Ausbau der Opladener Straße

In den Hauptverkehrszeiten kommt es auf der Opladener Straße in beide Richtungen immer wieder zu Staus. Ein Verkehrsgutachten, das sowohl den derzeitigen als auch den zukünftig zu erwartenden Verkehr berücksichtigt, bestätigt die schlechten Verkehrsverhältnisse. Basierend auf den Ergebnissen hat das beauftragte Ingenieurbüro umfangreiche Umbaumaßnahmen entwickelt, die die Verkehrsverhältnisse nachhaltig verbessern sollen. Die weitreichenden Maßnahmen erfordern Investitionen in einer bislang nur überschläglich abgeschätzten Höhe von bis zu 11 Millionen Euro.

Die genauen Maßnahmen werden nun geplant – von der Grundlagenermittlung über Vermessung, Bodengutachten, Entwässerungsleitungsinspektion, Vergabeverfahren mit europaweiter Ausschreibung bis zu Kanälen, Straße und Ampeln. Der überlastete Kanal wird fast auf der gesamten Strecke saniert.

Für eine bessere Verkehrsabwicklung muss die Anschlussstelle A 59 / Monheim ausgebaut werden. Aus Leverkusen kommend Richtung Monheim soll die Linksabbiegespur um einen weiteren Fahrstreifen erweitert werden. Zwischen den beiden Auffahrtrampen der Anschlussstelle wird die Fahrbahn um jeweils eine Fahrspur pro Richtung auf insgesamt vier Spuren ergänzt. Im Annäherungsbereich unmittelbar vor der Anschlussstelle soll die Fahrbahn in beide Fahrtrichtungen auf insgesamt fünf Spuren erweitert werden.

Die Kreuzung mit der Straße Am Kieswerk wird vierspurig ausgebaut. An der Kreuzung mit der Baumberger Chaussee ist ein vierarmiger Knotenpunkt geplant. Von der Baumberger Chaussee kommend werden zwei Linksabbiegespuren angelegt. Der östliche Knotenpunktarm Opladener Straße wird auf insgesamt fünf Fahrspuren erweitert, der westliche Arm auf vier Spuren. Das ehemalige „Menk“-Gelände wird an die Opladener Straße verkehrlich angeschlossen. Dabei wird auch der zukünftige Radschnellweg berücksichtigt, der den Kreuzungspunkt in nord-südlicher Richtung quert.

Zeitlicher Ablauf

Das Vergabeverfahren wird 2018 durchgeführt. Die Planungen und die erforderlichen Abstimmungen mit dem Landesbetrieb sowie der Stadt Langenfeld werden mindestens bis zur zweiten Jahreshälfte 2019 andauern. Ende 2019 soll der Baubeschluss vom Rat der Stadt Monheim eingeholt werden. Nach dem EU-weiten Vergabeverfahren der Bauleistungen ist der früheste mögliche Zeitpunkt für den Baubeginn das erste Quartal 2020. Die geschätzte Bauzeit beträgt etwa 30 Monate. Die Fertigstellung ist somit Ende 2022 möglich.

Da die Opladener Straße eine der drei Hauptverkehrsanbindungen ist, wird der Umbau einen großen Einfluss auf die verkehrliche Situation haben. Die beiden anderen Anbindungen, Berghausener Straße und die südliche Anbindung an die Autobahn, werden während der Bauzeit wesentlich belastet. Alle anderen Baumaßnahmen werden entsprechend koordiniert.

Visualisierung der besseren Verkehrsverhältnisse

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