Fahrzeug stürzt in Höhe Marienkapelle in den Rhein

Nächtliche Suche der Feuerwehr mit Unterstützung vom Wasser und aus der Luft

Ein doch eher ungewöhnlicher Einsatz hielt die Feuerwehr der Stadt Monheim am Rhein in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch für mehrere Stunden in Atem.

Die Kreisleitstelle hatte bei Rheinstromkilometer 714, etwa in Höhe Marienkapelle, einen PKW im Rhein gemeldet. Daraufhin wurde neben der hauptamtliche Wache auch der Einsatzführungsdienst, beide Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr in Monheim und Baumberg sowie die DLRG und die Taucherstaffel der Feuerwehr in Hilden alarmiert. Ein Löschboot der Feuerwehr Düsseldorf wurde ebenfalls angefordert.

Nach längerer Erkundung stießen die Einsatzkräfte schließlich auf ein Loch im Zaun zur Uferböschung sowie im unmittelbaren Uferbereich am Wasser dann auf einzelne Fahrzeugteile, darunter auch ein abgerissenes Autokennzeichen. Das hier durchgebrochene Fahrzeug war offensichtlich bereits im Rheinstrom versunken.

Gleichzeitig trafen Polizei und Feuerwehr auf eine verletzte Person mehrere hundert Meter flussaufwärts, die mit diesem Einsatz zunächst nicht sofort in Verbindung gebracht werden konnte. Ein Abgleich der Personendaten mit dem gefundenen Kennzeichen brachte jedoch schließlich die Gewissheit, dass es ich um den Fahrzeughalter des versunkenen Fahrzeugs handelte. Der Fahrer war offenbar mit seinem Wagen ins Wasser gestürzt, und hatte sich aus eigener Kraft ans Ufer retten können.

Fahrer kann sich aus dem sinkenden Fahrzeug retten

Aufgrund des schlechten Allgemeinzustands des Fahrers, konnte zunächst nicht sicher geklärt werden ob er sich alleine im Fahrzeug befunden hatte. Einsatzleiter Hartmut Baur ließ daraufhin eine umfangreiche Suchaktion nach dem versunkenen PKW einleiten. Im weiteren Verlauf wurden zusätzlich noch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera, Einsatzkräfte aus dem Rhein-Kreis Neuss sowie das Löschboot der Werkfeuerwehr vom Chempark Dormagen zur Unterstützung angefordert.

Die Suche nach dem PKW wurde nach über zwei Stunden zunächst ergebnislos abgebrochen. Erst am Tage konnte das Fahrzeug schließlich gefunden und geborgen werden. Der verletzte Fahrer wurde noch in der Nacht vom Rettungsdienst und dem Notarzt versorgt und anschließend in die Uni-Klinik nach Düsseldorf transportiert.

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