An Elternhaltestellen gelten neue Regeln

Außerhalb der Schulzeiten ist das Parken an den meisten Standorten möglich

Verkehrsplanerin Lisa Zibull (v. l.), Bürgermeisterin Sonja Wienecke und Bereichsleiterin Bauwesen Ella Luff vor dem neuen Schild an der Elternhaltestelle, Kita Schwalbenstraße: Hier darf nach 16:15 Uhr nun geparkt werden. Foto: Pia Mahr

Um den vorhandenen Parkraum effizienter zu nutzen, passt die Stadt Monheim am Rhein die Nutzung der Elternhaltestellen an den Schulen an. In Zukunft gilt an vielen Elternhaltestellen eine zeitliche Begrenzung. Das eingeschränkte Haltverbot besteht also nur noch während der schulischen Bring- und Abholzeiten. Außerhalb dieser festgelegten Zeiträume können die Flächen regulär zum Parken genutzt werden. 

„Ich bin eine totale Befürworterin der Elternhaltestellen“, sagt Bürgermeisterin Sonja Wienecke. „Aber warum, sollen Anwohnende und Besucherinnen und Besucher nicht außerhalb der Schulzeiten auch dort parken dürfen?“ Mit der Freigabe kann eine Auslastung der vorhandenen Parkflächen erreicht werden. Die Parksituation für Anwohnende wird sich spürbar verbessern. Zuvor wurden alle Schulen eingebunden und die jeweiligen Zeiten individuell abgestimmt.

Wichtig ist jedoch: Diese Regelung gilt nicht für alle Standorte. An Elternhaltestellen, an denen bereits zuvor aus verkehrlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen ein Haltverbot bestand oder die grundsätzlich nicht zum Parken geeignet sind, bleibt das eingeschränkte Haltverbot weiterhin bestehen. So ändern sich die Regeln an der Schwalbenstraße vor Hausnummer 23 und an der Kirchstraße nicht. Maßgeblich sind immer die Verkehrszeichen vor Ort. An der Wiener-Neustädter-Straße, an der Bregenzer Straße, an der Knipprather Straße, an der Schwalbenstraße vor Hausnummer 12, an der Lichtenberger Straße, an der Kurt-Schumacher-Straße, an der Berghausener Straße und an der Geschwister-Scholl-Straße werden neue Zusatzschilder montiert. Die Arbeiten werden schrittweise bis Ende Mai umgesetzt.

Um sicherzustellen, dass die Elternhaltestellen während der Bringzeiten tatsächlich zur Verfügung stehen, beginnen die eingeschränkten Haltverbote bewusst etwas früher als der morgendliche Schulverkehr. So kann das Ordnungsamt bei Verstößen konsequent handeln – bis hin zum Abschleppen von Fahrzeugen. 

Zu Unterrichtsbeginn und -ende kommt es im direkten Umfeld vieler Schulen zu einem hohen Verkehrsaufkommen. Insbesondere durch sogenannte Elterntaxis, also Eltern, die ihre Kinder bis zur Eingangstür der Schule fahren, entstehen häufig unübersichtliche und gefährliche Situationen. Haltende und rangierende Fahrzeuge beeinträchtigen Kinder, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, und erhöhen das Unfallrisiko. Auch riskante Wendemanöver und kurzfristiges Halten direkt vor den Schuleingängen verschärfen die Lage zusätzlich.

Eltern, die die eingerichteten Elternhaltestellen nutzen, leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Entlastung dieser Situation. Sie verlagern den Hol- und Bringverkehr gezielt aus dem unmittelbaren Schuleingang heraus und sorgen so für mehr Übersicht und Sicherheit im Schulumfeld. Gleichzeitig erhalten Kinder die Möglichkeit, den restlichen Schulweg eigenständig zurückzulegen. Die Wege zwischen Elternhaltestellen und Schulen wurden im Rahmen des Schulwegsicherheitskonzepts überprüft und so optimiert, dass sie sicher nutzbar sind.

Die Einhaltung der Regelungen wird verstärkt kontrolliert. Der Kommunale Ordnungsdienst führt regelmäßige Überprüfungen durch um sicherzustellen, dass die Flächen während der vorgesehenen Zeiten für diesen Zweck zur Verfügung stehen. Die Umsetzung erfolgt sukzessive in den kommenden Wochen, bis alle vorgesehenen Elternhaltestellen mit dem entsprechenden Zusatzzeichen ausgestattet sind.

Die Einrichtung der Elternhaltestellen ist Teil eines umfassenden Schulwegsicherheitskonzepts. In diesen Prozess wurden sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Eltern aktiv einbezogen. Daraus sind zahlreiche Maßnahmen entstanden – von Informations- und Kommunikationsangeboten über organisatorische Anpassungen bis hin zu verkehrstechnischen und baulichen Verbesserungen. Anregungen und Hinweise aus der Bevölkerung sind weiterhin willkommen und können direkt an die zuständige Ansprechpartnerin Lisa Zibull per E-Mail an [E-Mail]lzibull@monheim.de gerichtet werden. Ziel bleibt es, die Schulwege sicherer zu gestalten – für alle Kinder und im Interesse der gesamten Stadtgesellschaft. (jm)

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