Bürgermeister Daniel Zimmermann überreicht Integrationspreis

Chorleiter Rabih Lahoud wird am 2. Februar für sein Engagement geehrt

Gemeinsames Singen verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft, befreit und macht glücklich. Den Beweis liefert das Projekt „Pop-Chor“ von Rabih Lahoud. Gemeinsam mit dem Pfarrer Peter Becker von der evangelischen Kirchengemeinde hat er mit dem Ziel, Menschen durch Singen und gemeinsames Musizieren zusammen zu bringen, einen internationalen Chor ins Leben gerufen. Am Donnerstag, 2. Februar, wird er dafür mit dem Integrationspreis ausgezeichnet. Die Preisübergabe beginnt im Anschluss an die Sitzung des Integrationsrates um 18 Uhr im Ratssaal. Gäste sind willkommen. Die Feierstunde wird eingerahmt durch einen Auftritt des Chores. Nach der Preisverleihung lädt das städtische Integrationsbüro zu Imbiss und Getränken ein.

Die Auszeichnung ist mit 1000 Euro dotiert. Voraussetzung für die Verleihung ist ein herausragendes, ehrenamtliches Engagement in einem nachhaltigen, innovativen Projekt mit Pionierfunktion. Der Preisträger wurde zunächst von einer Jury ausgewählt, der Rat bestätigte die Entscheidung.

Rabih Lahoud kam mit 19 Jahren aus dem Libanon nach Düsseldorf, um an der Robert-Schumann-Hochschule sein Musikstudium fortzusetzen. Mittlerweile arbeitet er hier als Dozent für populären Gesang. Motiviert  von der steigenden Zahl der Flüchtlinge in Monheim entwickelte er in Zusammenarbeit mit dem evangelischen Pfarrer Peter Becker die Idee eines mehrsprachigen, internationalen Pop-Chores. Rabih Lahoud spricht selbst nicht nur Deutsch, sondern auch Arabisch, Russisch und Englisch und überzeugte so schnell viele Monheimer verschiedener Herkunft von seiner Idee. Mittlerweile treffen sich jeden Freitag rund 50 Erwachsene und 15 Kinder, darunter auch Flüchtlingsfamilien, im Gemeindezentrum der Friedenskirche Baumberg, um gemeinsam zu singen. Neue Mitglieder können den Chor vor den Proben bei Tee und Gebäck kennenlernen.

„Der Pop-Chor führt Menschen zusammen, schafft Gelegenheit zum Austausch und fördert Menschen in kreativer, künstlerischer und musischer Weise“, erklärt Hans-Peter-Anstatt, Leiter der städtischen Abteilung Integration, Ehrenamt und Pflege. Auf der Basis der gemeinsamen Musik könnten Menschen Ängste, Vorurteile und Hemmungen gegenüber Fremden überwinden. „Der Chor ist, eingebunden in Kooperationen und getragen von breitem Engagement aller Mitwirkenden, nachhaltig und gefestigt in seinem Bestand. Bei der Entwicklung der Projektidee, der Mitgliedergewinnung, der Einbindung von Partnern und der Gestaltung einer ansprechenden Werbung wurden innovative Ideen entwickelt und tatkräftig umgesetzt“, lobt Anstatt.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören Gülendam Yilmaz (2008), der Marokkanische Verein für soziale und kulturelle Angelegenheiten (2008), Sigrid Harrer (2009), zwölf Laiendolmetscherinnen (2009), der Internationale Sport- und Kulturverein (2009), der KKV (2009), Branko Mikic (2010), Slavica Dahmen als ehrenamtlich aktive Mitarbeiterin des SKFM (2010), der Verein für kulturelle und soziale Förderung der Mitbürger aus der Ägäis (2011), das Projekt Frauensprachkurse „Frau spricht Deutsch" (2011), Mo.Ki II an der Hermann-Gmeiner-Schule und Mo.Ki II an der Grundschule am Lerchenweg (2011), Uwe Spillner (2012), das Team „Die Kinderbrücke“ (2012), die deutsch-türkische Kindertanzgruppe des Otto-Hahn-Gymnasiums (2013), Oliver Hoven (2013), Rachida El Khabbachi (2014) und eine Schülergruppe des Otto-Hahn-Gymnasiums, die Fußballspiele mit Asylbewerber-Kindern der Unterkünfte an der Niederstraße organisiert (2015). (bh)

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