Die Stadt Monheim am Rhein ist erneut in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS) aufgenommen worden. Bereits am 15. April 2018 wurde das Prädikat „Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt“ erstmalig an die Stadt verliehen. Voraussetzung dafür war die Erfüllung umfangreicher Kriterien, darunter eine klare kommunalpolitische Zielsetzung, die Priorisierung der Nahmobilitätsförderung, stadt- und verkehrsplanerische Schwerpunkte, eine nahmobilitätsfreundliche Infrastruktur, ein entsprechender Service für den Fuß- und Radverkehr sowie eine nachvollziehbare Kommunikation und Information. Die Einhaltung dieser Anforderungen wurde damals in einem Bericht dargelegt und im Rahmen einer Befahrung überprüft.
Nach sieben Jahren war nun turnusgemäß die Verlängerung der Mitgliedschaft zu beantragen. Dafür legte die Stadt erneut eine umfassende schriftliche Erläuterung zu zentralen Themenfeldern vor. Ergänzt wurde der Antrag durch eine Projektdokumentation der drei wichtigsten Maßnahmen zur Förderung der Nahmobilität in den vergangenen sieben Jahren. In Monheim am Rhein wurden besonders der
Radschnellweg, der
Verleih der Stadträder sowie das Thema Schulweg mit begleitendem Schulwegesicherungskonzept,
Elternhaltestellen und Unterstützung für schulische Fahrradtrainigs in den Fokus gestellt. Die Auswahlkommission des Landes Nordrhein-Westfalen bestätigte, dass die Stadt gemeinsam mit elf weiteren Gemeinden, Kreisen und Kommunen, darunter beispielsweise der Kreis Düren, der Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Paderborn, die im Zuge einer feierlichen Urkundenverleihung ausgezeichnet wurden, weiterhin die Anforderungen an eine aktive Förderung der Nahmobilität erfüllt.
„Die Verlängerung der AGFS-Mitgliedschaft unterstreicht, dass die kontinuierliche Arbeit am Fuß- und Radverkehr konsequent fortgesetzt wurde und weiterhin einen hohen Stellenwert besitzt“, bestätigt Stephanie Augustyniok, Leiterin der Abteilung Mobilität und Straßenverkehr, und ergänzt: „Mit der erneuten Aufnahme bleibt die Stadt weiterhin Teil eines landesweiten Netzwerks von nunmehr 118 Kommunen, Kreisen und Gemeinden, die sich für sichere, attraktive und zukunftsfähige Mobilität einsetzen.“ (tb)


