100 neue Wohneinheiten an der Rabenstraße

Bei einer Bürgeranhörung am 28. Juni werden Pläne für die Fläche zwischen Knipprather Straße und Falkenstraße präsentiert und diskutiert

Auf der Brachfläche an der Rabenstraße sollen 100 neue Wohneinheiten entstehen. Die Pläne werden in einer Bürgeranhörung vorgestellt. Foto: Kerstin Frey

Wohnraum in Monheim ist derzeit besonders beliebt – nicht nur bei den eigenen Bürgern, sondern auch bei vielen Menschen von außerhalb, die nach Wohnungen in der Stadt suchen. Da der Wanderungsdruck weiterhin anhält und der Wohnraum knapper wird, sollen jetzt knapp 100 Wohneinheiten an der Rabenstraße entstehen.

Bei einer Bürgeranhörung am Dienstag, 28. Juni, um 18 Uhr im Bergischen Saal des Rathauses will das Planungsbüro ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH zwei Varianten für die Bebauung vorstellen und diskutieren. Die Pläne können bereits ab 17.30 Uhr vor Ort eingesehen werden.

Die Fläche zwischen Baumberger Chaussee und Rabenstraße ist eine der wenigen Brachflächen im Innenbereich der Stadt. Den Aufstellungsbeschluss über die Änderung des Bebauungsplans fasste der Ausschuss schon im Jahr 2007. Im Gespräch mit den Eigentümern soll das Gebiet nun planungsrechtlich neu geordnet werden. Die neuen Häuser sollen sich an der bereits bestehenden Bebauung im Umfeld orientieren. Für die neue Bebauung hat das Planungsbüro zwei Varianten entwickelt. Beide Varianten schlagen eine Ringerschließung über die Rabenstraße vor.

Die erste Variante mit insgesamt 95 Wohneinheiten sieht eine weitestgehend geschlossene Reihenhausbebauung entlang der Knipprather Straße im Norden und der Falkenstraße im Süden vor. Entlang der Rabenstraße sollen den bestehenden Reihenhäusern Doppelhäuser gegenüber gestellt werden. An der Ecke von Knipprather Straße und Rabenstraße könnten zwei dreigeschossige Mehrfamilienhäuser mit zusätzlichem Staffelgeschoss das neue Wohngebiet betonen. Innerhalb des Plangebiets sollen weitere Doppel- und Kettenhäuser entstehen.

Autos können in Garagen, Carports und auf Stellplätzen der jeweiligen Grundstücke geparkt werden. Im Norden und Süden könnten zentrale Garagenanlagen untergebracht werden. Die Mehrfamilienhäuser sollen eine Tiefgarage erhalten. Stellplatzbäume und eine großzügige Spielfläche begrünen und beleben das Gebiet.

Auch in Variante 2, die etwa 100 Wohneinheiten vorsieht, sollen an der Ecke zur Knipprather Straße zwei Mehrfamilienhäuser und an der Rabenstraße Doppelhäuser entstehen. Die Bebauung entlang der Knipprather Straße und der Falkenstraße orientiert sich hingegen an der Nord-Süd-Ausrichtung der umliegenden Bebauung. So sind an der Knipprather Straße drei Reihenhausreihen und an der Falkenstraße zwei Kettenhausreihen und eine Reihenhausreihe geplant. Im Unterschied zur ersten Variante befindet sich die nördliche Gargagenanlage weiter südlich im Plangebiet. Eine längliche Grünfläche soll von allen Anwohnern zur Erholung genutzt werden können. (bh)

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