Abteilungsleiterin Interkulturalität und Städtepartnerschaften
Vielfalt wird in Monheim am Rhein wertgeschätzt und gelebt. Die Stadt Monheim am Rhein versteht sich als „Stadt für alle“, in der Inklusion und Chancengleichheit umfassend verwirklicht werden. Dazu fördert die Stadtverwaltung die Begegnung, den Dialog und das Miteinander verschiedener Menschen und Kulturen. Monheim am Rhein soll sich so zu einem Ort entwickeln, in dem Teilhabe für alle aktiv ermöglicht und niemand ausgegrenzt wird.
Politische Vertretung aller Menschen mit internationaler Familiengeschichte und Fachgremium für das Zusammenleben in Vielfalt ist der
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration. Erfahrungen mit Vielfalt und Kontakt mit anderen Kulturen ermöglichen neben den Begegnungen vor Ort auch der lebendige Austausch mit den
sechs Partnerstädten und die kostenlosen
Interrail-Pässe für junge Monheimerinnen und Monheimer.
Mit den Interkulturellen Fairen Wochen hat die Stadt Monheim am Rhein einen eigenen Aktionszeitraum geschaffen, bei dem die lokale und die globale Perspektive verknüpft und das Zusammenleben in der Stadt und auf der Welt beleuchtet werden. Monheim am Rhein setzt sich als Stadt für alle und als Fairtrade-Stadt vor Ort und weltweit für ein gutes und faires Miteinander ein – und dafür braucht es alle Engagierten aus den unterschiedlichsten Bereichen des Stadtlebens.
Die Aktionswochen sind wichtiger Bestandteil dieses Engagements. Akteurinnen und Akteure zeigen mit ihren Aktionen und Veranstaltungen, wie Vielfalt und globale Verantwortung in Monheim am Rhein gelebt werden: Ein fairer Tee in der Moschee, Brücken bauen durch gemeinsamen Sport mit fairen Snacks und Fußbällen, gemeinsame Kunstaktionen, Lesungen und Ausstellungen, faire Kochaktionen in der Kita, interkulturelles faires Frühstück mit Seniorinnen und Senioren oder gemeinsames Stricken für den guten Zweck. Die Interkulturellen Fairen Wochen bieten ideale Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und den Blick über den eigenen Tellerrand. Sie laden alle Monheimerinnen und Monheimer dazu ein, die Welt und Monheim am Rhein mit anderen Augen zu sehen, interessante Angebote zu entdecken und mitzumachen. Auch der Einzelhandel beteiligt sich: Auf dem jährlichen Programmflyer finden sich zahlreiche faire, nachhaltige Angebote, die die Monheimer Lokalhelden in ihren Sortimenten anbieten.
Wie schaffen wir Räume, in denen sich unterschiedliche Menschen wirklich zugehörig fühlen?
Unter diesem Leitgedanken lädt Chancen e. V. Frauen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen, Generationen und Lebenssituationen zu einem Begegnungs- und Impulstag ein. Im Mittelpunkt stehen Selbstfürsorge und persönliche Stärke, Gesundheit, interkulturelle Begegnung, gesellschaftliche Teilhabe und gegenseitiges Verständnis.
Durch den Tag führt Nicole Terzano von Chancen e. V. Gemeinsam mit Dr. med. Bea Mercher, Sandra Pietschmann, Naziha Zauaghi, Benan Yontar, Aynur Kazak, Maggie Palinski und Kimberly Hähnel werden unterschiedliche fachliche und persönliche Perspektiven eingebracht. Die Impulse beschäftigen sich unter anderem mit Gesundheit und Chancengerechtigkeit, Glaubenssätzen und Social Media, Vielfalt und Zugehörigkeit, Barrieren, interkultureller Teilhabe und Ehrenamt, Ernährung und Kultur sowie Frauengesundheit und Selbstfürsorge.
Zwischen den Impulsen bleibt Raum für Austausch, Reflexion, praktische Übungen und persönliche Begegnungen. Ziel ist es, Frauen zu stärken, Vielfalt sichtbar und erlebbar zu machen, neue Perspektiven zu eröffnen und Verbindungen zwischen unterschiedlichen Lebenswelten zu schaffen.
info@chancen-verein.de Die Küfa (Küche für alle) lädt jeden Dienstag von 17 bis 20 Uhr ins Sojus-7-Café zu einer gemeinsamen warmen Mahlzeit in offener und entspannter Atmosphäre ein. Das ehrenamtliche Küfa-Team kocht wöchentlich frische, rein pflanzliche Gerichte. Dabei kommen auch fair gehandelte und fair produzierte Lebensmittel zum Einsatz – ganz im Sinne des Gedankens der Fairen Woche.
Die Küfa ist ein soziales und interkulturelles Projekt, das Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebenswelten zusammenbringt. Beim gemeinsamen Essen entsteht Raum für Begegnung, Austausch und Gespräche. Bezahlt wird nach dem Prinzip „Zahl, was du kannst“, sodass alle unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten teilnehmen können.
Die Küfa lebt vom Mitmachen und ehrenamtlichen Engagement. Im Rahmen der IKFW sind alle eingeladen, das Küfa-Team zu unterstützen – beim Kochen, Vorbereiten und Aufräumen oder mit eigenen Ideen. So wird die Küfa zu einem Ort, an dem gemeinsames Essen, Fairness, Nachhaltigkeit und interkulturelle Begegnung miteinander verbunden werden.
cgries@monheim.de oder unter +49 2173 951-4194Beim interkulturellen Frühstück kommen Familien zusammen und können in gemütlicher Atmosphäre verschiedene Fairtrade-Produkte entdecken und probieren. Die Moki-Cafés geben dabei interessante Einblicke in das Thema Fairer Handel und zeigen, wie bewusster Einkauf im Alltag aussehen kann.
Auch für die Kleinsten ist etwas dabei: Bei zwei Mitmachaktionen können Kinder unter drei Jahren spielerisch Fairtrade-Produkte kennenlernen, basteln und gemeinsam spielen.
Masjid Omar, Islamische Gemeinde in Monheim und Umgebung, lädt herzlich ein zur Besichtigung und zur Begegnung und Austausch in die neue Moschee an der Opladener Straße, die sich aktuell noch in den letzten Zügen der Bauphase befindet.
Die Gemeindemitglieder möchten am Tag der offenen Moschee allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, die Vielfalt des muslimischen Lebens in Monheim am Rhein kennenzulernen. Ziel der Gemeinde ist es, einen dauerhaften Dialog zwischen Menschen verschiedener Religionen, Kultur und Herkunft aufrechtzuerhalten, um so die gesamtgesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
igmamrhein@hotmail.deIm Rahmen der Interkulturellen Fairen Wochen lädt die Osman Gazi Moschee am Tag der Deutschen Einheit, zu einer besonderen Führung durch die Räumlichkeiten der türkischen Gemeinde an der Niederstraße ein. An diesem Tag, bekannt als der Tag der offenen Moscheen, können Besucherinnen und Besucher die Moschee und die Gemeinde näher kennenlernen. Besucherinnen und Besucher können an Führungen der Gemeindemitglieder teilnehmen, die sich intensiv darauf vorbereitet haben, alle Fragen beantworten zu können und einen Einblick in den Alltag und die Aktivitäten der Gemeinde zu geben. Transparenz schaffen und Vorurteile abbauen – das ist das Ziel an diesem Tag.
Monheim-Osman-Gazi-Camii@gmx.deIn mehr als 760 deutschen Städten und Gemeinden werden ab Ende September mit mehr als 6000 Veranstaltungen die Interkulturellen Wochen gefeiert. In Monheim am Rhein werden sie sogar mit den Fairen Wochen zusammengelegt und laufen bis zum 18. Oktober. Und Radio Rakete macht mit. Denn auch Radio Rakete ist für Vielfalt, Demokratie und eine offene Gesellschaft und richtet sich gegen die rechtspopulistische Stimmung im Land, die jüngst bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt einen vorhergesagten, gleichwohl nicht für möglich gehaltenen, Höhepunkt erreicht hat. Auch Radio Rakete-Moderator Andreas Huber ist für Peace, Love and Understanding und also dagegen, dass die politischen Amokfahrer in Deutschland (kurz AfD) eine komplett krude Meinungshoheit im Land vortäuschen dürfen und können.
Aus diesem Grund hat Hubi 40 hochmotiviert in seiner Plattensammlung gegraben und bewährte nationale wie internationale Friedenslieder, Protestsongs und Antikriegshymnen gesucht und gefunden. Die Künstlerriege, die den Sound der Interkulturellen Wochen in der Punky Reggae Party am 5. Oktober prägt, setzt sich dementsprechend aus klangvollen (im wahrsten Sinne des Wortes) Namen zusammen: u.a. Louis Armstrong, Die Ärzte, The Beatles, Black Eyed Peas, Bots, Tracy Chapman, Elvis Costello, The Cranberries, Donovan, Bob Dylan, Marvin Gaye, Green Day, Kendrick Lamar, John Lennon, Udo Lindenberg, Bob Marley & The Wailers, N.W.A., Pink Floyd, Public Enemy, The Rolling Stones, Sex Pistols, Bruce Springsteen, Edwin Starr, Tocotronic, Die Toten Hosen, U2, Hannes Wader & DTH … .
Die beiden AWO-Begegnungsstätten und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Monheim am Rhein laden zu einem gemeinsamen Besuch der neuen türkischen Moschee ein. Bei einer Führung erhalten die Teilnehmenden Einblicke in den islamischen Glauben, die Moschee und das Gemeindeleben und haben anschließend Gelegenheit, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich den Bewohnerinnen und Bewohnern der beiden AWO-Begegnungsstätten anzuschließen.
Sowohl das Team der beiden Begegnungsstätten wie auch die Gleichstellungsbeauftragte freuen sich auf einen besonderen Nachmittag, der verbindet.
schroederhaus@awo-monheim.de, wie auch telefonisch unter +49 2173-64496 oder unter
borkotthaus@awo-monheim.de wie auch bei der Gleichstellungsbeauftragten unter
rkonrad@monheim.de Was bedeutet Freundschaft, was ist fair und wie können wir gut miteinander leben? Im Ulla-Hahn-Haus gehen Kinder von 7 bis 9 Jahren diesen Themen auf spielerische Weise nach. Im Rahmen der Interkulturellen Fairen Wochen erwartet sie eine spannende Geschichte, die zum Nachdenken und Austauschen einlädt. Anschließend können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und eigene Ideen gestalten.
Was bedeutet Freundschaft, was ist fair und wie können wir gut miteinander leben? In diesem Workshop können Kinder von 7 bis 9 Jahren im Ulla-Hahn-Haus diesen Fragen auf spielerische Weise nachgehen und selbst kreativ werden und ihre eigenen Ideen gestalten.
In seinem neuen Buch „Unsichtbare Mauern“ setzt sich Musa Deli mit den Debatten über Migration und Integration auseinander. Er zeigt, wie Trennungen zwischen Menschen entstehen können – nicht nur im persönlichen Miteinander, sondern auch durch politische Entscheidungen, Institutionen, Medien und gesellschaftliche Strukturen. Dabei verbindet er wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen und lädt dazu ein, vertraute Sichtweisen zu hinterfragen und neue Perspektiven auf Migration und gesellschaftliche Teilhabe zu entdecken.
Die Lesung bietet Raum zum Zuhören, Nachdenken und gemeinsamen Austausch über die Frage, was unsere Gesellschaft trennt – und was uns miteinander verbinden kann.
bibliothek@monheim.de oder telefonisch unter +49 2173 951-4130 Im Rahmen der Interkulturellen Fairen Wochen lädt die Kunstwerkstatt zu einem kreativen Workshop rund um Natur, Farben und Druckgrafik ein.
Unter dem Titel „Blätterzauber mit Naturfarben“ entstehen mit echten Blättern und pflanzlichen Farben individuelle Druckgrafiken. Die bereits vorbereiteten Naturfarben werden mit der Walze auf die Gelplatte aufgetragen. Anschließend werden Blattformen arrangiert und auf festes Papier gedruckt. Durch das kreative Schichten verschiedener Formen und Farbtöne entstehen einzigartige Kunstwerke.
Eigene Fundstücke aus der Natur können gerne mitgebracht werden. Alternativ steht eine gesammelte Auswahl an Blättern und Naturmaterialien zur Verfügung.
Dozentin Nicole Hoffmann
www.kunstschule.monheim.de,
kunstschule@monheim.de oder +49 2173 951-4160Im Rahmen der Interkulturellen Fairen Wochen lädt das Sojus 7 zum offenen Nähcafé ein. In gemütlicher Atmosphäre treffen sich Nähbegeisterte aller Erfahrungsstufen, um an eigenen Projekten zu arbeiten, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Egal ob Reparieren, Upcycling oder neue DIY-Ideen – jedes Projekt ist willkommen.
Es stehen Stoffreste zur Verfügung, Schnittmuster können geteilt und abgepaust werden. Dazu ist eigenes Pauspapier nötig. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Stoffe, Nähmaschinen oder -material zu spenden.
Das Nähcafé findet in Kooperation mit dem Verein Sewing Self Esteem statt, der Frauen in Sierra Leone durch Nähen zu mehr Selbstbestimmung verhilft. Die Gründerin Ricarda Wistuba besuchte während eines Forschungsaufenthalts das Dorf Kafogo und stellte schnell fest, dass die Menschen dort unter widrigen Umständen leben. Vor allem die Mädchen und Frauen sind Leidtragende des patriarchischen Sozialgefüges, in dem weibliche Beschneidung und Frühehen an der Tagesordnung sind.
Vor Ort können afrikanische Stoffe gegen Spende erworben werden – der Erlös unterstützt direkt das Projekt. Besondere Vorkenntnisse werden nicht benötigt, alle können mitmachen und so das Hobby Nähen an einer Nähmaschine ausprobieren. Weitere Informationen unter
naehcafe.info@gmail.com.
Weitere Infos:
www.sewingselfesteem.com
Das Theaterstück Parajanov erzählt die persönliche Geschichte der armenischen Schauspielerin und Regisseurin Armine Aleksanyan. Während des Krieges um Bergkarabach 2020 wurde ihr Bruder eingezogen. In dieser Zeit begann sie, Briefe an ihn zu schreiben, die sie nie abschickte. Nach ihrer Ankunft in Deutschland setzte sie das Schreiben fort und widmete ihre Briefe dem verstorbenen armenisch-sowjetischen Filmemacher Sergei Parajanov. Das Stück beschäftigt sich mit Verlust, Identität, Heimat und der Kraft der Kunst.
Schauspiel, Tanz, Musik, Video und Live-Visuals verbinden sich zu einer eindrucksvollen Inszenierung zwischen dokumentarischer Realität und künstlerischer Vision.
Text und Schauspiel: Armine Aleksanyan
Regie und Dramaturgie: Peter Wallgram
Produktion: Zentrum für Film- und Medienkunst, Wuppertal
ukneiding@monheim.de oder unter 02173 951 4194Die Stadt Monheim am Rhein lädt in jedem Jahr Aktive aus unterschiedlichen Bereichen zur Teilnahme an den Internationalen Wochen gegen Rassismus ein. Die Aktionswochen finden jährlich rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen Rassismus, statt.
Während des Aktionszeitraums zeigen verschiedene Engagierte mit ihren Aktionen, dass die Stadtgesellschaft stark und solidarisch zusammensteht. Die Aktionswochen bieten daher ideale Möglichkeiten, sich für eine plurale und friedliche Gesellschaft einzusetzen und das vielfältige Engagement in der Stadt zu zeigen. Mit ihren Beiträgen – ob Vorträge oder Workshops, Themenabende und Diskussionen, kulturelle, sportliche, oder andere gesellschaftliche Aktivitäten – tragen die Engagierten dazu bei, Begegnungen zu schaffen, eigene Einstellungen kritisch zu hinterfragen und sich bewusst gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu positionieren. Gemeinsam wird ein Zeichen gegen Rassismus und für eine weltoffene und tolerante Stadt gesetzt, in der Respekt, Vielfalt und eine Kultur des Miteinanders für alle und von allen gelebt wird.
Der städtische Integrationspreis wird seit 2008 verliehen. Die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Privatpersonen und an Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen und juristische Personen, die in Monheim am Rhein für Vielfalt eintreten, sich gegen Diskriminierung, Rassismus und Benachteiligung einsetzen, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe fördern oder sich für die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte engagieren.
Über die Vergabe des Integrationspreises befindet eine neunköpfige Jury. Kriterien für die Bewertung der vorgeschlagenen Projekte und Maßnahmen sind beispielsweise ihre Pionierfunktion, ihr innovativer Ansatz, ihre Nachhaltigkeit sowie der Anteil an ehrenamtlichem Engagement.
Richtlinien zur Verleihung des Integrationspreises
Das erste Integrationskonzept für die Stadt wurde 2012 als Grundlage für die Integrationsarbeit einstimmig vom Rat beschlossen. Seitdem wird das Thema konsequent verfolgt und weiterentwickelt. Dazu wurde das Konzept 2016 und 2021 in einem partizipativen Prozess fortgeschrieben.
Die zweite Fortschreibung setzt neue inhaltliche Schwerpunkte, um ein modernes Integrationsverständnis in einer pluralistischen Stadtgesellschaft zu etablieren. Dabei werden Ansatzpunkte herausgearbeitet, um Miteinander, Chancengerechtigkeit und Teilhabe zu stärken und strukturelle Benachteiligung, Diskriminierungen und Rassismus gezielt abzubauen. Nach einer Beschreibung der Ausgangslage, der Kernziele und des Prozesses bilden vier Handlungsfelder das Kernstück des Konzeptes. Die Handlungsfelder bündeln Themen, die wichtig für ein zukunftsfähiges Integrationsverständnis sind. Die Maßnahmen zu jedem Handlungsfeld legen fest, wo in den kommenden Jahren Entwicklungsschwerpunkte gesetzt werden, um die Ziele zu erreichen. So verknüpft das Konzept die Arbeit zu Themen rund um Vielfalt und Integration aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und berücksichtigt Schnittstellen, um eine langfristige Wirkung für die gesamte Stadtgesellschaft zu erzielen. Richtungsweisend war daher auch der Austausch mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren, die ihre Expertise aus ihren jeweiligen Tätigkeitsbereichen mitbringen und deren Rückmeldungen in die Entwicklung der Maßnahmen eingeflossen sind. Durchgeführt wurde die Fortschreibung zusammen mit dem Moderationsbüro „Prasanna Oommen – Moderating Change“.
Seit Juni 2021 ist die Stadt Mitglied der
Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus. Die Koalition ist ein europäisches Netzwerk von Städten, die sich gemeinsam für eine Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung einsetzen, Erfahrungen mit anderen Städten auf internationaler Ebene austauschen und Maßnahmen und Strategien entwickeln. Die Stadt Monheim am Rhein ist in den Generalversammlungen der Städtekoalition vertreten.
Als Mitglied verpflichtet sich die Stadt zur Umsetzung des
Zehn-Punkte-Aktionsplans gegen Rassismus. Er ist ein Instrument, mit dem die Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit und Vielfalt sowie zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung sichtbar gemacht, weiterentwickelt und ausgebaut werden. Der Zehn-Punkte-Aktionsplan der Stadt integriert Empfehlungen und Ergebnisse aus dem Handlungskonzept Interkulturelle Bildung und dem Integrationskonzept.
Abteilungsleiterin Interkulturalität und Städtepartnerschaften
Ein mehrsprachiges Informationsangebot für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte macht der Kreis Mettmann auf seiner Internetseite
Wichtige Gedenk- und Feiertage der Religionen und Kulturen verzeichnet der Interkulturelle Kalender. Die Jahresübersicht informiert über christliche, islamische, jüdische, buddhistische und hinduistische Feste und weitere internationale Daten.