Weltmusikfestival vereint Rhythmen aus Europa, Afrika und Südamerika

Im Sojus 7 treten am 21. Juli vier Bands auf

Gemeinsam mit dem Kameruner Künstler Etienne Eben, der auch schon beim Weltmusikfestival im September auf der Bühne stand, organisiert das Sojus 7 jetzt die zweite Auflage. Foto: Jean-Pierre Banaszkiewicz

Bands aus dem Rheinland spielen Rhythmen aus Europa, Afrika und Südamerika – beim zweiten Weltmusikfestival, das das Sojus 7 am Samstag, 21. Juli, veranstaltet, begegnen sich Künstlerinnen und Künstler mit verschiedenen musikalischen Hintergründen. Das Konzert wird erneut in Zusammenarbeit mit dem Kameruner Musiker Etienne Eben organisiert. Ab 19 Uhr treten an der Kapellenstraße vier Gruppen auf.

Das Konzert soll unter anderem dem kulturellem Austausch dienen und Musik mit afrikanischen Einflüssen in Monheim am Rhein hörbar machen. Die Gruppe Etienne Eben and Band besteht aus sieben Musikern. Neben dem Lead-Sänger, der auch Gitarre spielt, gehören ein Schlagzeuger, ein Bassist, ein Percussionist und zwei Backgroundsängerinnen zur Band. Gemeinsam mischen sie Pop-Rock, Afro-Rock, Soul, Roots, Poetry Slam, Rap, Funk, Makossa, Salsa und Balladen und singen dazu auf Französisch, Englisch, Deutsch und Bulu, einer Lokalsprache aus Südkamerun.

Die Multikulti-Band Senjam aus Solingen präsentiert Reggae und Afrobeat. Etienne Eben freut sich auf seine Gäste: „Mit Senjam auf einer Bühne ist es nie langweilig und das wird das Publikum im Sojus schnell merken.“

Mit dem French Blue Quartett kommen die Träger der Goldenen Jazzpalme ins Sojus. Die Deutschkaribin Sara England überzeugt am Mikrofon mit einer scheinbar unbegrenzten vokalen Beweglichkeit und Ausdrucksvielfalt. Sie wird von Milan Jung begleitet, einem Gitarristen und Mundharmonikaspieler aus Prag, Andreas Berger am Kontrabass und Peter Brüning am Schlagzeug. Mit Nummer-1-Hits aus den 20er, 30er und 40er Jahren laden sie zu einer Zeitreise zu den Wurzeln der modernen Musik ein.
Die Band Friendly Fire Crew wurde in Köln von Dino Irie mit Musikern aus verschiedenen musikalischen Richtungen gegründet. Dino Irie wurde in Nigeria geboren und lebt seit fast 30 Jahren in Deutschland. Inspiriert vom afrikanischen Afro-Beat durch Fela Kuti, Majek Fashek und die Dancehall-Legende King Yellowman singen sie über Liebe, Afrika, eigene Erfahrungen als Ausländer in Deutschland, Rassismus, Globalisierung und Völkerverständigung.

Sojus-Leiter Christian Kaindl freut sich über die bunte Mischung: „Hier engagieren sich zahlreiche Menschen ehrenamtlich für ein tolles Konzert, bei dem wir in Monheim am Rhein eher selten präsentierte Klänge auf die Bühne bringen. Die Bands waren beim letzten Mal schon umwerfend, das wird dieses Mal sicher wieder der Fall sein.“ Der Eintritt kostet 7 Euro. (bh)

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