Monheims Familienzentren sind ausgezeichnet

Dem Kita-Verbund im Berliner Viertel wird erneut eine außergewöhnlich gute Arbeit bescheinigt

Die Kinder und Eltern der Evangelischen Kita St. Johannes sind ein Teil des Monheimer Erfolgsmodells Mo.-Ki-Familienzentrum. Foto: Susanne Skoruppa

Seit 2007 gibt es in Nordrhein-Westfalen von der Landesregierung finanziell unterstützte Familienzentren. Seitdem profitieren immer mehr Eltern und Kinder von der hierüber gezielt geförderten Mischung aus Betreuung und Bildung sowie Beratung und Unterstützung. Um anerkanntes Familienzentrum zu werden machen sich immer mehr Kindertagesstätten auf den Weg, den Anforderungen und den Kriterien zu entsprechen – auch in Monheim am Rhein.

Im Fokus steht hierbei vor allem eine kontinuierliche Förderung in den frühen Lebensjahren. Denn hier werden die zentralen Weichen für die künftige Lebensqualität und den Bildungserfolg von Kindern gestellt. Kindertageseinrichtungen sind daher besonders geeignet, über Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern hinaus zusätzlich als Orte der Familienförderung zu wirken.

Auch das Monheimer Mo.Ki-Familienzentrum, bestehend aus den fünf Kindertagesstätten im Berliner Viertel, versteht sich als Zentrum eines solchen Netzwerks verschiedener familien- und kinderunterstützender Angebote. Es bietet Eltern und ihren Kindern frühe Beratung sowie Informationen und Hilfestellungen in allen Lebensphasen. Dabei kooperieren in Monheim gleich mehrere Träger miteinander. Bereits 2006 wurde das Mo.Ki-Familienzentrum zum „Best-Practice“-Familienzentrum ausgewählt und erhielt 2007 schließlich das offizielle „Gütesiegel Familienzentrum Nordrhein-Westfalen“. Über 90 Kriterien mussten hierfür schon damals erfüllt werden.

In diesem Jahr wurden diese Kriterien nun bei allen Familienzentren, die 2007 zertifiziert wurden, zum zweiten Mal überprüft. Dem Mo.Ki-Familienzentrum wurde dabei bescheinigt, dass es nicht nur den Anforderungen entspricht, sondern auch eine außergewöhnliche Leistungsvielfalt in Bezug auf Beratung und Unterstützung für Kinder und Familien bietet und zusätzliche Leistungen im Bereich Familienbildung und Erziehungspartnerschaft realisiert werden. Außerdem wurde der Bereich Kooperation und Organisation als gelungener Ausbau des Strukturangebots hervorgehoben.

Das Mo.Ki-Familienzentrum wurde als erster Baustein der Monheimer Präventionskette im Trägerverbund gegründet. „Ein schöner, langanhaltender Erfolg also“, zeigt sich Mo.Ki-Koordinatorin Inge Nowak hochzufrieden. Zum Mo.Ki- Familienzentrum gehören die AWO-Kitas Prenzlauer- und Grünauer Straße, die Evangelische Integrative Kindertagesstätte Grunewaldstraße, die städtische Kindertagesstätte Max und Moritz und die Kita St. Johannes in Trägerschaft des SKFM.

Insgesamt gibt es in Monheim am Rhein inzwischen bereits vier Familienzentren. Immer mehr Kindertagesstätten im Stadtgebiet erfüllen damit die hohen Kriterien an eine solche Einrichtung. Neben den oben genannten sind es auch noch das Baumberger Familienzentrum mit den beiden AWO-Kindertagesstätten Kunterbunt und Villa Regenbogen, das Evangelische Integrative Familienzentrum am Lerchenweg und das Baumberger Familienzentrum St. Dionysius in Trägerschaft der Katholischen Kirche. (ts)

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