2015 beginnt in Monheim am Rhein die digitale Zukunft

MEGA startet den flächendeckenden Glasfasernetz-Aufbau – Erste Immobilienbesitzer können sich jetzt einen kostenlosen Anschluss sichern

Mit einem neuen Glasfasernetz startet Monheim am Rhein in die digitale Zukunft. Kurz vor Weihnachten gehen die Vorbereitungen in die heiße Phase. Anfang März 2015 sollen die Bauarbeiten in Monheim-Blee und Baumberg-Mitte beginnen. Voraussetzung für einen pünktlichen Start ist der Rücklauf einer ausreichenden Zahl sogenannter Grundstückseigentümererklärungen (GEE). Damit sind nun die Monheimer Immobilienbesitzer gefragt.

Die digitale Zukunft kommt zunächst noch mit der Post: In den nächsten Tagen erhalten die ersten Wohnungseigentümer und Hausbesitzer Unterlagen von der städtischen Energie-Tochtergesellschaft MEGA, die für die Errichtung des neuen Telekommunikationsnetzes zuständig ist. Darunter ist auch die Grundstückseigentümererklärung (GEE) – ein Formular, ohne das ein kostenfreier Anschluss an das neue, hochmoderne Glasfasernetz nicht möglich ist. Mit dem ausgefüllten und unterschriebenen Formblatt erteilen Hausbesitzer der MEGA die Erlaubnis, ihre Immobilie anzuschließen. Weitere Verpflichtungen entstehen daraus nicht. Mieter können keine GEE abgeben. Diese sollten mit ihrem Vermieter sprechen, wenn sie einen neuen Breitbandanschluss wünschen.

Das MEGA-Breitbandnetz wird flächendeckend in der gesamten Stadt errichtet. Als reines Glasfasernetz ist es anderen Übertragungstechnologien hinsichtlich Bandbreite, Übertragungsgeschwindigkeit und Stabilität deutlich überlegen. Die MEGA wird auf der neuen Infrastruktur selbst Multimediadienste anbieten, darunter Telefonie, digitales Fernsehen und superschnelles Internet von 25 bis 200 Mbit/s oder künftig sogar noch darüber hinaus. Zum Vergleich: Herkömmliche DSL-Anschlüsse erreichen gerade einmal einen Bruchteil der hier möglich gemachten Übertragungsgeschwindigkeiten.

Der Bau erfolgt schrittweise bis 2020. Die Reihenfolge der Ausbaugebiete richtet sich nach den technischen und baulichen Gegebenheiten, aber auch nach dem Rücklauf an unterschriebenen GEE-Formularen. Immobilienbesitzer haben es also teilweise selbst in der Hand, ob und wann ein Anschluss erfolgt. Mit Monheim-Blee und Baumberg-Mitte wurden für den Start des Projektes bereits zwei Gebiete ausgewählt, in denen die Versorgung derzeit schlecht, das Internet also besonders langsam ist. Für einen pünktlichen Beginn der Arbeiten in diesen Gebieten müssen im Laufe des Januar 2015 genügend GEE-Formulare bei der MEGA eingegangen sein. Angesichts der unbefriedigenden Versorgung durch die bestehenden Telekommunikationsanbieter und der gewichtigen Vorteile für den Immobilienbesitzer ist MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck optimistisch: „Mit der Grundstückseigentümererklärung und dem Anschluss an unser Glasfasernetz steigern Hausbesitzer nicht nur den Wert ihrer Immobile – sie leisten auch einen wertvollen Beitrag zu einem der größten Infrastrukturprojekte in Monheim am Rhein.“

Anfang September hatten Bürgermeister Daniel Zimmermann und MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck das große Monheimer Zukunftsprojekt gemeinsam vorgestellt. Am 17. September 2014 bewilligte auch die Politik die geplanten Investitionen mit einem einstimmigen Votum im Stadtrat.

  • Die Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung GmbH (MEGA) errichtet ein flächendeckendes Fibre-To-The-Home-Netz (FTTH). Dabei erfolgt die Datenübertragung – anders als bei konventionellen Kupfer- oder Hybridnetzen – ohne Medienbrüche ausschließlich über Glasfaser. Dadurch sind besonders hohe, garantierte Bandbreiten und Übertragungsgeschwindigkeiten möglich, die andere Technologien um ein Vielfaches übertreffen. Auch für künftige Anwendungen mit besonders hohem Bandbreitenbedarf ist ein FTTH-Netz ausreichend: Die Übertragungsraten von derzeit bis zu 200 M/bit lassen sich nahezu beliebig steigern.
  • Unter der Marke MEGA Multimedia wird die MEGA selbst als Telekommunikationsanbieter aktiv und eigene Dienste für Telefon, Internet und TV anbieten. Dazu kooperiert die MEGA mit anderen Stadtwerken und unabhängigen Netzbetreibern.
  • Nach dem positiven Abschluss einer technischen und wirtschaftlichen Machbarkeitsstudie 2013 laufen nun die konkreten Vorplanungen. Der Baubeginn ist für März 2015 avisiert. Dort, wo die Leitungen fertig verlegt sind, wird auch direkt der Anschluss an das megaschelle Datennetz erfolgen. 2020 soll die neue Infrastruktur dann im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung stehen.

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