Beteiligungsstände zur neuen Kulturraffinerie K714 und zum Umbau des Rathauscenters

Kulturwerke-Geschäftsführer Martin Witkowski und Isabel Port von den Monheimer Einkaufszentren im Bürgerschaftsdialog

Martin Witkowski mit einer Modellansicht der geplanten neuen Kulturraffinerie K714 vor der alten Fassabfüllanlage in ihrem jetzigen Zustand: Der Intendant und Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke möchte mit den Bürgerinnen und Bürgern über das Großprojekt ins Gespräch kommen. Er steht am Donnerstag, 7. März, an einem Beteiligungsstand auf dem Rathausplatz für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Foto: Monheimer Kulturwerke

Die alte Fassabfüllanlage an der Rheinpromenade wird zu einer modernen Veranstaltungshalle mit dem Namen Kulturraffinerie K714 umgebaut. Auch das Rathauscenter soll umgestaltet werden – in ein modernes Einkaufsquartier mit Wohlfühlatmosphäre. In die Planungen zu beiden Projekten sollen Anregungen aus der Bürgerschaft einfließen. Die Stadtverwaltung hat daher online zwei Konsultationen zu diesen Themen gestartet. Nach Karneval können Interessierte zudem persönlich mit Isabel Port, der Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren, sowie Martin Witkowski, dem Intendanten und Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke, über die Pläne sprechen.

Der Beteiligungsstand zum Umbau des Rathauscenters ist am Aschermittwoch, 6. März, von 11  bis 12.30 Uhr im Rathauscenter vor den Aldi- und Rossmann-Filialen zu finden. Interessierte können sich dort mit Geschäftsführerin Isabel Port austauschen und eigene Ideen abgeben – etwa darüber, welche Geschäfte und Gastronomiebetriebe sie sich im Herzen der Innenstadt wünschen.

Martin Witkowski wird einen Tag später, am Donnerstag, 7. März, von 16 bis 18 Uhr auf dem Rathausplatz in Monheim am Rhein anzutreffen sein. „Wir bauen die Kulturraffinerie K714 zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt aus, der zum Verweilen und Ausgehen einlädt. Das Gebäude und das Areal werden allen Menschen aus Monheim am Rhein und Umgebung offen stehen. Das historische Gebäude mit seiner Lage direkt am Rhein bietet die besten Voraussetzungen dafür“, erklärt der Kulturwerke-Geschäftsführer, der zuvor 16 Jahre Betriebsdirektor der Düsseldorfer Tonhalle war und unter anderem für zwei Spielzeiten die Staatskapelle Weimar als Orchesterdirektor leitete.

Die neue Stadthalle wird multifunktional

Die neue Stadthalle in Monheim am Rhein wird multifunktional nutzbar sein und bis zu 4000 Gäste fassen. Auf dem Programm können dann ab Anfang 2023 zum Beispiel Rock-, Pop- und Klassik-Konzerte, Symphonieorchester, Theaterproduktionen, Musicals, Comedy, wie auch Karnevalspartys, Schützenfeste und Abifeiern stehen. Insbesondere in den Sommermonaten sollen Gäste aus der Stadt sowie Touristen aus der Region auch die Freiflächen rund um das Gebäude nutzen können. Dafür sind unter anderem eine Terrasse und ein Restaurant mit Blick auf den Rhein geplant. „Ich möchte mit den Monheimerinnen und Monheimern ins Gespräch darüber kommen, wie sie sich die neue Kulturraffinerie K714 vorstellen – zusätzlich zu den zahlreichen Anregungen, die bereits im Internet auf der Konsultationsplattform eingegangen sind“, erläutert Witkowski.

Bei beiden Beteiligungsständen werden Annika Patz und Olivia Konieczny, die städtischen Koordinatorinnen für Bürgerschaftsbeteiligung, anwesend sein. Sie nehmen Antworten zu den Konsultationsfragen direkt vor Ort von den Bürgerinnen und Bürgern auf. Die Antworten werden im Anschluss digitalisiert und auf der Mitdenken-Plattform eingepflegt. Alle online und offline abgegebenen Beiträge werden danach zu Erkenntnissen zusammengefasst, die im weiteren Verlauf in die Planungen einfließen.

Die Mitdenken-Plattform ist online direkt unter [intern]www.mitdenken.monheim.de sowie auch über das Mitmach-Portal unter [intern]www.mitmachen.monheim.de erreichbar, in dem alle Angebote zur Bürgerschaftsbeteiligung in Monheim am Rhein gebündelt sind. (ts)

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