
Referent Dr. Thomas Otten berichtet von spannenden Entwicklungen rund um das MiQua in Köln. Das neue Museum zeigt ein archäologisches Quartier und jüdisches Leben im Mittelalter.
Nachdem Haus Bürgel im April 2026 in Köln vorgestellt wurde, findet nun ein Vortrag zur Konzeption eines neuen Museums in Köln statt. Im Herzen der Stadt, am Rathausplatz entsteht mit dem „MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“ die Verbindung aus einem unterirdisch begehbaren archäologischen Quartier und einem Museumsneubau, der die jüdische Geschichte Kölns vom Mittelalter bis heute erzählt.
Spektakulär sind besonders die römischen Baureste des Praetoriums, die seit 2021 Teil des UNESCO-Welterbes Niedergermanischer Limes sind. Auch die Gemeindebauten des mittelalterlichen jüdischen Viertels mit Synagoge, Mikwe, Hospital und Gemeindehaus sind außerordentlich gut erhalten und von internationaler Bedeutung. Nur an ganz wenigen Orten sind Struktur, Topografie und historische Entwicklung eines mittelalterlichen jüdischen Viertels so gut nachvollziehbar wie in Köln. Gemeinsam mit den historischen Quellen entwickeln die archäologischen Funde ein lebendiges Bild einer mittelalterlichen jüdischen Gemeinde und ihres Zusammenlebens in der christlichen Stadt. Anmeldung erforderlich per Mail an hausbuergel@monheim.de oder unter 02173 / 951 89 30.
www.hausbuergel.de
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