Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist am 6. März 2013 nach intensiven Vorbereitungen gestartet.

Logo des Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen

Unter der kostenlosen Rufnummer (0800) 11 60 16 haben Betroffene erstmals die Möglichkeit, sich bundesweit zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Die Mitarbeiterinnen stehen hilfesuchenden Frauen vertraulich zur Seite und leiten sie bei Bedarf an Unterstützungsangebote vor Ort weiter.

[extern]www.hilfetelefon.de


Programm für Frauen: Vom Schuhtick bis zum Krimi-Abend

Auch im ersten Halbjahr 2013 präsentiert die städtische Gleichstellungsbeauftragte Gisela Herforth ein abwechslungsreiches Programm mit Angeboten und Veranstaltungen für Frauen. Beginn ist am 24. Februar mit der Besichtigung der Ausstellung „Schuhtick – vom Ötzi-Schuh zum High Heel“ im LVR-Landesmuseum Bonn.

Zum Internationalen Frauentag sind insgesamt vier Veranstaltungen geplant. Am 8. März widmet sich ein Vortrag im Eki-Haus der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, wonach es am 9. März an gleicher Stelle im Anschluss an den Ladies Brunch Wissenswertes zur weiblichen und männlichen Kommunikation zu hören gibt.

Es folgt am 10. März eine Fahrt zum Frauenmuseum nach Bonn zur Ausstellung „Wer ist Mona Lisa?“. Schließlich referiert am 14. März eine Rechtsanwältin über die angesichts des demografischen Wandels wichtige Frage, wann und wieviel Unterhalt Kinder für ihre Eltern zahlen müssen.

In Zusammenarbeit mit der Bibliothek steht am 21. Juni wieder ein Krimi-Abend auf dem Programm, bei dem die Besucherinnen ihre kriminalistischen Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Abgerundet wird das Programm wie in den Vorjahren durch den allseits beliebten und über die Stadtgrenze hinaus bekannten Ladies Brunch, der monatlich im Mehrgenerationenhaus im Eki-Haus (Friedenauer Straße 17), stattfindet.

Das Programmheft informiert zudem über den kreisweiten Infotag „Wiedereinstieg in den Beruf“ am 5. Juni in der Langenfelder Stadthalle. Mehr Information und Anmeldung zu den Touren bei der Gleichstellungsbeauftragten [E-Mail]Gisela Herforth, Telefon (02173) 951-818.

Gleichstellungsbeauftragte im Kreis Mettmann präsentieren sich neu

Grafik: Titel des Flyers der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Mettmann

Nachdem es im Kreis und in einigen Städten personelle Wechsel gab, präsentieren sich die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Mettmann nun ganz aktuell in einem neuen gemeinsamen Flyer.

In der Adressenübersicht sind die Erreichbarkeit und die Kontaktaufnahme übersichtlich und mit dem Foto der jeweiligen Ansprechpartnerin dargestellt. Es folgt eine kurze Einführung in den Aufgabenbereich der Gleichstellungsbeauftragten. Der Flyer gibt weiterhin Auskunft über die rechtlichen Grundlagen der Gleichstellung und führt typische Arbeitsfelder auf.

Der in modern strahlendem Pink gehaltene Flyer enthält außerdem Forderungen und Statements der Gleichstellungsbeauftragten für wichtige Tätigkeitsfelder und Bereiche mit großem Handlungsbedarf: „Gleiches Entgelt für gleiche Arbeit“, da „Frauen im Schnitt immer noch 25 Prozent weniger als Männer verdienen!“ Eine weitere Forderung ist „die Beteiligung von Frauen mit Migrationshintergrund“ in allen gesellschaftlichen Bereichen als Ziel einer gelungenen Integrationspolitik.“

Der Flyer ist bei den Gleichstellungsstellen der Städte und des Kreises erhältlich und wird bei Veranstaltungen, an denen die Gleichstellungsbeauftragten beteiligt sind, verteilt.


Die Gleichstellungsbeauftragte informiert

Waage mit Mann und Frau

Ziel der Arbeit der Gleichstellungs-beauftragten ist es, Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes – „Frauen und Männer sind gleichberechtigt“ – durch geeignete Maßnahmen und konkrete Hilfestellungen umzusetzen.

Dazu zählen unter anderem:

  • Die Interessen von Frauen und Mädchen in die kommunale Politik einzubringen
  • Ratsuchenden Frauen und Mädchen konkrete Hilfen anzubieten
  • Informationsmaterial zu erarbeiten und bereitzuhalten
  • Kontakte zu Frauengruppen, Organisationen, Initiativen zu halten und zu vermitteln sowie
  • Veranstaltungen und Aktionen zur Verbesserung der Chancen von Frauen und Mädchen in Gesellschaft und Beruf

Monheimer Frauenforum

Das Monheimer Frauenforum ist eine Arbeitsgemeinschaft zur lokalen Agenda, deren Ziel es ist, mit Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Monheim am Rhein die Mitwirkung von Frauen am lokalen Agenda-Prozess zu gewährleisten.

Die Frauen des Forums treffen sich jeden ersten Mittwoch eines Monats ab 18 Uhr in der Volkshochschule (Tempelhofer Straße 15, Raum 22).

Weitere Auskünfte

[E-Mail]Gisela Herforth (Städtische Gleichstellungsbeauftragte) und

[E-Mail]Jutta Lincke (Ansprechpartnerin des Forums) Telefon (02173) 5 31 75.


Girls’ und Boys’ Day: Bei bundesweitem Aktionstag Berufsluft schnuppern

Logo Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag, Logo Boys’ Day – Jungen-Zukunftstag

Verkäuferin, Bürokauffrau, Arzthelferin sind die typischen Frauenberufe, die bei vielen Mädchen immer noch hoch im Kurs stehen. Nicht viel anders sieht es bei den Jungs aus. Ganz oben auf ihrer Berufswunschliste stehen Mechatroniker, Kaufmann und Industriemechaniker.

Dabei bietet das Spektrum des modernen Arbeitslebens mehr als 400 Ausbildungsberufe. Viele davon gelten immer noch als typisch männlich bzw. typisch weiblich. 

Um es Mädchen und Jungen zu ermöglichen, eine größere Auswahl von Berufen ins Auge zu fassen und damit Jungen einmal „Frauenberufe“ und Mädchen einmal „Männerberufe“ kennenlernen können, gibt es seit 2006 den [extern]Girls’ Day und seit 2011 auch den [extern]Boys’ Day.

Organisiert und durchgeführt wird der Girls’ and Boys’ Day in Monheim am Rhein von den weiterführenden Schulen für Schülerinnen und Schüler der jeweils achten Klassen.

Daneben existiert seit 2006 zum Thema ein lokaler Arbeitskreis, bestehend aus Vertreterinnen der weiterführenden Schulen, der bestehenden Jugendeinrichtungen und der Gleichstellungsbeauftragten. Der Arbeitskreis kümmert sich insbesondere um die übergeordnete Koordination, die Vernetzung des Gesamtprojekts und die alljährliche PDF Dokumentation.

Als bundesweite Koordinierungsstelle agiert das [extern]Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit mit Sitz in Bielefeld.

Weiterführende Links

[extern]Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

[extern]Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

[extern]Bundesagentur für Arbeit – Aktuelle Änderungen zum Arbeitslosengeld II und Informationen zur Grundsicherung für Arbeitssuchende

[extern]Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW

[extern]Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW

[extern]Internet-Portal Verband alleinerziehender Mütter und Väter, Kreisverband Mettmann e. V.

[extern]Internet-Portal Verband berufstätiger Mütter

[extern]Internet-Portal "frauenNRW" – Ein Projekt des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW

[extern]Infonetz Altersvorsorge – Informationsservice zur Altersvorsorge des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW

[extern]Hilfseinrichtungen für Frauen – Informationen des Bundesverbands Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe

Internet-Adressen zum beruflichen Wiedereinstieg

[extern]Beruflicher Wiedereinstieg im Kreis Mettmann – Informationen der Fachstelle Frau und Beruf des Kreis Mettmann

[extern]Wiedereinstieg – Frauen zurück in den Beruf – Seite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW

[extern]Perspektive Wiedereinstieg – Internet-Portal zum Wiedereinstieg in den Beruf des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend