Zur Geschichte der Monheimer Altstadt

Von allen Monheimer Vierteln ist die Altstadt das mit der längsten Geschichte. Den Kern der heutigen Altstadt bildet die ehemalige Freiheit Monheim.

Den Titel „Freiheit“ verlieh dem Ort vor rund 600 Jahren der Herzog von Berg. Das war und ist durchaus als Auszeichnung zu verstehen. Monheim war dem Herzog wichtig, bot ihm der direkte Zugang zum Rhein doch wirtschaftliche, verkehrliche und strategische Vorteile. Die Freiheit bestand bis 1806. Die Erinnerung daran ist noch lebendig, denn Monheim wird bis heute „alte Freiheit“ genannt.

Im Laufe der Zeit kam der Begriff „Altstadt“ hinzu. Im Jahr 1960 erhielt Monheim die [intern]Stadtrechte und es begann eine lebhafte Bautätigkeit. In der rasch wachsenden Stadt entstanden viele neue Wohnsiedlungen. Für das Gebiet um den Schelmenturm setzte sich die Bezeichnung „Altstadt“ nun endgültig durch.

Dabei ging man über die Ausdehnung der einstigen Freiheit noch hinaus. Auch die Alte Schulstraße (der Name legte es nahe) rechnete man fortan zur Altstadt, obwohl die Straße östlich der ehemaligen Befestigungsanlagen liegt und damit außerhalb der alten Freiheit. Der Ausbau der Alten Schulstraße begann erst im 19. Jahrhundert.

Seit 2005 gilt für die Monheimer Altstadt eine vom Rat beschlossene [intern]Schutzsatzung. Sie zielt darauf ab, die historische Gestalt von Gebäuden zu bewahren oder in Einzelfällen wiederherzustellen und die Altstadt insgesamt aufzuwerten. Ein unabhängiger [intern]Gestaltungsbeirat begleitet diesen Prozess.

Denkmäler

Etliche Gebäude und andere Objekte in der Altstadt hat die Stadt unter Denkmalschutz gestellt:

  • Franz-Boehm-Straße 4 und 6 – Katholische Kirche St. Gereon und Pfarrhaus; Kirchturm mit Ursprung im späten 12. Jahrhundert, Kirche nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg neu aufgebaut und 1953 eingeweiht
  • Freiheit 2 – Wohnhaus, ehemaliges [intern]Rathaus, errichtet 1787 als Gaststätte
  • Freiheit 10 – Wohnhaus, erbaut im 18. Jahrhundert
  • Freiheit 12 – Gasthaus, laut Giebelaufschrift errichtet 1759
  • Grabenstraße 18 – Wohnhaus, errichtet im 19. Jahrhundert
  • Grabenstraße 30 – [intern]Schelmenturm, Relikt der Befestigungsanlagen aus dem 15. Jahrhundert
  • Grabenstraße / Ecke Poetengasse – Wegekreuz, errichtet 1752
  • Grabenstraße 56 – Evangelische Altstadtkirche, eingeweiht 1858; Küsterhaus, ehemalige evangelische [intern]Schule, eröffnet 1786
  • Poetengasse 24 – Wohnhaus, Fachwerkhaus aus dem 16./17. Jahrhundert
  • Schildgesgasse 15 und 17 – Wohnhäuser, Fachwerkhäuser aus dem 17./18. Jahrhundert, ehemaliger Gutshof
  • Turmstraße 21 – Wohn- und Geschäftshaus, Fachwerkgiebelhaus aus dem 18. Jahrhundert
  • Turmstraße / Alter [intern]Markt – Wegekreuz, errichtet im 18./19. Jahrhundert
  • Turmstraße 28 – Wohn- und Geschäftshaus, erbaut im 18. Jahrhundert
  • [intern]Zollstraße 1 – Wohnhaus, Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert
  • [intern]Zollstraße 2 – Wohn- und Geschäftshaus, errichtet 1675, mit späteren Anbauten, ehemalige Gaststätte

 

 

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