transparent zu kommunizieren.“

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