Stadtverwaltung setzt weiteres Zeichen für mehr Gerechtigkeit im Kaffeehandel

Die städtischen Beschäftigten und Bürgermeister Daniel Zimmermann verlängerten die längste fairen Kaffeetafel der Welt im Ratssaal

Gemeinsam für die faire Sache. Bürgermeister Daniel Zimmermann lud diese Woche zur fairen Kaffeetafel in den Ratssaal ein und viele Beschäftigte folgten seinem Aufruf. Foto: Thomas Spekowius

Fairer Kaffee ist aus dem Monheimer Rathaus seit der Auszeichnung zur Fairtrade-Stadt 2014 nicht mehr wegzudenken. Er wird nicht nur bei allen Sitzungen und im Büro des Bürgermeisters ausgeschenkt, sondern fließt auch aus den Kaffeeautomaten in den Beschäftigtenküchen. Nun folgte die Stadtverwaltung dem Aufruf von Fairtrade Deutschland, bis zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober Teil der längsten fairen Kaffeetafel der Welt zu werden.

„Als ausgezeichnete Fairtrade-Stadt unterstützen wir den Fairen Handel auf ganz vielfältige Weise“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Seit sechs Jahren setzen wir ausschließlich auf fairen Kaffee, wir haben die faire Monheimer Harmonie-Schokolade entwickelt, organisieren Fairtrade-Veranstaltungen mit Schulen – und auch die Kamelle, die wir schon zweimal an unsere Karnevalsvereine zur Verteilung bei den drei Umzügen im Stadtgebiet ausgegeben haben, stammt aus Fairem Handel.“ Zimmermann nahm die Aktion von Fairtrade daher zum Anlass, gemeinsam mit den Beschäftigten ein Zeichen für faire Bedingungen im Kaffeehandel zu setzen.

Denn das beliebte Getränk ist von Niedrigpreisen und den Folgen des Klimawandels bedroht. „Kaffeebäuerinnen und -bauern kämpfen oft um ihre Existenz“, informierte die städtische Fairtrade-Beauftragte Annika Patz. „Schankende Weltmarkpreise führen dazu, dass der Kaffeeanbau häufig ein Verlustgeschäft ist. Außerdem breiten sich in Folge des Klimawandels vermehrt Schädlinge und Pilzkrankheiten durch steigende Temperaturen und unregelmäßige Regenfälle immer weiter aus. Wir wollen deshalb darauf aufmerksam machen, dass faire Handelsbedingungen selbstverständlich werden müssen.“
Bundesweit kommen in diesen Tagen überall Menschen unter dem Motto #MachKaffeeFair auf eine Tasse fair gehandelten Kaffee zusammen, um sich gemeinsam für das Thema einzusetzen. Pro Person verlängert sich die virtuelle Kaffeetafel auf [intern]www.coffee-fairday.de um einen Meter. Aktuell liegt die Länge schon bei über 40.000 Metern. Auch die Monheimer Stadtverwaltung konnte nun einige Meter dazu beitragen. Mitmachen erwünscht! (ts)

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