Standorte
Gesamtstadt
Die Stadt Monheim am Rhein mit etwa 43.000 Einwohnern verfügt in 2009 über einen Verkaufsflächenbestand im Einzelhandel von insgesamt ca. 41.560 m². Die Verkaufsflächen befinden sich zu ca. 41,8 % in den zentralen Versorgungsbereichen (ca. 17.355 m²), zu ca. 6,9 % in Ortsteil- und Streulagen (ca. 2.865 m²) und zu ca. 51,3 % in Sonderlagen (ca. 21.340 m²). Monheim am Rhein verfügt somit über eine Verkaufsflächenausstattung von ca. 0,98 m²je Einwohner. Berücksichtigt man, dass Mittelzentren oftmals eine Verkaufsflächenausstattung von rund 1,5 bis 1,7 m² je Einwohner besitzen, so ist festzustellen, dass Monheim am Rhein eine im Vergleich zu anderen Mittelzentren sehr geringe Ausstattung mit Verkaufsflächen im Einzelhandel aufweist. Aus diesem Grund sind unter anderem mit dem POCO-Einrichtungshaus (6.400 m² Verkaufsfläche), dem geplanten EDEKA-Frischemarkt (1.600 m² Verkaufsfläche) und dem sich im Bau befindlichen Fachmarktcenter Monheimer Tor (5.500 m² Verkaufsfläche) drei Einzelhandelsprojekte angestoßen worden, die nicht nur die Verkaufsflächenausstattung sondern auch die Einzelhandelszentralität erhöht.
In einzelnen Branchen sind unterschiedlich hohe Bindungsniveaus festzustellen. Die höchsten Kaufkraftbindungen im Bereich der Grundversorgung sind bei Nahrungs- und Genussmitteln (ca. 89 %), und Drogerieartikeln (ca. 85 %) zu verzeichnen. Darüber hinaus ist - als einziger Bereich mit einer Kaufkraftbindung von über 100% - im Marktsegment der Baumarktartikel eine Kaufkraftbindung von ca. 109 % zu verzeichnen.
Nachholbedarf gibt es im mittelfristigen Bedarf: Die Bindungsquoten des mittelfristigen Bedarfs erreichen je nach Warengruppe Größenordnungen von z. B. ca. 11 % bis ca. 30 %, in den Warengruppen Spielwaren, Bekleidung, Sportartikel, Fahrräder, Camping sowie ca. 41 % bei Gartenbedarf. Eine tendenziell höhere, insgesamt jedoch ebenfalls geringere Bindungsquote ist im mittelfristig nachgefragten Bedarfsbereich in den Branchen Schuhe/Lederwaren (ca. 65 %) sowie bei GPK/Hausrat/ Geschenkartikeln (ca. 76 %) zu verzeichnen. Innerhalb des kurzfristigen Bedarfs sind niedrige Bindungsquoten z. B. bei Papier- Büro-, Schreibwaren inklusive Büchern (ca. 30 %), Blumen/Zoo (ca. 53 %) sowiemedizinischen, pharmazeutisch-orthopädischen Artikeln (ca. 61 %) zu verzeichnen. Auch der langfristige Bedarf weist niedrige Bindungsquoten in einer Spannbreite zwischen – je nach Branche – ca. 4 % und ca. 35 % auf, wobei zu berücksichtigen ist, dass das langfristige Bedarfssegment nicht zu den Versorgungsfunktionen zu zählen ist, die durch ein Mittelzentrum vorrangig abgedeckt werden sollen. Durch die Eröffnung des POCO-Einrichtungshauses im September 2010 sind die Bindungsquoten im Sortiment Möbel, Teppiche und Deko verbessert worden.
Stadtteil Monheim
Die Innenstadt im Zentralort Monheim ist der wichtigste Versorgungsbereich der Stadt. Das Einzugsgebiet der Innenstadt stellt das gesamte Stadtgebiet dar und reicht bis ins Umland. In der Innenstadt finden sich folgende Anbieter bzw. Einrichtungen:
Rathaus-Center / Rathausplatz |
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Neustraße / Friedrichstraße | Heinestraße | Ernst-Reuter-Platz | Krischerstraße |
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Stadtteil Baumberg
Einkaufen an der Geschwister-Scholl-Straße
Der Einkaufsbereich beginnt im Süden mit einer Ladenzeile auf der westlichen Seite der Geschwister-Scholl-Straße und setzt sich fort über die Bestandslagen von Kaiser´s, den hier angegliederten kleinteiligen Geschäften bis hin zum ALDI-Markt.
Einkaufen an der Geschwister-Scholl-Straße |
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Einkaufen auf der Hauptstraße
Die Hauptstraße ist ein alter, gewachsener Einkaufsstandort mit folgenden Angeboten:
Einkaufen auf der Hauptstraße |
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Kontakt
Rathaus, Raum 232
Gewerbeansiedlung, Einzelhandels-, Standort- und Projektentwicklung
- Telefon:
- (02173) 951-621
- Telefax:
- (02173) 951-25-621
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obruegge@monheim.de





