MEGA wird für Informationssicherheit ausgezeichnet

ISMS-Zertifikat erfüllt voll die strengen Auflagen der Bundesnetzagentur

MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck (rechts) und IT-Sicherheitsbeauftragter Matthias Meliß zeigen nicht ohne Stolz die Urkunde. Foto: Norbert Jakobs

Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Umliegende Gebäude sind gefährdet. Die Feuerwehr kämpft sich unter Atemschutz vor. Alle Bewohner sind evakuiert. Wasserleitungen zerbersten unter der Hitze. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Wasser gefährliche Kurzschlüsse verursacht. Die MEGA ist informiert. Ein Experte des kommunalen Energieversorgers schätzt kurz vor Ort die Lage ein. Per Laptop stellt er die Verbindung zur Netzleitstelle der MEGA her. Gleich mehrere Codes und Passwörter sind einzugeben. Dann kann die Stromzufuhr für alle gefährdeten Gebäude abgeschaltet werden. Es ist zum Glück nur eine Simulation. Doch es könnte jeden Tag Realität werden. Dann ist das geschulte Notfallmanagement der MEGA gefragt. Dass dieses Team vorbereitet ist, zeigt ganz aktuell auch die Tatsache, dass die MEGA nun mit dem ISMS-Zertifikat ausgezeichnet worden ist. ISMS – das steht für Informationssicherheits-Managementsystem.

„Die Anforderungen an dieses Zertifikat sind vielfältig. Großer Wert wird auch auf die Datensicherheit gelegt. Da sind wir bestens aufgestellt. Und das ist mit Blick auf aktuelle Diskussionen, siehe etwa Facebook, gar nicht hoch genug einzuschätzen“, betont MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck. Geschütze Kundendaten gehören ebenso zu den Anforderungen für das Zertifikat wie die grundsätzliche Betriebssicherheit. Unbefugter Zugriff muss unbedingt verhindert werden.

Sicherheitstüren. Mehrere unterschiedliche Codes sind auch hier einzugeben. Erst dann öffnet sich der Blick auf das digitale Herz der MEGA. Wir befinden uns in der Netzleitstelle. Auf großen Monitoren sind zum Beispiel Trafostationen und Straßenzüge zu sehen. „Nur ein kleines Team hat hierauf Zugriff. Auch das ist Teil unserer Sicherheitsaufwendungen“, erläutert Matthias Meliß. Der studierte Wirtschaftsingenieur ist der IT-Sicherheitsbeauftragte der MEGA.

Im August 2015 wurde ein verpflichtender IT-Sicherheitskatalog der Bundesnetzagentur herausgegeben. Dieser musste von den Energieversorgern umgesetzt werden. „Natürlich war uns die Datensicherheit vorher schon wichtig. Doch nun galt es, mit einer Frist bis 2018 diese auch für die ISMS-Zertifizierung zu belegen“, sagt Matthias Meliß. Immer wieder gibt es Schulungen für das Team. Krisenmanagement wird geprobt. Offensichtlich mit Erfolg: Der TÜV Süd hat die Abläufe überprüft mit dem Urteil „Zertifizierung“.

So sehr sich die Verantwortlichen bei der MEGA über die Auszeichnung freuen – zurücklehnen werden sie sich nicht. „Das ISMS-Zertifikat wir alle drei Jahre überprüft. Für uns ist das ein stetiger Prozess für weitere Optimierungen“, so Matthias Meliß. (nj)

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