So stellen sich die Monheimerinnen und Monheimer die Kulturraffinerie K714 vor

Bürgerinnen und Bürger legen Wert auf Rheinblick und Gastronomie / Ideen aus Konsultation fließen nun ins weitere Gestaltungskonzept ein

Diese Grafik zeigt, wie der Eingangsbereich der Kulturraffinerie K714 aussehen könnte. Die Monheimerinnen und Monheimer wünschen sich für die neue Stadthalle unter anderem, dass sie zu „ihrem“ Veranstaltungsort wird und sich zu einem Treffpunkt in der Stadt entwickelt. Grafik: Bez + Kock Architekten

Vielfältige Veranstaltungen, eine ansprechende Gastronomie und dass es „ihre“ Stadthalle wird: Das wünschen sich die Monheimerinnen und Monheimer für die Kulturraffinerie K714. Dies ist das Ergebnis einer rund zehn Wochen langen Konsultation der Stadtverwaltung, bei der sich die Bürgerinnen und Bürger zwischen Ende Januar und Anfang April online und offline mit ihren Ideen und Anregungen einbringen konnten. Den Startschuss dafür hatte Bürgermeister Daniel Zimmermann bei einem Informationsabend zu der neuen Veranstaltungshalle gegeben. Insgesamt gingen 131 Antworten ein.

Die ehemalige Shell-Abfüllanlage im Rheinpark soll zu einer modernen, multifunktionalen Mehrspartenhalle für bis zu 4.000 Gäste umgebaut werden. Dem Konzept zufolge bleibt die denkmalgeschützte Fassade erhalten, während in das Innere des Gebäudes ein moderner Baukörper eingesetzt wird.

In der Konsultation wurde nach Anregungen zu dem Gebäude sowie den Veranstaltungen gefragt, die in der Kulturraffinerie K714 stattfinden sollen. Ihre Beiträge konnten die Einwohnerinnen und Einwohner auf der städtischen Mitdenken-Plattform im Internet eingeben. Anfang März stand zudem Martin Witkowski, Intendant und Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke, Interessierten an einem Beteiligungsstand zu den Plänen Rede und Antwort. Das Team der Bürgerschaftsbeteiligung nahm dabei Antworten der Bürgerinnen und Bürger auf die Konsultationsfrage auf, ebenso wie auf dem Frühlingsfest Ende März.

Diese Beiträge wurden anschließend auf der Online-Plattform eingepflegt und zusammen mit den dort abgegebenen Antworten ausgewertet. Aus dieser Analyse gehen sieben zentrale Erkenntnisse hervor. Demnach stellen sich viele Monheimerinnen und Monheimer eine vielfältige Nutzung der Stadthalle vor – mit flexiblen Wänden für unterschiedlich große Veranstaltungen aller Art. Genannt wurden etwa Theateraufführungen, Konzerte, Ausstellungen, verschiedene Märkte und Messen oder auch Firmenfeiern und Kongresse. Wichtig ist den Teilnehmenden zudem, dass auch Karnevalsfeiern in der Stadthalle stattfinden können. Weitere Ideen sind Sportveranstaltungen, ein Kulturkino oder eine Public-Viewing-Leinwand.

Die Monheimerinnen und Monheimer wünschen sich für die Kulturraffinerie K714 zudem eine ansprechende Gastronomie. Vor allem an der Rheinseite des historischen Gebäudes können sie sich Restaurants oder gemütliche Cafés mit Außenbereich vorstellen. Auch Bars, eine Eisdiele oder ein Café mit Kunstgalerie werden vorgeschlagen. Wichtig ist den Teilnehmenden, dass diese Gastronomiebetriebe unabhängig von Veranstaltungen geöffnet haben.

Darüber hinaus wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger, dass der Charme des denkmalgeschützten Gebäudes und seine alte Fassade erhalten bleiben und mit den geplanten modernen Elementen zusammenpassen. Im Inneren der Stadthalle soll wiederum der Industriecharakter des Gebäudes sichtbar werden. Zentral ist für die Monheimerinnen und Monheimer auch der Blick auf den Rhein: Sie schlagen dafür unter anderem eine Panorama-Aussichtsplattform, eine Restaurantterrasse und eine Party-Location auf dem Dach vor.

Damit möglichst viele Menschen die Veranstaltungen besuchen können, sollten Eintrittskarten erschwinglich sein. Auch eine gute Akustik ist für viele der Konsultierten zentral. Am Herzen liegt den Bürgerinnen und Bürgern Monheims zudem, dass die Kulturraffinerie zu „ihrer“ Stadthalle wird und die lokalen Vereine darin ein Zuhause für ihre Feiern, Versammlungen und Proben finden. Auch Privatpersonen sollten kleinere Räumlichkeiten für Feiern günstig mieten können – ebenso wie die Vereine.

Ein Thema in der Konsultation war zudem ein gutes Verkehrskonzept für das zu erwartende höhere Verkehrsaufkommen, inklusive einer komfortablen An- und Abreise zu der Stadthalle mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Martin Witkowski, der Bauherr der Veranstaltungshalle, hat die Antworten der Bürgerinnen und Bürger in der Konsultationsphase aufmerksam gelesen. „Die daraus gewonnenen Erkenntnisse diskutieren wir nun intensiv mit allen Entscheidungstragenden und dem beauftragten Stuttgarter Architekturbüro Bez + Kock“, sagt Witkowski. Ziel sei es, möglichst viele der Anregungen aus der Bürgerschaft aufzunehmen und umzusetzen.

Witkowski hatte in den vergangenen Wochen Führungen durch die ehemalige Abfüllhalle angeboten und sie dabei ein letztes Mal in ihrem Rohzustand gezeigt. Laut aktueller Planung startet die für jeden sichtbare Bauphase im Sommer 2020. Bereits jetzt werden vorbereitende Arbeiten ausgeführt. Die Eröffnung der Kulturraffinerie K714 ist für das Jahr 2023 geplant.

Alle Erkenntnisse der Konsultation lassen sich online auf der Mitdenken-Plattform nachlesen. Sie ist über das städtische Mitmach-Portal unter [extern]www.monheim.de/mitmachportal oder direkt unter [extern]www.mitdenken.monheim.de erreichbar. Sobald Entscheidungen zu den Erkenntnissen getroffen wurden, erhalten alle auf der Plattform registrierten Teilnehmenden eine E-Mail. Sie können dann auch nachvollziehen, welchen Einfluss ihr eigener Beitrag in der Konsultation hatte. (nj)

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