Workshop-Wochenende bei Jaques Tilly – für Monheims Karnevalisten erneut ein ganz großes Erlebnis

Stadt fördert Kreativität beim Wagenbau und setzt, diesmal bereits zusammen mit mehreren Vereinen, weiter auf Fairtrade-Kamelle

Die Monheimer Gruppe mit dem vorne in Rot knienden Wagenbaumeister Jaques Tilly. Foto: Stadt Monheim am Rhein

Der Monheimer Straßenkarneval gehört neben dem Stadtfest zu den Veranstaltungen mit der im wahrsten Sinne des Wortes größten Zugkraft im städtischen Jahreskalender. Zehntausende säumen Baumbergs und Monheims Straßen, wenn die drei großen Züge durch beide bunten Stadtteile trecken.

Der Monheimer Karneval ist gelebte Lebensfreude, rheinische Geselligkeit  und liebevoll gepflegtes Brauchtum – ein Aushängeschild. Er wird von vielen ideenreichen Fuß- und Wagengruppen getragen. Um die große Monheimer Wagenbau-Tradition weiter zu pflegen und mit neuen Einfällen und Möglichkeiten zu bereichern, spendierte die Stadt den Monheimer Karnevalisten bereits im letzten Jahr erstmals ein Workshop-Wochenende bei Jaques Tilly, dem Düsseldorfer Großmeister der Wagenbaukunst. Das kam so riesig an, dass sich Stadt, Karnevalisten und das Tilly-Team schnell auf eine Wiederholung verständigten. Und die gab es nun am letzten Wochenende – bei gleich guter Laune wie schon zur Premiere. Die Organisation und Auswahl der rund 20 Teilnehmenden hatte zuvor wieder die Große Monheimer Karnevalsgesellschaft übernommen.

Fair und farbenfroh

 „Wir möchten mit der Finanzierung dieser Workshops das große Engagement unserer Karnevalisten in beiden Stadtteilen würdigen – und erhoffen uns hierüber zudem natürlich auch noch mehr Inspiration und Qualität in den Zügen, als wir sie ohnehin schon jedes Jahr bewundern können,“ so Bürgermeister Daniel Zimmermann. Auch ihr Engagement für einen fairen Karneval setzt die Stadt weiter fort. So wird es 2019 nicht nur erneut, sondern sogar noch mehr faire Kamelle regnen, mit der die Stadt die heimischen Vereine beim Wurfmaterial unterstützt. Und auch mehrere Vereine selbst sind der Einladung der Stadt gefolgt, und haben für das nächste Jahr bereits Teile ihres Budgets in fair gehandeltes Wurfmaterial investiert.

Bei der Beschaffung der fair produzierten und gehandelten Kamelle arbeitet die Stadtverwaltung mit dem Kölner Verein „Jecke  Fairsuchung“ zusammen, in dessen Leitbild es unter anderem heißt: „Wir unterstützen ein weltoffenes und tolerantes Karnevalsbrauchtum und schaffen im Umfeld des Karnevalsgeschehens ein Bewusstsein für kulturelle Vielfalt und Verantwortung in der Einen Welt.“ Ein Bestreben, dem sich die Fairtrade-Stadt Monheim am Rhein als „Stadt für alle“ sehr gerne angeschlossen hat. Das Versprechen gilt: Monheims Karneval wird in der Session 2018/2019 noch fairer werden als je zuvor – und Dank des zweiten Wagenbau-Workshops ja vielleicht auch noch ein bisschen kreativer. (ts) 

 

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