Ziel ist die „Hauptstadt des Kindes“

„Neunzig Prozent – eine fiktive Zahl – der Erziehung geschieht durch das, was in der Welt geschieht, nicht durch das, was erzieherisch beabsichtigt wird. Von daher erzieht die Welt, wie sie ist, und kein Kindergarten, kein Elternhaus wird je immunisiert sein gegen die Außenwelt.“ (Franz Weinert [1930–2001], deutscher Psychologe)

Der Rat der Stadt Monheim am Rhein hat am 6. Oktober 2010 strategische Ziele festgelegt. Eines davon lautet: „Schaffung optimaler Zukunftschancen in der Hauptstadt für Kinder Monheim am Rhein“. Was darunter zu verstehen ist, beschreibt im folgenden Beitrag Annette Berg, Leiterin des Bereichs Kinder, Jugend und Familie sowie Beauftragte für Kinder und Familien.

Fotomontage: Kinder auf dem Ortsschild von Monheim am Rhein

Die Stadt Monheim am Rhein verfolgt neben weiteren strategischen Zielen sehr konsequent das Ziel: „Sicherung optimaler Zukunftschancen für Kinder in der Hauptstadt des Kindes Monheim am Rhein“.

Es ist beabsichtigt, Monheim zu einer der kinder- und familienfreundlichsten Städte in Deutschland mit Modellcharakter zu entwickeln, um allen in Monheim lebenden Kindern und Jugendlichen eine Chance auf eine optimale Förderung, Bildung und eine attraktive Zukunft zu bieten.

Das Konzept „Hauptstadt des Kindes“ bezieht sich wesentlich auf die Zielsetzung, Monheimer Kindern „allen alles, auf alle erdenkliche Weise“ zukommen zu lassen, was deren gesundes Aufwachsen fördert. Es bestrebt eine inhaltlich und räumlich vernetzte Infrastruktur für Kinder, die diesen eine optimale Entwicklung von der Geburt bis zum Einstieg ins Berufsleben ermöglicht.

Die vorbildliche Förderung von Monheims Kindern in allen Entwicklungsdimensionen ist die zentrale Idee und das zentrale Ziel des Konzeptes „Hauptstadt des Kindes“. Als Grundlage dienten die bereits bestehenden Modelle Mo.Ki und MoMo.

Kinderbeauftragte

Zentraler Bestandteil des Konzeptes „Hauptstadt des Kindes“ stellt hierbei die Kinderbeauftragte dar. Diese Funktion dient der Steuerung, dem Controlling sowie der Bündelung des Prozesses und des gesamten Projektes in allen Ebenen und Verwaltungsbereichen.

Der Funktion der Kinderbeauftragten obliegt es somit, die oben genannten Prozesse anzustoßen, vorhandene Konzepte mit zu gestalten und bestehende Planungsprozesse mit dem „Blick auf Kinder und deren Entwicklungschancen“ zu bereichern. Sie

  • berät und unterstützt Verwaltungsbereiche in ihrem Handeln für Kinder und Familien
  • stößt Prozesse an
  • sichert den übergreifenden Blick auf das Ziel und dessen Umsetzung

Im Wesentlichen obliegt es der Kinderbeauftragten, gemeinsam mit den allen Verwaltungsbereichen eine neue, kindbezogene Perspektive für deren Handeln zu entwickeln, welche sich in einem kind- und familienorientierten Handeln der Stadt Monheim am Rhein abbilden soll.

Die Kinderbeauftragte stellt die Belange von Kindern und Familien sicher, unterstützt Prozesse, stößt Entwicklung an und bringt die Interessen von Kindern in laufende Planungsprozesse ein.

Der Kinderbeauftragten obliegt die Steuerungsfunktion für das Gelingen des strategischen Zieles „Hauptstadt des Kindes“.

Beauftragte für Kinder und Familien

Annette Berg Bereichsleitung Kinder, Jugend und Familie

Telefon:
(02173) 951-5101
Telefax:
(02173) 951-255101
E-Mail:
[E-Mail] ABerg@monheim.de