Drei Tage Kunst, Musik und Improvisation im Sojus 7

Musikgruppe The Liz organisiert vom 5. bis zum 7. Mai experimentelle Workshops, zum Abschluss gibt es ein Konzert

Das Trio The Liz nutzt bei Auftritten unterschiedliche Medien und Ausdrucksformen. Bild: Liz Kosack

Verfremdete Klänge, dreidimensionale Papiermasken und ein improvisierendes Orchester – im Sojus 7 wird vom 5. bis zum 7. Mai fleißig experimentiert. In verschiedenen Workshops mit der Musikgruppe The Liz können sich 12- bis 27-Jährige mit unterschiedlichen Medien und Ausdrucksformen beschäftigen. Zum Ende des Projekts, das in Kooperation mit der Kunstschule Monheim organisiert wird, steht am Sonntag um 17 Uhr ein gemeinsames Konzert. „The Liz schafft ein Setting aus Musik, Gesang und Rezitation, Videoprojektionen, Kostümen und Licht – ein extrem spannendes Konzept“, erklärt Sojus-Leiter Christian Kaindl.

Liz Allbee kam 2009 aus Kalifornien nach Berlin, Liz Kosack 2013 aus New York und Korhan Erel 2014 aus Istanbul. Das erste gemeinsame Konzert gaben sie vor drei Jahren in einer kleinen Spielstätte für experimentellen Jazz und improvisierte Musik. Ihre Show „Book of Birds“ ist angelehnt an antike Mythologien, Texte von Kathy Acker und Jean Cocteaus „La Machine Infernale“. Entlang einer dramaturgischen Struktur improvisiert die Musikgruppe mit Computer, Controller, Trompete, Keyboard und selbst produzierten Videos.

Die kostenfreien Workshops finden am Freitag von 17 bis 21 Uhr, am Samstag von 12 bis 19 Uhr und am Sonntag von 12 bis 15 Uhr statt. Am Freitag gibt es im Anschluss eine Aftershow-Party und am Samstag wird gegrillt. Im Workshop „Pad – Klang – Impro“ lernen Teilnehmer, wie Tablets und Smartphones als musikalische Instrumente genutzt werden können. Korhan Erel erklärt, wie man Klänge aufnimmt, sie verfremdet und mit den Geräten improvisiert. Beim Abschlusskonzert sind die Tablet-Musiker Teil des Orchesters.

Das Monheimer Improvisations Orchester (MIO) mischt die klassische Orchesterhierarchie seit sechs Jahren auf. Junge Menschen spielen ohne Noten ihre eigene Musik, dirigieren sich gegenseitig und komponieren während des Konzerts. Im gemeinsamen Workshop entwickeln die Teilnehmer eine Performance.

Im dritten Workshop fertigen Teilnehmer mit geringem Aufwand dreidimensionale Papiermasken. Liz Kosack zeigt, wie ihre Masken Teil der Performance werden können. Dabei soll die Maske nicht als Verkleidung funktionieren, sondern im Spiel mit Meinungen und Identität eine Verwandlung unterstützen.

Anmeldungen nimmt Christian Kaindl per E-Mail an [E-Mail]ckaindldo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de entgegen. Das Konzert am Sonntag, 7. Mai, um 17 Uhr kostet 5 Euro Eintritt. Karten gibt es direkt im Sojus 7. Unterstützt wird die Aktion von Create Music, einem Projekt des Kultursekretariats Nordrhein-Westfalen in Gütersloh. (bh)

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