Die Haushaltsbeteiligung geht in die heiße Phase: Noch bis zum 25. Oktober können die Monheimerinnen und Monheimer über rund 50 Sparvorschläge und Einnahme-Ideen zum städtischen Haushalt 2027 abstimmen. Die Ideen waren zuvor von Bürgerinnen und Bürgern im Mitmach-Portal eingebracht und im Anschluss von der Verwaltung geprüft worden. Teilnehmende können bis zu fünf Stimmen für jene Sparvorschläge und bis zu fünf Stimmen für jene Einnahme-Ideen vergeben, die sie als besonders sinnvoll und unterstützenswert erachten. Auf der Online-Plattform lassen sich die Ideen zudem positiv oder negativ kommentieren.
Die Teilnahme ist direkt unter
www.haushaltsbeteiligung.monheim.de möglich. Eine Anmeldung auf der Plattform ist erforderlich. Hierfür können auch die Zugangsdaten des Mängelmelders oder des Monheim-Pass-Portals genutzt werden. Wer lieber analog teilnehmen möchte, kann sich an das Team der Bürgerschaftsbeteiligung wenden, telefonisch unter +49 2173 951-1581/1580 oder per E-Mail an
beteiligung@monheim.de. Nach kurzer Terminabsprache ist die Teilnahme dann persönlich im Rathaus möglich.
Bürgerabend gab den Startschuss zur Abstimmung
Mittels Klebepunkten über die Ideen abgestimmt haben auch schon zahlreiche Monheimerinnen und Monheimer beim Bürgerabend zur Haushaltsbeteiligung. Die Veranstaltung am 15. Oktober im Ratssaal markierte den Startschuss für die Abstimmungsphase und gab der Bürgerschaft die Gelegenheit, mit der Bürgermeisterin, der Kämmerin sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung, der städtischen Tochtergesellschaften und der Politik über die Sparvorschläge und die allgemeine Haushaltslage der Stadt ins Gespräch zu kommen.
Insgesamt wurden in der ersten Phase der Beteiligung vom 9. bis zum 23. September mehr als 400 Ideen aus der Bürgerschaft eingebracht. Sie wurden in den darauffolgenden Wochen eingehend von den Fachbereichen geprüft und mit einordnenden Rückmeldungen versehen. Themen, die mehrfach eingegangen sind, wurden zusammengefasst und auf der Plattform als sogenannte Top-Themen ausgewiesen – darunter die Einführung von Kita-Gebühren, der Verkauf ausgewählter Kunstwerke, die Anpassung der Parkgebühren in Monheim Mitte, die Überprüfung des Fahrradverleihsystems oder auch die Reduzierung der städtischen Beleuchtung und des städtischen Energieverbrauchs.
„Mir ist wichtig, dass wir in den Haushaltsberatungen offen, ehrlich und respektvoll miteinander diskutieren. Unterschiedliche Meinungen gehören dazu, genau wie kritische Fragen“, sagt Bürgermeisterin Sonja Wienecke. „Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam einen Weg finden, der unsere Stadt wieder finanziell handlungsfähig macht und dabei die Menschen in Monheim am Rhein nicht aus dem Blick verlieren.“
Die Abstimmungsergebnisse und Kommentare werden den politischen Gremien für die im November beginnenden Haushaltsplanberatungen vorgelegt. Abschließend entscheidet der Stadtrat über die Maßnahmen. Alle Ideen, Stimmen und Kommentare sind auf der Beteiligungsplattform unter
www.haushaltsbeteiligung.monheim.de nachlesbar. (pm)


