Olympia in Monheim am Rhein

Monheim am Rhein steht vor einer wichtigen Entscheidung: Soll unsere Stadt im Bündnis mit insgesamt 17 nordrhein-westfälischen Städten Teil der Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele an Rhein und Ruhr für die Jahre 2036, 2040 oder 2044 werden? Das Olympiastadion in Köln läge dann keine zehn Kilometer von der Monheimer Stadtgrenze entfernt.

Die nationale wie internationale sportliche Konkurrenz für eine erfolgreiche Bewerbung ist groß – ebenso die damit verbundenen Herausforderungen. Zugleich dürfte eine solche olympische Chance auf Jahrzehnte hinaus einmalig sein. Deshalb sind – wie in allen 16 weiteren beteiligten Städten – nun auch die Monheimer Bürgerinnen und Bürger gefragt, ob wir diesen Weg gemeinsam gehen sollen. Die Mehrheit des Monheimer Stadtrats und die Bürgermeisterin sprechen sich für ein positives Votum aus.

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zum Ratsbürgerentscheid, zum Ablauf der Abstimmung und zu den Hintergründen der Bewerbung. Die Abstimmungsunterlagen werden Mitte März an die Monheimer Haushalte versandt. Abgestimmt werden kann bis zum 19. April um 16 Uhr.

Was passiert beim Ratsbürgerentscheid?

Am 10. Februar stimmte der Rat der Stadt Monheim am Rhein einem Ratsbürgerentscheid zu. Das heißt, dass Bürgerinnen und Bürger bis zum 19. April darüber abstimmen können, ob Monheim am Rhein sich als Austragungsort im Verbund mit insgesamt 17 Städten in der Region Köln Rhein-Ruhr für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben soll. Für die Abstimmung per Ratsbürgerentscheid verschickt die Stadt Mitte März die Wahlunterlagen per Post. Dann haben Bürgerinnen und Bürger bis zum 19. April Zeit, folgende Ja-/Nein-Frage zu beantworten:

„Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Monheim am Rhein an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt?“

Bis zum 19. April muss der Stimmzettel im Rathaus angekommen sein. Dann wird ausgezählt. Abstimmungsberechtigt sind alle EU-Bürgerinnen und -Bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens drei Monaten in einer der teilnehmenden Gemeinden wohnen. Damit das Ergebnis gültig ist, müssen in Monheim am Rhein mindestens 20 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt haben. Entscheidet sich die Mehrheit für Ja, bewirbt sich Monheim am Rhein im Verbund mit den anderen Kommunen gemeinsam um die Ausrichtung der Spiele. Es gibtsportliche Konkurrenz. In Deutschland bewerben sich auch München, Hamburg und Berlin um die Ausrichtung der Spiele. Am 26. September wird der Deutsche Olympische Sportbund dann entscheiden, mit welcher der möglichen deutschen Austragungsorte er ins Rennen um die Spiele 2036, 2040 und 2044 gehen wird. Mit der Bewerbung für gleich drei Ausrichtungsjahre will der DOSB seine Chancen stärken. Die letzten Olympischen Spiel in Deutschland fanden 1972 in München statt.

Welche Sportart würde in Monheim am Rhein ausgetragen?

Monheim am Rhein würde der Austragungsort für alle Skateboard-Wettbewerbe sein. [extern]Dazu würde Am Kielsgraben ein Skatepark nach olympischen Standards gebaut werden.

Was passiert, wenn die Region Rhein-Ruhr die Olympischen und Paralympischen Spiele austragen darf?

Im Falle einer Olympia-Beteiligung könnte die Stadt Fördergelder für den Bau eines Skateparks erhalten. So könnte dieser trotz angespannter Haushaltslage wie geplant gebaut werden. Aber auch weitere Projekte im Bereich Infrastruktur und Digitalisierung würden durch eine Beteiligung voraussichtlich beschleunigt werden können.

Warum sind Bürgermeisterin und Stadtrat für eine Beteiligung an den Olympischen und Paralympischen Spielen?

Die Olympischen und Paralympischen Spiele sind die größte Sportveranstaltung der Welt, bei der alle vier Jahre rund 15 000 Athletinnen und Athleten aus etwa 200 Nationen teilnehmen. Die Olympischen und Paralympischen Spiele von Paris im Jahr 2024 haben gezeigt, dass dieses Ereignis nachhaltig organisiert werden kann und nicht nur sportliche Bestleistungen fördert, sondern zu Völkerverständigung und Toleranz beiträgt.

Die Stadt Monheim am Rhein erhält durch eine Bewerbung die historische Gelegenheit, als Gastgeberin Teil des größten Sportevent der Welt zu werden, das bei aller sportlichen Konkurrenz seit Jahrhunderten auch ganz wesentlich zur Völkerversändigung beiträgt. Eine einmalige Chance, durch gemeinsame Projekte und Investitionen vor allem in die Infrastruktur den Bedarfen der Zukunft zu begegnen. Beispiel Paris: Hier profitieren die Menschen auch nach den Spielen vor zwei Jahren von insgesamt mehr als 180 Kilometern neu geschaffenen Radwegen.

Was bringt Olympia der Stadt noch?

Die geplante Skateanlage am Kielsgraben ermöglicht regelmäßig stattfindende Angebote für unterschiedliche Zielgruppen – von der Ausrichtung kleinerer und größerer Wettbewerbe bis hin zu nationalen und internationalen Contests. Der Monheimer Skatepark ist in großen Teilbereichen als frei nutzbarer Bewegungsraum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersgruppen vorgesehen und würde das bestehende Sport- und Freizeitangebot der Stadt um eine zeitgemäße, urbane Sportform ergänzen. Ohne Vereinsbindung und mit niedrigen Zugangshürden würde die olympiataugliche Anlage zur regelmäßigen Bewegung, zum sozialen Austausch und zur aktiven Freizeitgestaltung ein.

Der Skatepark kann von unterschiedlichen Rollsportarten genutzt werden, etwa für Skateboarding, BMX und Stunt Scooter. Darüber hinaus wird hier seit den ersten Planungen auch WCMX (Wheelchair Motocross) als inklusive Rollsportdisziplin mitgedacht. Damit eröffnet die Anlage Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, den Skatepark gleichberechtigt zu nutzen, und setzt ein sichtbares Zeichen für gelebte Inklusion im öffentlichen Raum.

Warum ist Olympia gut für die Monheimer Wirtschaft?

Die Ausrichtung dieses Sportgroßevents schafft sowohl im Sport als auch in anderen Gesellschaftsbereichen neue Arbeitsplätze. In Paris wurden beispielsweise 181.000 neue Arbeitsplätze in den Bereichen Bau, Organisation und Tourismus geschaffen. Zudem kommen während der Spiele Millionen Menschen aus der ganzen Welt in die Region, die durch ihre Ausgaben den Tourismus, den Handel und die Gastronomie ankurbeln, sodass mit kurz- bis mittelfristigen Auswirkungen zu rechnen ist. Während der Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele liegt die Aufmerksamkeit der ganzen Welt für mehrere Wochen auf der Ausrichterstadt – und im Monheimer Fall auf einer ganzen Region. Die positiven Bilder und Emotionen, die ausgelöst von den sportlichen Wettbewerben in die ganze Welt ausgestrahlt werden, würden zu einer immensen Imagesteigerung beitragen. Dies kann langfristige Auswirkungen auf Messen, den Handel und das Gewerbe haben.


Mitmachen und Solidarität zeigen!

Wer sich an der Kampagne „Dein Ja für Olympia" in Köln Rhein-Ruhr vom Landessportbund beteiligen möchte, kann das auf Social Media tun.

[extern]Alle Infos und Grafiken gibt es hier. 

Auch Bürgermeisterin Sonja Wienecke und weitere lokale Akteurinnen und Akteure sprechen sich für eine Bewerbung aus. 

Zur gemeinsamen Bewerbungsseite für alle 17 NRW-Städte geht es [extern]hier.

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