Doppelter Sommerbesuch in Malbork

Monheimer Reisegruppen pflegen die partnerschaftlichen Beziehungen nach Polen

Deutsch-Polnisches Gruppenbild an der Gedenkstätte in Frombork, wo 1945 Hundertausende versuchten, über das zugefrorene Haff nach Westen zu flüchten. Viele kamen nie dort an.

Gleich zwei Monheimer Reisgruppen statteten in den letzten Wochen Monheims polnischer Partnerstadt Malbork einen Besuch ab.

Bereits im Juni reiste eine Delegation mit Bürgermeister Daniel Zimmermann an der Spitze zur 730-Jahr-Feier der deutsch-polnischen Geschichte nach Malbork. Neben VHS-Sprachbereichsleiterin Ursula Niebuhr, Tourismusmanagerin Maximiliane Richtzenhain und der Vorsitzenden des Freundeskreis Malbork, Margret Jenniches, machte auch der Monheimer Stadtgeschichtsschreiber Karl-Heinz Hennen die Reise vom Rhein an die Nogat mit. Der frühere VHS-Leiter hielt dort einen Fachvortrag über das Leben und Wirken Winrich von Kniprodes, der als Hochmeister des Deutschen Ordens beide Marienburgstädte bis heute miteinander verbindet.

Zu den weiteren Höhepunkten dieses Besuchs zählte auch die aktive Teilnahme an einem mittelalterlichen Markt im Rahmen der Festlichkeiten. Dort boten die Monheimer frisches Mutzengebäck an – und fanden für die rheinische Spezialität auch fern der Heimat reichlich Abnehmer.

Margret Jenniches konnte den Kurztrip zugleich nutzen, um eine Fahrt des Freundeskreises Malbork vorzubereiten, die nun im Juli erfolgte. Dort stand vor allem die eher jüngere Geschichte im Blickpunkt. So besuchten die Mitglieder des Freundeskreises gemeinsam mit befreundeten Malborkern unter anderem die Gedenkstätte am Frischen Haff, bei Frombork (ehemals Frauenburg). Über das zugefrorene Eis der Ostsee waren hier am Ende des Zweiten Weltkriegs Hundertausende Deutsche, vor allem Ostpreußen, aber auch Ostpolen, die von Russen aus dem heutigen Weißrussland und der Ukraine vertriebenen worden waren, geflohen, nachdem ihnen die Rote Armee den Landweg abgeschnitten hatte. Zehntausende erfroren oder starben durch sowjetische Bombardierungen der Eisdecke sowie im Maschinengewehrfeuer der fortwährende geflogenen Luftangriffe.

Vor dem Gedenkstein entzündeten die Monheimerin Margot Jenniches und die Malborkerin Teresa Zelazo in einem emotionalen Moment zwei Kerzen zur Erinnerung an die zahlreichen Opfer. „Auch sonst waren die Begegnungen in der polnischen Partnerstadt wieder von einer großen Herzlichkeit geprägt“, berichtet Jenniches im Nachgang. Neben der Besichtigung der großen Marienburg, mit Blick auf die wiederhergestellte zwölf Meter hohe Marienfigur, gab es viele weitere kulturelle und geschichtliche Programmpunkte. „Besonders hat uns der mittelalterliche Gesang eines jungen Vokalensembles begeistert“, erinnert sich Margot Jenniches und blickt schon wieder voraus: „Die neu gewonnenen Kontakte werden wir weiter vertiefen. Diese Partnerschaft, oder noch besser Freundschaft, wächst stetig. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch aus Malbork im kommenden Jahr.“ (ts) 

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