Tirat-Carmel-Straße vertieft Freundschaft zwischen beiden Partnerstädten

Israelischer Botschafter, Delegation aus Tirat Carmel und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger feiern Einweihung des neuen Israel-Viertels

An der Kreuzung mit der Hannah-Szenes-Straße enthüllen Landrat Thomas Hendele (v.l.n.r.), Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe, Bürgermeister Arie Tal aus Tirat Carmel, Botschafter Jeremy Issacharoff und Bürgermeister Daniel Zimmermann das erste Straßenschild des neuen Viertels. Foto: Birte Hauke

Bürgermeister Daniel Zimmermann (v.l.n.r.), Bürgermeister Arie Tal aus Tirat Carmel, Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe, Landrat Thomas Hendele und Botschafter Jeremy Issacharoff beim Eintrag ins Goldene Buch. Foto: Birte Hauke

Bei bestem Wetter und Musik der Big Band des Otto-Hahn-Gymnasiums feierten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Einweihung des neuen Viertels. Foto: Birte Hauke

Noch ist das Viertel nicht bewohnt, aber zwischen Kies, Gerüsten und Rohbauten lässt sich erahnen, wie es an der Tirat-Carmel-Straße einmal aussehen wird. Die frisch geteerten Straßen des neuen Israel-Viertels im Baumberger Osten wurden am Donnerstag, 17. Mai, mit einer kleinen Feier eingeweiht. Neben rund 200 Bürgerinnen und Bürgern begrüßte Bürgermeister Daniel Zimmermann auch eine Delegation aus der Partnerstadt Tirat Carmel und den Botschafter des Staates Israel.

„Das Viertel vertieft unsere mehr als 30 Jahre währende Freundschaft. Es ist ein weiterer, bedeutender Schritt“, erklärte Bürgermeister Daniel Zimmermann. So sei die Benennung der Straßen auch ein Symbol der Dankbarkeit: „Soweit ich weiß, gibt es so ein zusammenhängendes Israel-Viertel in Deutschland nicht noch einmal. Aber soweit ich weiß, gibt es auch nirgendwo eine so besondere Freundschaft wie unsere.“

Gemeinsam enthüllten Landrat Thomas Hendele, Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe, Bürgermeister Arie Tal aus Tirat Carmel, Botschafter Jeremy Issacharoff und Bürgermeister Daniel Zimmermann das erste Straßenschild des neuen Viertels. Die Straßen am Waldbeerenberg tragen nun die Namen des ehemaligen Verteidigungsministers und späteren Ministerpräsidenten Yitzhak Rabin, des ehemaligen Außenministers und Ministerpräsidenten Menachem Begin, der Zionismus-Aktivistin Henrietta Szold und der ungarischen Widerstandskämpferin Hannah Szenes. „Die Menschen, die wir hier würdigen, vertreten die Werte, die unsere Freundschaft ausmachen – gemeinsam in Frieden zu leben“, machte Zimmermann deutlich.

Mitten durch das Viertel, als Verbindung von Yitzhak-Rabin- und Hannah-Szenes-Straße, führt die Tirat-Carmel-Straße, benannt nach der Monheimer Partnerstadt. Arie Tal lobte die sorgfältige Auswahl der Straßennamen: „Das ist für uns ein Zeugnis unserer tiefen Partnerschaft und der Verbundenheit beider Städte“, sagte der Bürgermeister Tirat Carmel, der in Begleitung von Stadtdirektor Shmuel Katoni, Shlomo Dahan und Boris Tikman nach Monheim am Rhein gekommen war. Als Gastgeschenk überreichte die Delegation vier Tafeln, die die vier Personen auf Deutsch und Hebräisch vorstellen. Die Tafeln sollen künftig an einem öffentlichen Platz im Viertel aufgestellt werden.

Nach einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt lud die Big Band des Otto-Hahn-Gymnasiums dazu ein, bei bestem Wetter auf das neue Viertel anzustoßen. (bh)

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