Leistungsbilanz

Vom Modellprojekt zum zertifizierten Familienzentrum

Negative Auswirkungen von familiärer Armut auf die Lebenslage und die Entwicklungschancen von Kindern vermeiden – das war das Ziel des gemeinsam vom Bezirksverband Niederrhein der Arbeiterwohlfahrt und der Stadt Monheim am Rhein entwickelten Modellprojekts von 2002 bis 2004.

Begleitet wurde das Projekt durch das [extern]Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS), Frankfurt am Main und gefördert vom Landschaftsverband Rheinland.


„Mo.Ki 0 / unter 3“ – Frühes Fördern von Anfang an

Die Weiterentwicklung der Angebote und Dienste zum Gesamtansatz „Mo.Ki – Monheim für Kinder“ steht heute für eine kommunale Infrastrukturentwicklung mit der Kinder- und Jugendhilfe im Mittelpunkt.  „Mo.Ki 0 / unter 3“ startete im Oktober 2008  als Gemeinschaftsprojekt des AWO-Bezirksverbands Niederrhein und der Stadt Monheim am Rhein. Zielgruppen sind Schwangere, junge Eltern und Mütter mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr.

Gefördert wird das Modellprojekt von der [extern]Stiftung für Wohlfahrtspflege NRW und dem [extern]Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.


Frühes Fördern in der Grundschule – der Präventionsansatz von Mo.Ki II

Der vorliegende Bericht beschreibt den Präventionsansatz, die dreijährige Modellarbeit sowie deren Ergebnisse und das Profil einer Grundschule von morgen.


Frühes Fördern als Anspruch der Sekundarstufe I – Mo.Ki III für 10- bis 14-jährige

Mit dem dreijährigen Modellvorhaben „Frühes Fördern als Anspruch der Sekundarstufe I – Mo.Ki III für 10- bis 14-jährige“ will der AWO-Bezirksverband Niederrhein die Präventionskette zur Bekämpfung von Armutsfolgen bei Kindern und Jugendlichen enger knüpfen.

Der Übergang von der Primarstufe zur Sekundarstufe I soll begleitet, die schulische und soziale Förderung ausgebaut sowie Schule und Jugendhilfe mit dem sozialen Umfeld enger verzahnt werden. Als Modellstandort wurde das [intern]Berliner Viertel gewählt.

Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 1,04 Millionen Euro wird von der [extern]Stiftung Wohlfahrtspflege NRW mit 753.800 Euro gefördert.

[intern]Zwischenbericht der wissenschaftlichen Begleitung für den Zeitraum August 2012 bis April 2013

[intern]Zwischenbericht der wissenschafltichen Begleitung für den Zeitraum Juni 2013 bis April 2014

[intern]Zwischenbericht der wissenschafltichen Begleitung für den Zeitraum April 2014 bis April 2015


Sprachförderkonzept

Das Sprachförderkonzept ist ein Ergebnis aller Kooperationspartner in Monheim am Rhein. Bei der Umsetzung im Mo.Ki-Familienzentrum sind Fortbildungen der Fachkräfte ein wesentlicher Bestandteil. Die vom Kreisgesundheitsamt angebotenen Fortbildungen werden zum Teil finanziert. Außerdem werden weitere Fortbildungsveranstaltungen organisiert.


Mo.Ki-Präventionskette ist bundesweit vorbildlich

Die Mo.Ki-Präventionskette „Von der Geburt bis zum erfolgreichen Berufseinstieg“ ist bundesweit Vorbild für strukturelle Präventionsarbeit in und durch Kommunen.

Im Jahr 2002 wurde die Präventionskette vom Bezirksverband Niederrhein der Arbeiterwohlfahrt und der Stadt Monheim am Rhein praktisch entwickelt und im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) Frankfurt am Main theoretisch fundiert. Nun wird sie immer mehr zur Grundlage einer bundesweiten Neuausrichtung kommunaler Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.

Was ist mit kindbezogener Armutsprävention gemeint?

[intern]Die Antwort der kommunalen Jugendhilfe auf Armut(sfolgen) bei Kindern  – Vortrag von Gerda Holz vom ISS Frankfurt am Main anlässlich der Jugendhilfekonferenz des Landesjugendamtes Rheinland am 17. September 2009 in Köln

[intern]Ansatzpunkte und Beispiele zur kindbezogenen Armutsprävention vor Ort – Impulsvortrag von Gerda Holz vom ISS Frankfurt am Main anlässlich der ersten Sitzung der Vorbereitungsgruppe des Deutschen Jugendinstituts des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 9. Juli 2009 in Berlin

Forderung zur Gestaltung öffentlicher Verantwortung für Kinder

[intern]Memorandum Kinderarmut – Politische Forderungen zur Bekämpfung der Kinderarmut des gemeinsamen Bündnisses von Arbeiterwohlfahrt (AWO), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Deutscher Kinderschutzbund und Paritätischer Wohlfahrtsverband

Präventionskette als Empfehlung und Beispiel für soziale Dienstleistungen und Kommunen

[extern]Stellungnahme des Bundesjugendkuratorium „Kinderarmut in Deutschland: Eine drängende Handlungsaufforderung an die Politik“ – Das Bundesjugendkuratorium ist ein von der Bundesregierung eingesetztes Sachverständigengremium. Ihm gehören bis zu 15 Fachleute aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft an.

[extern]Expertise im Auftrag des Deutschen Jugendinstituts „Kinderarmut in Deutschland“ – Autorin Maksim Hübenthal

[intern]Impulspapier - Fachliche Maßstäbe zum Auf- und Ausbau von Präventionsketten in Kommunen – Strukturansatz zur Förderung des „Aufwachsens im Wohlergehen“ für alle Kinder und Jugendliche. Autorin Gerda Holz 10/2011

[intern]Mo.Ki – Monheim für Kinder: Vorbild für eine integrierte Gesamtstrategie zur Armutsprävention in Kommunen

Monheim am Rhein als Vorbild – Weitere Beispiele


Preise und Auszeichnungen

Mo.Ki hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. Eine Übersicht:

  • 2004: Erster Platz beim Deutschen Präventionspreis 2004 der Bertelsmannstiftung, des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
  • 2004: Das Monheimer Modellprojekt gegen Kinderarmut findet große Anerkennung bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Sie hebt "Mo.Ki" im Länderbericht "Die Politik der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung (FBBE) in der Bundesrepublik Deutschland" positiv hervor.
  • 2004: In dem Projekt "Ich geh zur U! Und du?" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben das Kreisgesundheitsamt und Mo.Ki. in der ersten Pilotphase den ersten Preis gewonnen.
  • 2005: Erster Preis im Wettbewerb „Alle Talente fördern“ der Initiative „McKinsey bildet“.
  • 2006: Beim „ABC-Contest“ (Arbeit, Betreuung, Chancengleichheit) des Zentrums Frau in Beruf und Technik in Castrop-Rauxel belegt Mo.Ki im Wettbewerb „Innovative Kinderbetreuungsmodelle“ einen zweiten Platz.
  • 2006: Das Mo.Ki-Familienzentrum erhält die Auszeichnung „Best Practice Einrichtung“. Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hatte im Rahmen eines Landesprojektes die Kommunen und Freien Träger aufgefordert, Kindertagesstätten als Familienzentren auszubauen.
  • 2007: Das Mo.Ki-Familienzentrum erhält das Gütesiegel Familienzentrum NRW“.

Veröffentlichungen zu Mo.Ki

Eine Übersicht von Veröffentlichungen zu Mo.Ki kann hier abgerufen werden:

Auswahl einiger Dokumentationen und Veröffentlichungen:

  • Berg, Annette; 2006: Prävention und Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten am Beispiel Mo.Ki – Monheim für Kinder, Zeitschrift Prävention und Gesundheitsförderung Nr. 1 / Januar 2006, Springer Berlin / Heidelberg, S. 40 – 46
  • Berg, Annette; 2005: Präventive Handlungsstrategie einer Kommune: Mo.Ki – Monheim für Kinder, Sonderausgabe zu „KiTa aktuell“ Nr. 4/06, Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, S. 23 – 28.
  • Holz, Gerda; Schlevogt, Vanessa; Kunz, Thomas; Klein, Evelin; 2005: [intern]Armutsprävention vor Ort – "Mo.Ki - Monheim für Kinder" (129 kb); Evaluationsergebnisse zum Modellprojekt vom Bezirksverband Niederrhein der Arbeiterwohlfahrt, Stadt Monheim am Rhein und Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS), Frankfurt am Main
  • Berg, Annette; 2004: Mo.Ki – Monheim für Kinder, Ein Projekt zur Vermeidung von Armutsfolgen bei Kindern; Kindergarten heute 2/2005, Herder Verlag, Freiburg Februar 2005, Seite 32 – 37
  • Berg, Annette; 2003: Kinderarmut – Überwindung und Vermeidung von Armutsfolgen bei Kindern und Jugendlichen;  Soziale Frühwarnsysteme in NRW – Wertvolle Beispiele aus der Praxis. Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes NRW. Münster 2003.


[intern]Lebenskompetenz vermitteln – Erziehung und Bildung in benachteiligten Stadtteilen, Vortrag von Jugendamtsleiterin Annette Berg bei der Europäischen Fachkonferenz der Regiestelle [extern]„Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten (E&C)” der Stiftung SPI. Die Fachkonferenz fand vom 23. bis 25. November 2004 im Auswärtigen Amt in Berlin statt.

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