Das Monheimer Jahr 2026 ist mit einem besonderen Highlight gestartet: Noch bevor die Kulturraffinerie K714 im Herbst offiziell eröffnet wird, dient sie in diesen Wochen erstmals als Veranstaltungsstätte. Der Monheimer Karneval ist in den Kulturrohbau an der Rheinparkallee eingezogen. Alle Sitzungen und Karnevalspartys der Großen Monheimer Karnevalsgesellschaft (Gromoka) finden in dieser Session erstmals dort statt. Den Auftakt bildete am Samstag, 3. Januar, die Prunksitzung. Und sie geriet zu einer rauschenden Baustellen-Premiere.
Dass dies möglich gemacht wurde, würdigten Vertreterinnen und Vertreter des Monheimer Karnevals ausdrücklich. Sowohl das Monheimer Prinzenpaar als auch die Gromoka-Spitze um den Vorsitzenden Ralf Volgmann sowie der Elferrat dankten Politik und Verwaltung für die Umsetzung. Die anreisenden Jecken auf der Bühne hatten vor allem einen hörbaren Narren an dem ebenso hell wie bunt erleuchteten Parkhaus gefressen. Diese schon bei der Anreise erkennbare Gastfreundschaft kam offenkundig sehr gut an.
Gemeinsam ermöglichen die Stadt Monheim am Rhein und ihre Tochtergesellschaft, die Monheimer Kulturwerke, auch in den anstehenden Karnevalswochen Veranstaltungen in einem Gebäude, das sich noch mitten in der finalen Phase seiner Fertigstellung befindet. Vieles ist derzeit noch Provisorium. Dennoch vermitteln die Karnevalsveranstaltungen bereits jetzt einen Eindruck von den Dimensionen, der Atmosphäre und den Möglichkeiten des künftigen Kulturbaus direkt am Rheinufer. Auch von den Bühnenakteuren wurde dies vielfach betont.
„Ich freue mich, bei dieser ganz besonderen Premiere dabei gewesen zu sein“, betont Bürgermeisterin Sonja Wienecke. „Dass wir es mit vereinten Kräften geschafft haben, dem heimischen Brauchtum diese große Bühne zu bereiten, zeigt unsere Unterstützung für den Karneval und die Kultur vor Ort. Um das möglich zu machen, wurde tatsächlich bis zum letzten Tag gemeinsam gearbeitet.“
Sichere Karnevalsveranstaltungen auf der Großbaustelle
Der große Saal dient bis zur Abschlussparty am Rosenmontag nun als zentrale Veranstaltungsfläche für die Karnevalsveranstaltungen, ergänzt durch weitere Bereiche der Kulturraffinerie. Für Organisation und Durchführung der Sitzungen ist – wie gewohnt – die Gromoka verantwortlich. Für die Besucherinnen und Besucher wurde die Großbaustelle in den vergangenen Wochen temporär so hergerichtet, dass sichere, stimmungsvolle und auch komfortable Veranstaltungen möglich sind.
Der Zugang zur Kulturraffinerie erfolgt während der gesamten Karnevalstage ausschließlich über die Rheinparkallee und das dortige Baustellentor, vom Rhein aus gesehen also über die Rückseite. Ein Zugang über die Rheinpromenade ist baustellenbedingt noch nicht möglich. Parkmöglichkeiten stehen im Parkhaus der Kulturraffinerie an der Rheinparkallee, Ecke Daimlerstraße, zur Verfügung. Für das Bühnenprogramm mit allen heimischen Garden und zahlreichen Gästen aus dem Kölner Karneval sorgt die Gromoka.
Mit den Karnevalsveranstaltungen wird – trotz aller baustellenbedingten Einschränkungen – auch in den kommenden Wochen deutlich, welches Potenzial die Kulturraffinerie K714 künftig für Konzerte, Shows, Veranstaltungen und kulturelle Begegnungen bieten wird. Zugleich deutet sich an, auf welchem neuen Niveau der Monheimer Karneval hier künftig dauerhaft gefeiert werden kann. (ts)
Die Kulturraffinerie K714 entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Shell-Raffinerie an der Rheinparkallee. Mit mehreren Sälen, variablen Veranstaltungsflächen und einem großzügigen Foyer wird sie ab Herbst 2026 ein zentraler Ort für Kultur, Veranstaltungen und Begegnung in Monheim am Rhein sein. Erste Veranstaltungen im kleinen und großen Saal können bereits gebucht werden.
Weitere Infos gibt es auf der Website der Kulturraffinerie K714.


