Junge Schachfans spielen um die NRW-Meisterschaft

Städtische Schulsozialarbeiter begleiten Kinder und Jugendliche aus Monheimer Schach-AGs nach Düsseldorf

Insgesamt spielt jede Schülerin und jeder Schüler bei den Meisterschaften mehr als vier Stunden Schach – da ist höchste Konzentration gefragt. Foto: Daniel Schalow

Schachbegeisterte Schülerinnen und Schüler der Hermann-Gmeiner-Schule, der Astrid-Lindgren-Schule, der Armin-Maiwald-Schule und des Otto-Hahn-Gymnasiums haben gemeinsam an den NRW-Mannschaftsmeisterschaften im Schulschach teilgenommen. Foto: Daniel Schalow

Der schwarze Turm kommt nach vorn, der weiße Läufer zieht quer über das Feld und der schwarze Springer bringt einen Bauern zu Fall. Schach ist ein strategisches Spiel, bei dem von den Spielerinnen und Spielern höchste Konzentration verlangt wird. In Monheim am Rhein können interessierte Schülerinnen und –schüler das komplexe Spiel in AGs lernen. Unter der Leitung von OHG-Lehrer Daniel Schalow und in Zusammenarbeit mit den städtischen Schulsozialarbeitern finden an allen Grundschulen und am Otto-Hahn-Gymnasium regelmäßige Schach-Angebote statt. Um ihr Können unter Beweis zu stellen, haben nun einige Kinder und Jugendliche an den NRW-Mannschaftsmeisterschaften im Schulschach teilgenommen.

Unter dem Motto „Schach rockt“ begegneten sich im Düsseldorfer Castello mehr als 800 junge Schachspielerinnen und –spieler. Aus Monheim am Rhein traten insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler der Hermann-Gmeiner-Schule, der Astrid-Lindgren-Schule, der Armin-Maiwald-Schule und des Otto-Hahn-Gymnasiums an. In vier verschiedenen Wertungsklassen ging es um nichts weniger als die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Berlin.

Für die Zweit- und Drittklässler war es das erste große Turnier. „Vor dem Hintergrund, dass unsere Teams die einzigen ohne Viertklässler waren, haben sich die Kinder richtig gut geschlagen“, berichtet Schalow stolz. Mit drei Mannschaften war das Otto-Hahn-Gymnasium die größte teilnehmende Schule Nordrhein-Westfalens. „Wir waren nahe an der Qualifikation, mussten uns aber letztendlich einer unglaublich starken Gegnerschaft beugen. Unsere Teams haben eine sensationelle Leistung abgeliefert“, freut sich Schalow. Mit 8,5 von 9 möglichen Punkten wurde Eike Andreas als Einzelspieler mit einer NRW-Ehrenurkunde ausgezeichnet – unter lautem Jubel aller Monheimer Spielerinnen und Spieler.

Die Schach-AGs an allen Monheimer Grundschulen und dem Otto-Hahn-Gymnasium werden von städtischen Schulsozialarbeitern ermöglicht. Die Fachkräfte beraten, begleiten und betreuen an jeder Schule Lehrer, Eltern und Kinder. Dabei handelt es sich in Monheim am Rhein um einen Präventionsansatz – weg von der Reaktion auf Defizite, hin zur Prävention als aktive Steuerung und Gestaltung. Im Mittelpunkt der Bemühungen stehen das Kind und seine Entwicklung.

Neben der personellen Unterstützung vor Ort hat die Stadt unter anderem mehr als 40 Schachbretter und Uhren angeschafft. „Die Schach-AGs sind für alle Kinder mit ihren verschiedenen Fähigkeiten ein tolles Angebot“, sagt Günter Pfeil, Leiter der städtischen Abteilung Außerschulische Bildung und Schulsozialarbeit. „Wir erleben, dass auch Kinder mit Förderbedarf hier gut ankommen, ruhig werden und sich konzentrieren. Schach ist eine gute Kombination aus Ruhe und Wettbewerb.“ (bh)

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