Der ehemalige Aalschokker vor dem Monheimer Rheinufer – Foto: Thomas Spekowius

360° Heimat – Monheim am Rhein startet „Ab in die Mitte“

Für ihr Konzept „Monheim: 360° Heimat!“ wurde die Stadt beim diesjährigen Wettbewerb „Ab in die Mitte! – Die City-Offensive NRW“ vom Landesministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr ausgezeichnet – und mit Fördergeldern für die Umsetzung der vielgelobten Ideen bedacht. In diesem Sommer startet Monheim am Rhein daher nun tatsächlich durch!

Plakat zu den Aktionstagen „360° Heimat – Ab in die Mitte!“

Die wesentliche Zielsetzung der City-Offensive NRW besteht darin, die Stadtzentren als Orte des Handels, der Kunst, Kultur und Freizeit, der Bildung und Beratung, des Wohnen und des Arbeitens stärker und dauerhaft im Bewusstsein der Bürger zu verankern. Eine Vorlage, die die Stadt Monheim am Rhein nur allzu gerne aufnahm.

Hier wird die Krischerstraße als zentrale Einkaufsmeile ab diesem Sommer bekanntlich kräftig umgebaut und aufgewertet. Das bedeutet eine Durststrecke während der Arbeitsphase. Es bedeutet aber auch bei Händlern, Anwohnern und Kunden bereits sehr viel Vorfreude auf das was kommt.

Um zu zeigen, was in Monheims Mitte schon heute alles da ist, werden im Rahmen des Ab-in-die-Mitte-Projekts „Monheim: 360° Heimat!“ vom 16. August bis 27. September sieben Veranstaltungen im erweiterten Areal der Krischerstraße für bunte Abwechslung und reichlich Leben im Zentrum und rund um die Baustelle sorgen.

Bei diesen Veranstaltungen, die samstags von 11 bis 15 Uhr stattfinden werden, wird die gesamte Bandbreite des attraktiven Monheimer Stadtlebens präsentiert – angefangen bei Kultur und Kunst, über Genuss und Sport, bis hin zum Einkaufserlebnis. [intern]mehr


Bürgerbeteiligung soll neue Schubkraft für das Sojus 7 bringen

Als soziokulturelles Zentrum weist das Sojus 7 eine langjährige Tradition auf. Hier sind seit Jahrzehnten zahlreiche Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Kabarett-Abende, Ausstellungen oder auch die Kinder-Kreativ-Woche beheimatet.

Um das kulturelle Zentrum an der Kapellenstraße auch weiterhin als einen Ort der Begegnung und des kreativen Austauschs zu erhalten, soll in diesem Jahr damit begonnen werden, ein zukunftsfähiges Nutzungskonzept für die einstige Krautfabrik zu entwickeln, auf dessen Basis die Stadt anschließend dann auch bauliche Maßnahmen zur Aufwertung und Instandsetzung umsetzen will.

Die Entwicklung von Vorschlägen für die Zukunft des Sojus 7 ist als Prozess mit breiter Beteiligung angelegt. Im ersten Schritt sollen dazu Interviews mit den Nutzern des Sojus 7 geführt werden. Am Freitag, 12. September, findet von 17 bis 21 Uhr im Sojus selbst ein Workshop statt, zu dem Bürgermeister Daniel Zimmermann unter anderem bereits die aktuellen und früheren Mitglieder des Sojus-Teams und die Mitglieder des Rhein Rock e.V. eingeladen hat. Eingeladen zu diesem Workshop sind aber auch ausdrücklich alle anderen Interessierten, die sich bei der Ideenfindung für die künftige Nutzung der Kulturstätte einbringen möchten. Der Workshop und der damit dann auch öffentlich angestoßene Prozess stehen allen Bürgerinnen und Bürgern offen.

Mit Prof. Dr. Reinhold Knopp sowie Christine Brinkmann vom Institut für sozialraumorientierte Praxisforschung und -entwicklung konnte die Stadtverwaltung bereits im Vorfeld zwei kompetente und erfahrene Begleiter für die anstehende Konzept-Entwicklung gewinnen. Reinhold Knopp war beruflich lange Jahre in der Soziokultur tätig, bevor er als Hochschullehrer an die FH Düsseldorf wechselte. Er bringt als Berater viel Erfahrung bei der Entwicklung und Evaluation von Kulturprojekten mit. Christine Brinkmann ist hauptberuflich im bekannten Düsseldorfer Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation, kurz zakk, beschäftigt. Im Rahmen ihrer Tätigkeit dort arbeitet sie im auch Arbeitsausschuss bei der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NRW mit.


Imagefilm „Wir sind Monheim am Rhein“

Monheim am Rhein in seiner ganzen Vielfalt zeigt der Imagefilm „Wir sind Monheim am Rhein“. Den rund fünfminütigen Film produzierte 2012 im Auftrag der Stadt das Büro für Farbfernsehen (Köln), an dem der Monheimer Carsten Linder beteiligt ist.

„Wir sind Monheim am Rhein“ oder auch „Ich bin…“ – dieses Bekenntnis zieht sich durch den gesamten Film. Mehr als 250 Bürgerinnen und Bürger, bekannte und weniger bekannte, aus allen Altersgruppen und verschiedenen Kulturen traten vor Kamera und Mikrofon. Als weiterer akustischer roter Faden dient das Gänseliesel-Lied.

Zum Abspielen des Films unten links auf den Pfeil klicken!

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