Radio Rakete überträgt Live-Konzerte in der Reihe „Geile Geräusche“

Ambient-Noise-Jazz-Formation The Nest am 14. August, Indie-Pop-Rock-Formation Keshavara am 21. August

Keshav Purushotham und Niklas Schneider kommen mit Synthesizern und elektronischem Schlagzeug am 21. August als Keshavara nach Monheim am Rhein. Foto: Niclas Weber

Christoph Clöser (links) und Tycho Schottelius machen als Duo-Version des Projekts The Nest am 14. August den Anfang der Reihe. Foto: Kim von Coels

Der Mitmach-Sender „Radio Rakete“ des Sojus 7 startet am Wochenende eine neue Reihe: Unter dem Titel „Geile Geräusche“ werden Live-Konzerte übertragen. Den Auftakt macht am Samstag, 14. August, die Ambient-Noise-Jazz-Formation The Nest. Am 21. August ist die Indie-Pop-Rock-Formation Keshavara zu Gast. Die Konzerte finden im Sojus-Café „Zum Goldenen Hans“ am Ernst-Reuter-Platz 14 statt und werden bei Radio Rakete live übertragen.

„In der Radio-Konzert-Reihe wollen wir gleichzeitig Live-Konzerte und das Radio feiern“, erklärt Radio-Rakete-Redakteur Ulf Kneiding. „Unsere Radiosendungen sind in gewisser Hinsicht wie Konzerte: live, lebendig, ungefiltert, einmalig. Und wenn sie vorbei sind, sind sie vorbei. Das macht ja den Reiz von Radio auch aus. Und dieser Reiz geht immer mehr verloren, weil alles ständig abrufbar ist.“ Dabei ist die Reihe so konzipiert, dass die Konzerte auch unter verschärften Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie durchgeführt werden können. Die gastierenden Bands kommen in kleinen Besetzungen. Die neue Reihe hat auch das Kultursekretariat NRW überzeugt, das das Projekt finanziell unterstützt. „Die Förderung können wir direkt an die Künstlerinnen und Künstler weitergeben und sie in Pandemiezeiten unterstützen“, freut sich Kneiding.

Am Samstag, 20 Uhr, machen Christoph Clöser und Tycho Schottelius als Duo-Version der Ambient-Noise-Jazz-Formation The Nest den Anfang. Clöser, am Saxophon und Effektgerät, ist auch bekannt von der Band Bohren und der Club of Gore, mit der er seit mehr als 20 Jahren die Macht der Langsamkeit auslotet. Fans nennen die gefühlte Reise zwischen Bar-Jazz und Doom-Metal ehrfürchtig Horror-Jazz. Schottelius, an Synthesizern und Turntables, ist auch unter dem Namen Desmond Denker aktiv. In den 90er Jahren war er in der Hardcore-Punk und Indie-Szene aktiv, später war er lange international mit dem Raggapunk-Projekt Bambam Babylon Bajasch unterwegs. Als Desmond Denker widmet er sich den Styles Jungle, Dub, Grime und Breakcore. Zuletzt hat er eine Trilogie mit den Schwerpunkten Melodie und Emotionen veröffentlicht. Mit The Nest haben Clöser und Schottelius seit 2013 auf vier Alben die Grenzen zwischen Electronic, Ambient, Noise und Jazz ausgelotet und waren unter anderem beim Jazz-Festival zu Gast. Sie spielen, ganz im Sinne der neuen Radio-Konzert-Reihe, ein improvisiertes Set, das es so nicht wiedergeben wird.

Am 21. August, 20 Uhr, folgt mit der Indie-Pop-Rock-Formation Keshavara ein weiteres Duo. In den vergangenen Monaten hat der Kölner Sänger und Multi-Instrumentalist Keshav Purushotham mit dem Schlagzeuger und Perkussionisten Niklas Schneider das zweite Keshavara-Album „Kabinett der Phantasie“ produziert. Es soll im Oktober erscheinen. Nach Monheim am Rhein kommen die beiden mit Synthesizern und elektronischem Schlagzeug und präsentieren die Songs im einmaligen Gewand mit zusätzlichen Klangwelten, die es so nicht noch einmal geben wird.

Informationen über das komplette Radioprogramm, die Möglichkeiten, sich selbst einzubringen, und eine Mediathek gibt es im Internet unter [extern]www.sojus.de/radio und in der Android-App „Radio Rakete“. Der Sender kann dort und auch mit allen Endgeräten über die App von [extern]www.radio.de empfangen werden. (bh)

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