Drei Städte sitzen gemeinsam am Computer


Erkrath, Hilden und Monheim am Rhein kooperieren / Mehr Service für die Bürger


Wenn es um ihre Computer- und Informationstechnik geht, arbeiten die Städte Erkrath, Hilden und Monheim am Rhein ab sofort zusammen. Beigeordneter und Kämmerer Heribert Schiefer sowie die Bürgermeister Günter Scheib und Dr. Thomas Dünchheim stellten heute eine Kooperationsvereinbarung vor.

„Vorgesehen sind gemeinsame Beschaffung und Einsatz von Geräten und Programmen, um damit in allen drei Städten Ressourcen einzusparen oder für neue Aufgaben und Qualitätssteigerung freizumachen. Zudem wollen wir den Bürgern mehr Dienstleistungen per Internet anbieten“, sagten die Verwaltungschefs im Monheimer Rathaus.

Erstes Projekt ist ein Meldedatenregister, das nicht nur den Verwaltungen, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern Vorteile bringt. Das Register stellt ein Auskunftsverfahren für Behörden, Firmen und Bürger bereit. „Alle Interessenten können sich Meldeauskünfte zu jeder Tageszeit und unabhängig von den Öffnungszeiten der Rathäuser holen.



Zudem soll das System die Kommunikation zwischen Bürger und Behörde via Internet ermöglichen“, erläutert der Monheimer IT-Koordinator Thomas Nüchter.

Die Melderegisterauskünfte sind – von Behördenanfragen abgesehen – gebührenpflichtig. Der Datenumfang ist auf Familienname, Vorname, Doktorgrad und Adresse beschränkt. Falls die gesuchte Person verstorben ist, erfolgt dazu ein Hinweis. „Das entspricht dem aktuellen Stand des Melderechts, durch den der Abruf über das Internet mittlerweile legitimiert ist. Jeder PC mit Internetanschluss kann auf die Fernauskunft zugreifen“, so Nüchter.

Folgende Vorgänge können ohne Rücksicht auf die Öffnungszeiten der Rathäuser erledigt werden:

• Zuzug, Umzug oder neue Wohnung voranmelden.

• Meldeschein ausfüllen.

• Statusabfrage: Wann ist der beantragte Ausweis oder Pass fertig?

• Lohnsteuerkarten beantragen.

• Melde- und Aufenthaltsbescheinigungen beantragen.

• Einrichtung einer Übermittlungssperre beantragen.

Die drei Städte haben die Software gemeinsam beschafft und betreiben sie auf einem Server der Stadt Monheim am Rhein. Die Beschaffung kostete 45.000 Euro, das ist ein Vorteil von 10.000 Euro gegenüber Einzelbestellungen. Für den laufenden Betrieb wird eine Kostensenkung von etwa 3000 Euro jährlich erwartet.

Die eingesetzten Programme stammen von der HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH (Ahrensfelde).

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