Bürgerinnen und Bürger wollen über Abfall-App, Gänseliesel-Ampeln und neue Zebrastreifen diskutieren

Schon rund 60 Ideen auf der städtischen Mitteilen-Plattform

Welche Ideen haben die Bürgerinnen und Bürger für Monheim am Rhein? Unter www.mitteilen.monheim.de können sie ihre Vorschläge einreichen, Unterstützende sammeln und darüber diskutieren. Anschließend beschäftigt sich die Stadtverwaltung mit den Ergebnissen. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

Erst Ende September letzten Jahres ist das städtische Ideen-Forum Mitteilen an den Start gegangen. Seitdem sind bereits mehr als 200 Monheimerinnen und Monheimer bei der Online-Diskussionsplattform aktiv – und haben schon rund 60 Vorschläge für die Zukunft ihrer Stadt eingebracht. Von diesen Ideen stehen mehrere kurz davor, die Marke der 50 Unterstützenden zu erreichen: Dann können sie öffentlich diskutiert werden.

So fehlen etwa dem Vorschlag von Dustin Gutwein nur noch zwei Stimmen. Der Teilnehmer regt eine Abfall-App als digitale Ergänzung zum gedruckten Entsorgungskalender an. Viel Zustimmung von anderen Nutzerinnen und Nutzern bekommt auch Marie Förster für ihre Idee, freie Grünflächen im Stadtgebiet bienen- und insektenfreundlich zu bepflanzen. Ebenfalls zahlreiche Teilnehmende befürworten den Vorschlag von Angelina Bindels, einen neuen Zebrastreifen in der Nähe der Winrich-von-Kniprode-Schule in Baumberg einzurichten. Rege und mit Blick auf die Vor- und Nachteile für Mensch und Tierwelt wurde in den letzten Wochen auch bereits der Vorschlag von Petra König diskutiert, auf dem Rheindamm eine Beleuchtung für Joggerinnen und Jogger zu installieren. Die Diskussion hierzu läuft noch bis einschließlich diesen Donnerstag.

„Auf www.mitteilen.monheim.de können Bürgerinnen und Bürger Themen und Ideen an die Stadt herantragen. Wenn 50 Unterstützende per Mausklick für einen Vorschlag gestimmt haben, können die Ideengebenden eine Diskussion des Themas auf der Plattform eröffnen“, erklärt Olivia Konieczny, städtische Koordinatorin für Bürgerschaftsbeteiligung, die Vorgehensweise. Dann wird öffentlich diskutiert – etwa darüber, an welchen konkreten Stellen die einzelnen Ideen umgesetzt werden könnten, und welche Herausforderungen sowie mögliche Lösungen es gibt. „Der Grundgedanke von Mitteilen ist also vor allem, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen miteinander teilen, sich darüber austauschen und verständigen“, erläutert Konieczny. Nach der öffentlichen Diskussion wird das Ergebnis dann der Stadtverwaltung mitgeteilt – auch daher der Name der Plattform. Die zuständigen Fachbereiche prüfen die Vorschläge anschließend. Über die Mitteilen-Plattform werden die Bürgerinnen und Bürger auf dem Laufenden gehalten, wie die Stadtverwaltung die Idee einschätzt und wie weiter mit ihr verfahren werden soll.

Auf welche Weise eine Anregung aus der Bürgerschaft in den politischen Prozess einfließen kann, zeigt der Vorschlag von Holger Klomp, die stillgelegte Bahntrasse vom Knipprather Wald nach Hitdorf zu einem Panoramaradweg auszubauen: Das Thema steht am 11. April auf der Tagesordnung im Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bauen und Verkehr. Auch der Vorschlag eines Einwohners, die Gänseliesel auf Fußgängerampeln im Stadtgebiet zu bringen, wird von der Stadtverwaltung bereits geprüft.

Die Plattform Mitteilen ist unter [intern]www.mitteilen.monheim.de oder über das alle Beteiligungsformen bündelnde [intern]Mitmach-Portal erreichbar (ts).

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