
Haus Bürgel lädt zum Vortrag „Transparenz im Grenzgebiet – römische Glasverarbeitung unweit des Niedergermanischen Limes“ mit dem Referenten Frank Wiesenberg ein.
Verzierte Trinkgläser, dekorative Kannen, profane vierkantige Krüge oder Fensterglas: Seit der römischen Zeit ist Glas aus unserer Region nicht mehr wegzudenken und vieles ist uns erhalten geblieben. Aber wo kommt das Glas her und wer hat es gemacht? Sind Fensterglas und Glasgefäße Importe oder eher lokal gefertigte Produkte? Wie sahen die römischen Glasöfen aus und was ist von ihnen heute noch zu finden? Das sind nur ein paar der Fragen, für die der Vortrag einige Antwortmöglichkeiten und viel Diskussionsstoff bieten wird.
Da es keine lokalen Traditionen der Herstellung von Glasgefäßen oder Fensterglas gab, bietet sich das rheinische Grenzgebiet um den Niedergermanischen Limes als idealer Betrachtungsraum an. In Bonn, Köln und dem Hambacher Forst wurden ganz unterschiedliche römische Glashütten ausgegraben, von denen einige vorgestellt werden.
Anmeldung erforderlich per Mail an
hausbuergel@monheim.de oder per Telefon unter +49 2173 951-8930. Die Teilnahme kostet 9 Euro inklusive einem Getränk.
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