Kinder und Familie

Was ist Mo.Ki?

Logo Mo.Ki

Mo.Ki beschreibt den Leitgedanken der Monheimer Jugendhilfeplanung. Dabei handelt es sich um einen kommunalen Präventionsansatz, der einen systematischen Umbau der Kinder- und Jugendhilfe zum Ergebnis hat – weg von der Reaktion auf Defizite hin zur Prävention als aktive Steuerung und Gestaltung. Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht das Kind und seine Entwicklung.

Präventionskette von der Geburt bis zur Ausbildung – Bildungsoffensive 2020

Mo.Ki beschreibt eine Präventionskette von der Geburt bis zur Berufsausbildung. Angepasst an erschwerte gesellschaftliche Bedingungen werden Familien über institutionelle Übergänge hinweg begleitet, um Eltern zu unterstützen und Kinder möglichst früh zu stärken.

Um nachhaltige Erfolge in der pädagogischen Arbeit zu erzielen, werden die Fachkräfte trägerübergreifend qualifiziert und ein Netzwerk mit zahlreichen Kooperationspartnern aufgebaut.

Ziele von Mo.Ki

  • Möglichst vielen Kindern eine erfolgreiche Entwicklungs- und Bildungskarriere eröffnen und diese absichern.
  • Den wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg abmildern.
  • Insbesondere den Kindern im Berliner Viertel eine bessere Chance auf Bildung, Erziehung und Förderung und somit auf ein selbst bestimmtes Leben eröffnen.
  • Kindeswohlgefährdungen verhindern oder möglichst früh wahrnehmen.

Das Netzwerk in bewegten Bildern – Super Mo.Ki!

Mit dem Präventionsnetzwerk Mo.Ki – Monheim für Kinder gehört die Stadt Monheim am Rhein 2013/2014 zu den 100 Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ und belegte bei der Publikumswahl sogar den dritten Platz.

Mit Mo.Ki liefert die Stadt Monheim am Rhein nach Auffassung der prominent besetzten Jury vorbildliche Antworten auf die Frage, wie in Deutschland die Chancengleichheit für Kinder verbessert werden kann.

Ihre persönlichen Erfahrungen mit Mo.Ki präsentierten Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs der Peter-Ustinov-Gesamtschule anlässlich der Preisverleihung in einem mit professioneller Unterstützung selbst gedrehten Video. Der Titel: „Mo.Ki III – mit vielen kleinen Schritten zum Super-Mo.Ki!“

„Hauptstadt des Kindes“: Impulswoche

Die Stadt Monheim am Rhein möchte „Hauptstadt des Kindes“ werden. Die ersten Schritte auf dem Weg dorthin sollten mit einer Impulswoche vom 30. August bis 4. September 2009 gemacht werden.

Unter dem Titel „,…wer nicht fragt, bleibt dumm…‘ – Bildung in der frühen Kindheit“ fand eine Fachtagung in der Volkshochschule statt. Rund 140 Teilnehmer hörten einen Vortrag von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ulm..

Aus Sicht der Neurobiologie erläuterte Spitzer Lernprozesse und trug neue Erkenntnisse der Neurowissenschaft in die erzieherische Praxis. Weitere Beiträge befassten sich unter anderem mit der Montessori-Pädagogik und damit, wie man mit einfachen Experimenten Kinder neugierig auf die Welt und Alltagsphänomene macht. Nachfolgend sind einige Aufsätze zum abrufen aufgeführt. Veröffentlicht wurden die Beiträge in „Nervenheilkunde“, Hefte 1 bis 3, 6 und 7, Schattauer – Verlag für Medizin und Naturwissenschaften.

Ein weiterer Vortrag unter dem Titel „Raum als dritter Erzieher“ wurde von Dorothee Zippmann, Diplom-Sozialpädagogin und Theaterpädagogin, Köln, gehalten.

„Bildungsprozesse in der Kita am Beispiel der Montessori-Pädagogik“ lautete ein Vortrag von Petra Kirschbaum, Leiterin des Montessori-Kinderhauses Wuppertal.

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Verantwortung von 0 bis 18“

Mo.Ki findet überregional große Beachtung. Das zeigt auch ein Bericht über Mo.Ki in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). „Verantwortung von 0 bis 18“ von Philipp Krohn erschien am 4. August 2009 im Wirtschaftsteil.

In dem Artikel mit dem Untertitel „Aufstieg aus der Unterschicht: Kommunen, Bildungs- und Sozialeinrichtungen suchen nach Wegen aus der Armut“ zeigt der Autor am Beispiel von Mo.Ki, warum die Prävention ein wichtiger Schlüssel gegen Armut und deren Folgen ist.

Er beschreibt die Entwicklung von Mo.Ki und berichtet über das Ziel, eine Präventionskette zu errichten, um Eltern und ihren Kindern von der Geburt an Unterstützung und Hilfe anzubieten:

Beratungen durch eine Familien-Hebamme, Begrüßungs-Pakete für Neugeborene, Aktionen und Beratungsangebote für Eltern mit Kindern unter drei Jahren und Fortführung von Angeboten in der Kindertagesstätte. Außerdem berichtet er über die Förderung und Unterstützung der Kinder in der Grundschule.

Der Autor erläutert, dass die Erfolge des Projektes nicht einfach zu messen sind und beschreibt Beispiele für die Erfolge von Mo.Ki. Die nachfolgende pdf-Datei wurde von der FAZ für die Internetseite von Mo.Ki zur Verfügung gestellt.


Mo.Ki – Eine Präventionskette von der Geburt bis zur Berufsausbildung

[intern]Mo.Ki „unter 3“ – für Kinder zwischen null und drei Jahren und deren Familien.

Mo.Ki „unter 3“ unterstützt Mütter bereits während der Schwangerschaft und bietet Angebote für alle Eltern und deren Kindern bis zu einem Alter von drei Jahren.


[intern]Mo.Ki III – Frühes Fördern in der Sekundarstufe I

Mo.Ki III ist die jüngste Ausbaustufe des Netzwerks Mo.Ki – Monheim für Kinder. Unter dem Titel „Frühes Fördern als Anspruch der Sekundarstufe I für 10- bis 14-jährige“ ist die Präventionskette seit 2012 auch auf die Peter-Ustinov-Gesamtschule ausgedehnt.