Leda


Markus Lüpertz: Leda, 2019

Markus Lüpertz hat das Kunstwerk gemacht.Blick auf die Leda vor einem dramatischen Abendhimmel

Markus Lüpertz ist ein Maler und Bildhauer.

Das Kunstwerk ist eine Figur auf einem Sockel.

Das Kunstwerk ist 3,5 Meter hoch.

Das Kunstwerk ist aus Bronze.

 

Die Figur ist eine Frau.

Die Frau hält eine Gans auf dem Arm.

Die Frau hält das Gesicht zur Gans.

Als ob sie der Gans etwas ins Ohr flüstert.

Die Figur soll 2 Frauen darstellen:

Die Gänse-Liesel 
ist aus dem Wappen von Monheim am Rhein.

Leda ist eine Figur aus Geschichten.

Das sind die Geschichten
von den Göttern aus dem alten Griechenland.

Das schwere Wort für diese Geschichten ist:

Griechische Mythologie.

 

Die Geschichte von Leda geht so:

Leda war die Tochter von einem König.

Zeus hat sich in Leda verliebt.

Zeus ist der wichtigste Gott in der griechischen Mythologie.

Leda war aber schon verheiratet.

Deshalb hat Zeus einen Trick benutzt:

Zeus hat sich in einen Schwan verwandelt.

So ist Zeus ganz nah an Leda herangekommen.

Zeus als Schwan hat Leda geschwängert.

Später hat Leda dann Eier gelegt.

Aus 2 Eiern sind Helena und Klytemnestra geboren.

Das waren auch wichtige Figuren in der griechischen Mythologie.

 

Viele berühmte Maler haben Leda mit dem Schwan gemalt.

Zum Beispiel Leonardo da Vinci.

Oder Michelangelo.

Auf jedem Bild sieht Leda etwas anders aus.

Die Leda von Markus Lüpertz sieht auch anders aus:

Die Leda ist bunt.

Die Leda hält eine Gans fest, nicht einen Schwan.


Künstler-Biografie Professor Markus Lüpertz

geboren 1941 in Liberec/Reichenberg
1948 Umsiedlung nach Rheydt
1962 Umzug nach West-Berlin, lebte und arbeitet unter anderem in Karlsruhe und Mönchengladbach
von 1956 bis 1961 Studium an der Werkkunstschule Krefeld bei Laurens Goosens
Anfang der 1960er-Jahre: Studienaufenthalt im Kloster Maria Laach, Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf

 

Ehrungen

1970 Villa-Romana-Preis
1971 Preis des Deutschen Kritikerverbandes
1990 Lovis-Corinth-Preis
2006 Dr. h.c. an der Kunstakademie Breslau/Akademia Sztuk Pięknych im. Eugeniusza Gepperta we Wrocławiu
seit 2009 Ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste
2013 Internationaler Mendelsohn-Preis zu Leipzig
2016 Ehrenbürger der Stadt Liberec / Čestný občan města Liberce

 

Lehrtätigkeit

von 1976 bis 1986 Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
ab 1986 Professor an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf
von 1988 bis 2009 Rektor der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf

 

Gruppenausstellungen (Auswahl)

1969 „14 x 14“, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
1977 „documenta 6“, Kassel
1981 „A New Spirit in Painting“, Royal Academy of Arts, London
1982 „documenta 7“, Kassel
1982 „Zeitgeist“, Martin-Gropius-Bau, Berlin
1983 „17. Biennale von São Paulo“
1984 „von hier aus“, Messegelände, Düsseldorf
1985 „German Art in the 20th Century“, Royal Academy of Arts, London
1989 „Bilderstreit“, Museum Ludwig/Rheinhallen, Köln
1997 „Deutschlandbilder“, Martin-Gropius-Bau, Berlin
2009 „Art of Two Germanys / Cold War Cultures“, The Los Angeles County Museum of Arts
2013 „Artzuid“, Amsterdam
2014 „Germany divided“, British Museum, London
2016 „Baselitz, Lüpertz, Penck, Immendorff“, Gemeentemuseum, Den Haag
2017 „Deutschland 8 – Deutsche Kunst in China“, Tai Miao Tempel / Verbotene Stadt, Peking

 

Einzelausstellungen (Auswahl)

1965 Galerie Großgörschen 35, West-Berlin
1969 Galerie Hake, Köln
1973 Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
1974 Galerie Michael Werner, Köln
1976 Galerie Rudolf Zwirner, Köln
1977 Hamburger Kunsthalle, Hamburg
1979 Whitechapel Art Gallery, London
1979 Josef-Haubrich-Kunsthalle, Köln
1981 Marian Goodman Gallery, New York City
1983 Stedelijk Van Abbemuseum, Eindhoven
1983 Kestner-Gesellschaft, Hannover
1984 Wiener Secession, Wien
1986 Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
1987 Museum Boymans-van Beuningen, Rotterdam
1991 Centro de Arte Reina Sofia, Madrid
1994 Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien
1995 Museion, Bozen
1996 Kunstverein Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
1999 Zeche Zollverein, Essen
2002 Museum Würth, Künzelsau
2006 BA-CA Kunstforum, Wien
2009 Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
2010 Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg
2011 Gemeentemuseum, Den Haag
2014 Museo de Bellas Artes de Bilbao
2014 Eremitage, St. Petersburg
2015 Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris
2017 Hirshhorn Museum, Washington
2019 Haus der Kunst, München

 

Literatur (Auswahl)

Zweite, Armin (Hg.), Markus Lüpertz. Gemälde – Skulpturen, Ostfildern-Ruit 1996, ISBN 978-3-89322-839-3
Gohr, Siegfried, Markus Lüpertz, Köln 2002, ISBN 978-3-8321-7000-4
Fleck, Robert (Hg.), Markus Lüpertz. Hauptwege und Nebenwege; eine Retrospektive, Bilder und Skulpturen von 1963 bis 2009, Köln 2009, ISBN 978-3-940953-22-3

 

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