Monheims Bahnen legen nochmals zu

Stadtrat gibt einstimmig grünes Licht für weitere Optimierungen

Auch die Taktung für die Schnellbus-Linie 79 wird weiter optimiert. Foto: Tim Kögler

Bereits zum Fahrplanwechsel im Januar hatten Monheims Bahnen (BSM) das Linienkonzept erheblich erweitert. Nach dem einstimmigen Beschluss im Stadtrat von Mittwochabend, 20. Dezember, wird es nun eine weitere erhebliche Leistungsausweitung geben. Bis Dezember 2018 soll alles umgesetzt sein – vorausgesetzt, die zuständigen Gremien des Kreises Mettmann stimmen ebenfalls zu. Davon geht Michael Hamann, BSM-Betriebsleiter, allerdings aus. Das bedeutet dann nicht weniger als zusätzliche etwa 731.000 zu den bereits derzeit geleisteten rund 1,7 Millionen Kilometern pro Jahr.

Um den Berufspendlern mit Blick auf die S-Bahnhöfe künftig die Wartezeiten weiter zu verkürzen, wird unter anderem zum bereits bestehenden Zehn-Minuten-Takt der Linie 789 von Baumberg nach Hellerhof in der Hauptverkehrszeit auch für die Rückrichtung bis zur Haltestelle „Hochschule/Rheinpark“ dieser Takt eingeführt. Damit ist die schnellere Anbindung der S68 an den Rheinpark gewährleistet.

Für die bessere Anbindung der S68 am Bahnhof Berghausen wird die Linie SB 78 auf einen Zehn-Minuten-Takt zwischen 6 und 8.30 Uhr beziehungsweise 15.30 bis 19 Uhr optimiert.

S-Bahnhof Langenfeld: Die Linien 790/791 werden in der Hauptverkehrszeit ebenfalls im Zehn-Minuten-Takt fahren. Durch die Maßnahme ergibt sich ein verbesserter Umstieg auf die Linien 788/789 an der Monheimer Haltestelle „Kulturzentrum“ beziehungsweise „Busbahnhof“ in und aus Fahrtrichtung Benrath.

Die Linie SB79 wird in der Hauptverkehrszeit ebenfalls auf einen Zehn-Minuten-Takt verdichtet, so dass die S68 an der Haltestelle „Langenfeld S“ optimal erreicht wird. Das Gewerbegebiet an der Alfred-Nobel-Straße erhält so einen noch dichteren Schnellverkehrsanschluss für Berufspendler.

Auch an den Rhein-Ruhr-Express (RRX) wird gedacht: Er soll voraussichtlich ab Dezember 2019 beziehungsweise Dezember 2020 in Bentath und Leverkusen-Wiesdorf halten. Beide Bahnhöfe werden dann per Direktverbindung im 30-Minuten-Takt mit dem Gewerbegebiet an der Alfred-Nobel-Straße verbunden.

Optimierungen gibt es auch im Freizeitverkehr. Die S6 fährt neuerdings samstags im 20-Minuten-Takt (vorher 30 Minuten). Entsprechend werden sich auch die Leistungen der Linien 777, 789, 791 und NE13 erhöhen.

Um an Wochenenden bessere Anbindungen zum mona mare und der Altstadt zu schaffen, wird zwischen 9 und 18 Uhr eine neue Ringverbindung mit der Linie NE12 eingeführt. Sie ist auf die aus Düsseldorf kommenden Linien und umgekehrt abgestimmt.

Weitere geplante Änderungen an Wochenenden: Die Linie 788 wird an Sonntagen für Kirchgänger und Krankenhausbesucher (Benrath) bereits ab 9 Uhr einsetzen. Die Linie 777 wird sonntags ganztägig – analog der S6 – auf einen 30-Minuten-Takt (bisher 60 Minuten) erhöht. An Werktagen wird der Betriebsschluss für die Linie 777 auf etwa 24 Uhr verlängert, für die Linien 789/791 auf etwa 2 Uhr.

Um all das bis Dezember 2018 erreichen zu können, muss beispielsweise der Fahrzeugpark der Bahnen der Stadt Monheim von derzeit 30 auf 43 Busse erweitert werden. Das bedeutet natürlich auch eine personelle Aufstockung um etwa 19 Stellen. (nj)

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