Viele wertvolle Gespräche: Der Wirtschaftsstandort Monheim am Rhein bleibt hoch gefragt

Städtisches Team zieht positive Bilanz der Expo Real / Bei gleich zwei relevanten Projekten konnten bereits in München sehr konkrete nächste Schritte vereinbart werden

Gute Laune beim gemeinsamen Messeauftritt in München. Das Monheimer Team auf der Expo Real mit Fabian Engel, Isabel Port, Thomas Zitzmann, Bürgermeisterin Sonja Wienecke, André Maczkowiak, Estelle Dageroth, Sebastian Handke und Julian Brigmann (v.l.n.r.).

Rheinisches Aufeinandertreffen an der Isar: Monheims Bürgermeisterin Sonja Wienecke und ihr Langenfelder Amtskollege Gerold Wenzens mit Teilen ihrer Delegationen aus den beiden Nachbarstädten.

Selfie mit Chefin. Das Monheimer Team auf dem Expo-Real-Gemeinschaftsstand der Landeshauptstadt Düsseldorf. MEGA-Mann André Maczkowiak (r.) drückt aufs Knöpfchen. Die Monheimer Bürgermeisterin Sonja Wienecke (Mitte) wird eingerahmt von Isabel Port, Fabian Engel, Julian Brigmann, Sebastian Handke, Thomas Zitzmann und Estelle Dageroth. Foto: André Maczkowiak

Mit einer eng getakteten Gesprächsagenda und zahlreichen neuen wie aufgefrischten Kontakten ist das Monheimer Team von der [extern]Expo Real in München zurückgekehrt. Von Montag bis Mittwoch, 5. bis 7. Oktober, präsentierten Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und ihrer Tochtergesellschaften den Wirtschaftsstandort auf der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen. An der Spitze der Delegation stand die parteiunabhängige Bürgermeisterin Sonja Wienecke.

„Es waren für mich zwei sehr intensive Tage mit zahlreichen guten Gesprächen. Unser Monheimer Team aus Wirtschaftsförderung und Stadtplanung, den Monheimer Einkaufszentren-Gesellschaften, Stadtentwicklungsgesellschaft und MEGA setzt sich gemeinsam dafür ein, Unternehmen für Monheim am Rhein zu gewinnen, Arbeitsplätze zu sichern und unsere Stadt voranzubringen. Dabei ist Wirtschaftsförderung für mich Chefinnensache“, zieht Wienecke eine positive persönliche Bilanz.

Am Gemeinschaftsstand der Landeshauptstadt Düsseldorf nutzten die file linkstädtische Wirtschaftsförderung und die [extern]Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) die Messetage vor allem für Gespräche mit Maklerunternehmen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Unternehmensberatungen und weiteren wichtigen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Vielfach wurden dabei bereits weitere Besuche in Monheim am Rhein vereinbart. Auch bei zwei für den Wirtschaftsstandort besonders relevanten Projekten konnten auf der Messe sehr konkrete nächste Schritte gemacht werden. „Mehr dazu können wir hoffentlich schon bald berichten, wenn die Tinte trocken ist“, kündigt Wirtschaftsförderungsleiter Julian Brigmann an.

Verlässliche Standortpolitik, die bleibt

Eine zentrale Botschaft in den Gesprächen war die Verlässlichkeit der Monheimer Standortpolitik. Bürgermeisterin Wienecke machte in München deutlich, dass die Stadt an ihrer Gewerbesteuerstrategie festhält und Unternehmen sich weiterhin auf Monheim am Rhein als wirtschaftsfreundliche Partnerin verlassen können. Gerade Makler-, Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften griffen diese Botschaft interessiert auf, um auch ihre Mandantinnen und Mandanten auf den Standort aufmerksam zu machen.

Auch die Realisierung neuer Büroflächen spielte auf der Expo Real eine wichtige Rolle. Während der Bau von Bürogebäuden in vielen anderen Kommunen und Städten derzeit vor großen Herausforderungen steht, ist er in Monheim am Rhein nach Überzeugung der Wirtschaftsförderung weiterhin ein für alle Seiten lohnendes Geschäft. Die Baumberger Einkaufszentrum GmbH (BEZ) warb unter anderem für die hochmodernen Büroflächen der [extern]„MoBo Offices“ im dritten Bauabschnitt von Monheim Mitte, die in den Gesprächen auf großes Interesse stießen.

Dass Monheim am Rhein auch überregional als attraktiver Standort und Beispiel für erfolgreiche Innenstadtentwicklung wahrgenommen wird, zeigte der Auftritt von BEZ- und MEZ-Geschäftsführerin Isabel Port auf der Grand Plaza Stage der Expo Real. Beim Panel „(Inter)National Benchmarking for Placemaking“ berichtete sie über die vielbeachtete Entwicklung von [extern]Monheim Mitte und diskutierte mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Standorte über Standortqualität und die Erwartungen an eine moderne Innenstadt. Eine wichtige Rolle spielen dabei ein ausgewogener Nutzungsmix aus Handel, Gastronomie, Freizeit, Dienstleistungen, Wohnen und Büro sowie ein aktives Standortmanagement.

Wichtiger Austausch

Gemeinsam mit der Stadtplanung führte die Wirtschaftsförderung zudem Gespräche mit Nahversorgern, die Interesse an zusätzlichen oder erweiterten Flächen in Monheim am Rhein signalisierten. Hier bildet das Einzelhandelskonzept den Rahmen für mögliche weitere Vorhaben. Weitere Gespräche gab es unter anderem zu Handwerkerhöfen und mit potenziellen Projektpartnerinnen und -partnern.

Auch die [extern]Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung GmbH (MEGA) nutzte die Messe zur Geschäftsanbahnung und präsentierte Projektträgern und potenziellen Kunden ihre Dienstleistungen und Expertise rund um Photovoltaikanlagen, Wärme- und Kälteversorgung sowie Elektromobilität. Die Nachfrage sei auch hier groß. Nun gehe es darum, mögliche Projekte weiter zu konkretisieren.

„Die diesjährigen Gespräche waren sehr wertvoll. Die Dienstreise hat sich absolut gelohnt. Jetzt wird nachgearbeitet, damit die Ideen umgesetzt werden können“, bilanziert Brigmann die drei Messetage.

Zum Monheimer Team auf der Expo Real gehörten neben Bürgermeisterin Sonja Wienecke Wirtschaftsförderungsleiter Julian Brigmann und Teamkollege Thomas Zitzmann, Stadtplaner Fabian Engel sowie Sebastian Handke und André Maczkowiak von der MEGA, SEG-Geschäftsführerin Estelle Dageroth und BEZ- und MEZ-Geschäftsführerin Isabel Port. (ts)

 

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