Engagierte Schülerinnen öffnen städtische Spielebox an der Nord-Süd-Achse

Nebenjobbörse bringt Honorarkräfte und Kinder- und Jugendförderung zusammen

Jennifer Nawijn (v.l.n.r.), Laura-Sophie D’Amato und Achim Wieghardt, Leiter der städtischen Kinder- und Jugendförderung, freuen sich auf Kinder und Jugendliche, die sich an der Spielebox zahlreiche Geräte und Spiele ausleihen. Foto: Birte Hauke

Achim Wieghardt, Leiter der städtischen Kinder- und Jugendförderung, hat über die städtische Nebenjobbörse vier Honorarkräfte gefunden, die die Spielebox betreuen. Foto: Birte Hauke

Auf den Gehwegplatten in der Nachmittagssonne entstehen bunte Kreidebilder, Laufräder und Bobbycars sausen vorbei und auf dem Basketballplatz kracht der Basketball unter lautem Jubel ins Netz. Wenn die Spielebox der städtischen Kinder- und Jugendförderung die großen Container-Türen öffnet, wird die Nord-Süd-Achse im Berliner Viertel zum Spieleparadies. Jeden Mittwoch und Donnerstag, jeweils von 16 bis 18 Uhr, geben vier Honorarkräfte kostenfrei Spiele aus, organisieren Bastelangebote und helfen bei Streit oder kleineren Verletzungen.

Die Spielebox steht seit 2012 zwischen kleineren Spielflächen direkt am Basketballplatz. Seit März öffnen unter anderem die 17-jährige Laura-Sophie D’Amato und die 18-jährige Jennifer Nawijn die Türen. Sie wechseln sich mit dem 14-jährigen Len Lauterbacher und dem 21-jährigen Till Kentemich ab. „Egal, wie das Wetter ist – wenn wir die Box aufschließen, stehen die Kinder schon immer Schlange“, erzählt Jennifer. Die meisten Kinder und Eltern kennen den Termin. „Und wir freuen uns über alle, die kommen – je mehr Kinder, desto mehr Spaß“, ergänzt Laura-Sophie.

Die Spielebox ist prall gefüllt. Neben Kettcars, Laufrädern und Bobbycars stehen kleine Fußballtore und große Stelzen. Im Regal warten Frisbees, Wikingerschach, Springseile, Slackline und Brettspiele auf ihren Einsatz. An der Wand hängt ein dickes Netz mit verschiedenen Bällen. „Unser Angebot richtet sich vor allem an 6- bis 12-Jährige“, berichtet Achim Wieghardt, Leiter der städtischen Kinder- und Jugendförderung. „Tatsächlich spielen hier aber auch Drei- und 15-Jährige. Dass wir so eine breite Altersspanne ansprechen können, ist natürlich super!“

Zwei Jungs wollen die Fußballtore ausleihen. Jennifer und Laura-Sophie tragen die Tore aus dem Container und nehmen zwei Fahrräder als Pfand entgegen. „Als Pfand funktioniert eigentlich alles, was die Kinder gerade dabei haben, das muss nicht unbedingt wertvoll sein“, erklärt Jennifer. In der Pfandbox liegen neben Schlüsseln und Portemonnaies auch Lippenpflegestifte und Jacken. Ein Mädchen bringt einen großen Stapel Riesenmikado-Stäbe zurück und tauscht gegen ein Laufrad. „Die Kinder wissen ganz genau, wie das Prinzip funktioniert: Jeder räumt auf und bringt uns die Materialen ordentlich wieder zurück“, berichtet Laura-Sophie.

Den Job haben die beiden Schülerinnen über die städtische Nebenjobbörse gefunden. Auf [intern]www.nebenjob-monheim.de können Monheimer Unternehmen Nebenjobs einstellen und Jugendliche verschiedene Angebote der Arbeitgeber vor Ort finden. Auch Taschengeldjobs, Praktika-Stellen, Azubi-Stellen oder Stellen für Werksstudenten in Monheim am Rhein können eingestellt und gefunden werden. Monheimer Einzelhändler, Dienstleister und andere Unternehmer profitieren von der übersichtlichen Struktur und der Möglichkeit, junge Menschen direkt vor Ort ansprechen zu können. Jugendliche können die Angebote nach Jobart und verschiedenen Altersklassen filtern und sich über ein Kontaktformular bei den Unternehmen melden.

Bei Laura-Sophie und Jennifer hat es direkt geklappt. Nach einem kurzen Vorstellungsgespräch bei der städtischen Kinder- und Jugendförderung waren sie eingestellt. Die Spielebox-Saison läuft von März bis September. „Wir freuen uns schon auf viele weitere Sommertage hier mit den Kindern“, sind sich die Schülerinnen einig. (bh)

[intern]Hier geht es direkt zur städtischen Nebenjobbörse

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