Das kleine Baumberger Österreichviertel wächst zum großen Städtepartnerschaftsviertel heran

Auf die Einweihung des Atasehir-Parks folgen bald ein kleines Israel- und ein Frankreich-Viertel im Nordosten der Stadt

Gefeiert wurde im grünen Atashehir-Park mit einem bunten Bühnen-Programm. Fotos: Thomas Spekowius

Die beiden Bürgermeister Daniel Zimmermann und Battal Ilgezdi weihten gemeinsam den Atasehir-Park ein.

Die deutsch-türkische Tanzgruppe des OHGs begeisterte auch am Dienstag.

Applaus für die Tänzerinnen und Tänzer vom OHG, den Monheimer Kinder- und Jugendchor und ein Baglama-Trio der Musikschule.

Viel Freude über den neuen Namen und eine junge Freundschaft in einem gewachsenen Monheimer Park mit zahlreichen alten Bäumen.

Der Grünzug zwischen Geschwister-Scholl- und Bregenzer Straße soll künftig nicht mehr einfach nur zwei Baumberger Straßen, sondern auch zwei Partnerstädte und Nationen miteinander verbinden – als  Atasehir-Park. Auf diesen Namen tauften ihn Bürgermeister Daniel Zimmermann und sein Istanbuler Amtskollege Battal Ilgezdi an diesem Dienstag, 23. Mai, begleitet von einem festlichen Rahmenprogramm in grüner Picknick-Atmosphäre und mit ganz vielen kleinen und großen Gästen.

In seiner Ansprache hob Bürgermeister Daniel Zimmermann hervor, dass es bei der Pflege von  Städtepartnerschaften eben nicht um große Politik gehe, und auch nicht vordergründig darum, dass sich die beiden Bürgermeister zweier Städte regelmäßig träfen. „Städtepartnerschaften sind in vor allem für die Menschen da. Und wir hoffen gemeinsam, dass sich noch sehr viele Menschen aus Atasehir und Monheim am Rhein in den kommenden Jahren begegnen und so einander näher kennenlernen werden – zum Beispiel über einen regen  Schüler- und Kulturaustausch“, so Monheims Stadtoberhaupt. „Und ich habe die große Hoffnung, dass dann vielleicht auch in diesem Park, beim Spielen oder einem gemeinsamen Picknick neue Freundschaften geschlossen werden.“

Hierzu will auch sein Istanbuler Pendant Battal Ilgezdi seinen Beitrag leisten. Der Bürgermeister von Atasehir nahm dabei auch Bezug auf die derzeit nicht unbelasteten Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland. Er hob vor allem die zahlreichen Gemeinsamkeiten der beiden Nationen hervor, aus der eine „eine Brücke der Freundschaft“ entstanden sei. Dass er diese Brücke auch in stürmischeren Zeiten für  tragfähig hält, daran ließ Ilgezdi keinen Zweifel aufkommen. „Diese gewachsene und stetige Bindung erhält eine noch viele größere Bedeutung, wenn zwei Länder in ihren Beziehungen eine schwierige Zeit durchleben. Wir alle verfolgen das Tagesgeschehen. Wir sehen mit Sorge, wie Toleranz teilweise in Diskriminierung umschlägt. Aber genau in solchen Zeiten fällt uns, den regionalen Verwaltungen eine besonders große Verantwortung zu. Es liegt gerade an den Bürgermeistern und Kommunen, den festen Glauben der Menschen an ein friedliches Zusammensein zu stärken. Unser Weg ist der Weg der Freundschaft“, so der Bürgermeister von Atasehir. Denn hierin läge die Basis für jedes friedliche und verständnisvolle Miteinander.

Die Freundschaft zwischen Monheim am Rhein und dem Istanbuler Stadtteil Atasehir, in dem auf der fast gleichen Fläche beinahe zehnmal so viele Menschen leben, nahm 2010 beim Internationalen Kindertag in der Türkei ihren Anfang. Dorthin war Engin Altinova, heute Träger des Monheimer Integrationspreises, mit der von ihm betreuten deutsch-türkischen Tanzgruppe des Otto-Hahn-Gymnasiums zu einem Auftritt gereist. Seit 2015 sind  Atasehir und Monheim am Rhein nun Partnerstädte – ab sofort auch sichtbar durch den verbindenden Atasehir-Park, in dem die Bürgermeister Battal Ilgezdi und Daniel Zimmermann gemeinsam einen türkischen Haselnussbaum pflanzten.

Auch in Zukunft will Monheim am Rhein seine Städte-Partnerschaften noch deutlicher im Stadtbild sichtbar machen. Am Waldbeerenberg entsteht gerade ein Viertel mit israelischen Straßennahmen. Ein Frankreich-Viertel soll als nächstes folgen. Verbindung wird dann die ebenfalls bereits im Bau befindliche Europa-Allee sein. (ts)

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