Bürgerschaft plant rege mit

Laufende Online-Beteiligung am Haushalt bringt vielfältige Ideen hervor

Die Ideenkarte zur Online-Beteiligung am Monheimer Haushalt 2019 füllt sich. Bis 20. November können hier noch weitere Vorschläge eingetragen werden. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

Seit dem 1. November können sich die Monheimerinnen und Monheimer online an den Planungen für den städtischen Haushalt 2019 beteiligen. Die unterschiedlichsten Vorschläge sind schon eingegangen.

Ein Haus der Umwelt, eine Anzeige für den Monheimer Rheinpegel und eine Krischerstraße 2.0: Das sind nur einige der zahlreichen Ideen, die zur Halbzeit der diesjährigen Online-Beteiligung unter [extern]www.mitplanen.monheim.de schon von den Bürgerinnen und Bürgern eingereicht wurden. Die Wünsche betreffen dabei unterschiedliche Orte im Stadtgebiet, wie ein Blick auf die interaktive Karte zeigt: Hinter jedem bunten Icon steckt eine Idee, wie Monheim am Rhein künftig noch besser und attraktiver gestaltet werden könnte.

Die Vorschläge sind dabei äußerst vielfältig. So fordert ein Teilnehmer eine zusätzliche Straßenlaterne in Baumberg, ein anderer würde gerne ein digitales Notrufsystem in der ganzen Stadt etablieren. Weitere Ideen sind ein ganzjährig nutzbarer Palmengarten, die Neugestaltung der unteren Hauptstraße oder auch der Ausbau des Radwegs entlang des Rheins in Baumberg. Originell zu nennen ist sicher auch die Idee eines Bürgers, der achtlos weggeworfenen Zigarettenstummeln mit einer „Kippen-Lotterie“ den Kampf ansagen will.

Viele der bislang eingegangenen Vorschläge stoßen auf eine positive Resonanz, andere werden auch kontrovers diskutiert. Die Stadtverwaltung hatte bereits zum Startschuss der Beteiligungsphase über 40 städtische Highlights für das kommende Haushaltsjahr eingestellt.

Noch bis Dienstag, 20. November, haben alle Interessierten jetzt die Möglichkeit, online eigene Ideen für ihr Monheim am Rhein der Zukunft einzureichen, die Vorschläge anderer zu kommentieren und darüber abzustimmen. Die Online-Plattform zum Mitplanen am Haushalt mit ihrem Design und ihren Funktionen macht die Beteiligung dabei einfach und komfortabel. Durch die Stadtplanansicht sind alle Vorschläge, die an einen bestimmten Ort gebunden sind, leicht auffindbar. Eigene Ideen können Bürgerinnen und Bürger den örtlichen Begebenheiten zuordnen. Für Ideen ohne konkreten Ortsbezug gibt es einen eigenen Ideenbereich. Auch von mobilen Geräten aus lässt sich die Plattform benutzerfreundlich bedienen. „Wir verfolgen mit Spannung jede neu eingehende Idee und freuen uns darüber, dass die Bürgerinnen und Bürger sich so aktiv an den Haushaltsplanungen beteiligen“, sagen Annika Patz und Olivia Konieczny, die beiden städtischen Koordinatorinnen für Bürgerschaftsbeteiligung.

Beim Abstimmen werden die Teilnehmenden dazu ermuntert, einen erläuternden Kommentar zu hinterlassen. Diese Kommentare seien sehr wichtig, betont Patz: „Das hilft den Verantwortlichen in der Verwaltung, besser zu verstehen, warum eine Idee für gut befunden oder kritisiert wird.“ Die Entscheidung über die Umsetzung der eingereichten Vorschläge liegt nach Abschluss der aktiven Beteiligungsphase bei den zuständigen Ratsgremien. Alle Bürgerschaftsideen, die ein positives Abstimmungsergebnis erzielt haben, sowie alle städtischen Highlights mit einem negativen Gesamtergebnis erhalten Mitte Dezember öffentliche und auf der Beteiligungsplattform einsehbare Stellungnahmen der Verwaltung. Anschließend entscheidet der Stadtrat, wie er mit den Anregungen umgeht. (ts)

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