Bürgerinnen und Bürger gestalten das Monheimer Kultur- und Bildungsangebot mit

Neues „mitgedacht & mitgemacht“-Logo kennzeichnet die Kurse, die aus der Beteiligung hervorgegangen sind

mitgedacht & mitgemacht: Das ist das neue Logo, das die Kurse kennzeichnet, die aus der Online-Konsultation hervorgegangen sind und jetzt neu ins Programm der Kultur- und Bildungseinrichtungen aufgenommen wurden.

Es war eine der ersten drei Konsultationen, die die Stadtverwaltung im Juni zum Start der Online-Plattform Mitdenken ins Leben gerufen hat. Vier Wochen lang konnten sich die Monheimerinnen und Monheimer zu den städtischen Kultur- und Bildungsangeboten äußern. Die Fragestellung lautete: „Was können wir tun, damit Sie die Angebote unserer VHS, der Kunstschule, des Ulla-Hahn-Hauses, der Musikschule, der Bibliothek und des Sojus 7 gerne wahrnehmen?“ Auch bei Veranstaltungen wie dem Stadtfest wurden Antworten von den Bürgerinnen und Bürgern eingeholt. Vom 11. Juni bis zum 18. Juli gingen so 103 Antworten mit 171 Kernaussagen ein. Alle Beiträge wurden anschließend  ausgewertet und zu sieben Erkenntnissen zusammengefasst. Nun liegen zu diesen Erkenntnissen die Entscheidungen der Stadtverwaltung vor.

Eine zentrale Erkenntnis aus den Beiträgen betrifft die Angebotspalette der Kultur- und Bildungseinrichtungen: Um sie zu erweitern, gaben die Teilnehmenden in der Beteiligung verschiedene Anregungen. „Viele der angesprochenen Themenbereiche decken unsere Einrichtungen bereits ab“, erklärt  Sonja Baumhauer, Leiterin des Bereichs Bildung und Kultur, „dennoch haben wir uns intensiv mit den Beiträgen der Bürgerinnen und Bürger auseinandergesetzt und überlegt, an welcher Stelle wir noch etwas anpassen können.“

Das Ergebnis: Zahlreiche Wünsche aus der Bürgerschaftsbeteiligung haben jetzt bereits den Weg in die neuen Kursangebote der Einrichtungen gefunden. So bietet zum Beispiel die VHS ab Januar 2019 den Sprachkurs „Japanisch für Anfänger“ an, ebenso wird es im neuen Semester einen Kurs zur Gebärdensprache sowie den Kochkurs „Alles Pasta – Italienische Küche“ geben. Gewünscht wurden von Teilnehmenden der Konsultation zudem verstärkt Gesundheitskurse in Baumberg. Auch diesem Anliegen kommt die VHS im neuen Jahr nach – mit Angeboten wie „Rückenfit für Beruf und Alltag“, „Wirbelsäule spezial“ oder „Faszienfitness“. Interessierte können zudem bald einen Wochenendkurs besuchen, der sie auf die theoretische Sportbootführerschein-Prüfung vorbereitet.

„Zu erkennen sind die Kurse, die aus der Beteiligung hervorgegangen sind, an dem neuen ‚mitgedacht & mitgemacht‘-Logo, das wir als Resultat der Konsultation entwickelt haben“, erläutert Baumhauer. „Vielleicht erkennt sich jemand, der einen Vorschlag gemacht hat, ja darin wieder“.

Eine weitere Erkenntnis der Konsultation zielt auf Rahmenbedingungen wie etwa die Öffnungszeiten ab. Auch hier kann die Verwaltung Positives zurückmelden: So strebt die Bibliothek mittel- bis langfristig eine 24-stündige Öffnung an sieben Tagen in der Woche an, um die Recherche und das Nutzen der Arbeitsräume rund um die Uhr zu ermöglichen. Die Volkshochschule wiederum plant, einen Yogaraum in Baumberg anzumieten, um hier, wie in der Beteiligung gewünscht, das Sportangebot noch weiter auszubauen.

Auch im Bereich Infrastruktur passiert bereits etwas: In der Bibliothek etwa werden aktuell Umbaumaßnahmen durchgeführt, ein neues Katalogsystem soll die Medienrecherche künftig wesentlich informativer und anwendungsfreundlicher machen. Für das Sojus 7 ist bereits ein großangelegter Umbau geplant. „Auch der Aspekt der Zugänglichkeit, der in einer weiteren Erkenntnis zur Sprache kommt, steht bei uns auf der Agenda“, erläutert Baumhauer. Kunstschule, Musikschule und VHS bieten eine Reihe an Schnuppermöglichkeiten an. Am 24. November findet in der VHS zudem ein Tag der offenen Tür statt.

Zum Schluss möchte Sonja Baumhauer noch einen Dank loswerden: „Eine weitere Erkenntnis der Konsultation ist, dass die Kultur- und Bildungsangebote der Stadt sehr gut sind und gerne angenommen werden – auch über diese positive Rückmeldung freuen wir uns natürlich sehr“, sagt Baumhauer.

Alle Erkenntnisse der Konsultation lassen sich auf der Mitdenken-Plattform nachlesen. Teilnehmende, die sich mit ihrer E-Mail-Adresse registriert haben, bekommen eine E-Mail mit der Information, in welche Entscheidung ihr Beitrag eingeflossen ist. Die Plattform ist im städtischen Mitmach-Portal auf [extern]www.monheim.de oder direkt über [extern]www.mitdenken.monheim.de erreichbar. Interessierte können hier aktuell noch bis zum 18. November bei einer Konsultation zum Thema Inklusion mitmachen. (nj)

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