Werner Weber und Hilke Prömper erhalten Integrationspreis

Im Ratssaal lobt Bürgermeister Daniel Zimmermann das nachhaltige ehrenamtliche Engagement

Der Vorsitzende des Integrationsrats Abdelmalek Bouzahra (l.) und Bürgermeister Daniel Zimmermann überreichen Werner Weber und Hilke Prömper mit ihren Unterstützerinnen Karin Kalder (3.v.r.) und Heidemarie Kaletsch (2.v.l.) die Auszeichnung. Foto: Birte Hauke

Langsam dringen die Stimmen des Kammerchors Vohwinkel bis in die letzte Ecke des Ratssaals. Werner Weber, Hilke Prömper und ihr gesamtes Team sind tief bewegt. Seit Jahren engagieren sie sich ehrenamtlich und nachhaltig für gelingende Integration in Monheim am Rhein. Am Donnerstag, 15. Februar, wurden sie dafür mit dem zehnten städtischen Integrationspreis ausgezeichnet.

Hilke Prömper hat ihren Frauen-Treff vor vielen Jahren als interkulturelles Begegnungsangebot ins Leben gerufen. In geschützter Atmosphäre können sich Frauen mit und ohne Migrationshintergrund vernetzen und austauschen. „Monheim am Rhein ist eine Stadt, in der das Miteinander eine größere Rolle spielt als das Gegeneinander“, erklärte Bürgermeister Daniel Zimmermann in seiner Ansprache. Der Frauen-Treff helfe, Barrieren zu überwinden und ermögliche Begegnungen, zu denen sich im Alltag selten die Gelegenheit ergäbe.

Werner Weber hat viele Maßnahmen und Projekte zugunsten von Kindern, die in städtischen Übergangswohnheimen wohnen, finanziell unterstützt. Er organisierte Kunstaktionen, Ausstellungen, veröffentlichte Gedichtbüchlein, seine eigene Biografie und nahm CDs auf, um den Erlös des Verkaufs zu spenden. In einer kurzen Rede berichtete Weber von seiner Kindheit als Vollwaise und seinen Erinnerungen an die Kriegsjahre. „Es ist der schönste Preis, den ich je bekommen habe“, bedankte er sich.

Die Preisträger teilen sich die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung. Sie wurden zunächst von einer Jury ausgewählt, der Rat bestätigte die Entscheidung. Zur musikalischen Gestaltung des Festakts hatte das städtische Integrationsbüro den Kammerchor Vohwinkel unter der Leitung von Ute Merten eingeladen. Hilke Prömper bedankte sich nach der letzten Darbietung herzlich bei allen Gästen und Mitstreitern: „Friede für die Welt! Wir müssen im Kleinen anfangen – und so machen wir weiter.“

Zu den bisherigen Preisträgern gehören Gülendam Yilmaz (2008), der Marokkanische Verein für soziale und kulturelle Angelegenheiten (2008), Sigrid Harrer (2009), zwölf Laiendolmetscherinnen (2009), der Internationale Sport- und Kulturverein (2009), der KKV (2009), Branko Mikic (2010), Slavica Dahmen (2010), der Verein für kulturelle und soziale Förderung der Mitbürger aus der Ägäis (2011), das Projekt Frauensprachkurse „Frau spricht Deutsch" (2011), Mo.Ki II an der Hermann-Gmeiner-Schule und Mo.Ki II an der Grundschule am Lerchenweg (2011), Uwe Spillner (2012), das Team „Die Kinderbrücke“ (2012), die deutsch-türkische Kindertanzgruppe des Otto-Hahn-Gymnasiums (2013), Oliver Hoven (2013), Rachida El Khabbachi (2014), eine Schülergruppe des Otto-Hahn-Gymnasiums, die Fußballspiele mit Asylbewerber-Kindern der Unterkünfte an der Niederstraße organisiert (2015) und Rabih Lahoud (2016). (bh)

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