Mit niedrigster Gewerbesteuer zu mehr Arbeitsplätzen

- Entwicklung der Gewerbesteuer in Monheim am Rhein und Nachbarstädten
Gewerbesteuer beträgt nur noch 300 Punkte
Rückwirkend zum 1. Januar 2012 hat der Rat der Stadt Monheim am Rhein den Gewerbesteuersatz auf 300 Punkte gesenkt. Möglich wurde das durch hohe Gewerbesteuer-Nachzahlungen im Jahr 2011, die zu einem beträchtlichen Haushaltsüberschuss führten. Auch der Haushalt 2012 ist ausgeglichen.
Rat und Verwaltung nutzten die gute Ausgangslage zu einer landes- und bundesweit beachteten Entscheidung: Monheim am Rhein hat jetzt den niedrigsten Gewerbesteuersatz in Nordrhein-Westfalen. Viele Unternehmen interessieren sich bereits für eine Ansiedlung in Monheim am Rhein.
Mit den erheblich verbesserten Standortbedingungen folgt eine Anpassung der Ansiedlungsstrategie und Flächenpolitik, um in den nächsten drei bis fünf Jahren die Gewerbesteuereinahmen weiter zu steigern und den wirtschaftlichen Strukturwandel abzuschließen.
Die Senkung des Gewerbesteuersatzes von 435 auf 300 Punkte wird von der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf begrüßt. „Die Stadt bekräftigt damit ihr erklärtes Ziel, die Rahmenbedingungen für ansässige Unternehmen zu verbessern und neue attraktive Firmen im Stadtgebiet anzusiedeln“, so Dr. Udo Siepmann, Hauptgeschäftsführer der IHK.

Entwicklung der Gewerbehebesteuersätze in Monheim am Rhein und der Region (2003 und 2012)
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Höhe der Gewerbesteuerhebesätze in der Region (2012)
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Auch die Grundsteuer sinkt
Nach der Gewerbesteuer hat die Stadt auch die Grundsteuer gesenkt, von 455 auf 400 Punkte. „Eigentlich war für 2012 eine Erhöhung geplant. Die Verbesserung der Haushaltslage ermöglicht es uns, nun auch die Grundsteuerzahler zu entlasten, ohne den Schuldenabbau zu vernachlässigen“, sagt Bürgermeister Daniel Zimmermann.
Schon 1500 neue Arbeitsplätze
Bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze hat sich der Wirtschaftsstandort Monheim am Rhein in den letzten zehn Jahren positiv entwickelt. Mit rund 1500 neuen Arbeitsplätze hat die Stadt den höchsten Zuwachs im Kreis Mettmann.
Durch die Schaffung weiterer 1500 Arbeitsplätze in den Jahren 2012 und 2013 wird der Beschäftigten-Zuwachs noch erheblich gesteigert. Den größten Beitrag liefert die Firma Ecolab, die mit 700 bis 900 Beschäftigten in das Gewerbegebiet Im Weidental zieht. Rund 200 neue Arbeitsplätze entstehen im Rheinpark. Hier entwickelt die Firma Kadans südlich des BASF-Gebäudes einen Bürokomplex, in den drei Firmen einziehen. Ein kleineres chinesisches Bürozentrum an der Rheinparkallee, mittelständische Unternehmen im Gewerbegebiet Knipprather Busch und mehrere Ansiedlungen in bereits vorhandenen Immobilien (darunter ehemalige Shell-Verwaltung, Bürogebäude Mittelstraße und Creative Campus) bringen weitere 400 neue Arbeitsplätze.
Innerhalb von nur zwei Jahren gewinnt Monheim am Rhein genauso viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte hinzu, wie in den letzten zehn Jahren insgesamt neu entstanden sind.
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