Internetangebot der Stadt Monheim am Rhein



Leistungsbilanz

Vom Modellprojekt zum zertifizierten Familienzentrum

Logo "Mo.Ki - Monheim für Kinder"

Negative Auswirkungen von familiärer Armut auf die Lebenslage und die Entwicklungschancen von Kindern vermeiden – das war das Ziel des gemeinsam vom Bezirksverband Niederrhein der Arbeiterwohlfahrt und der Stadt Monheim am Rhein entwickelten Modellprojekts von 2002 bis 2004.

Begleitet wurde das Projekt durch das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS), Frankfurt am Main und gefördert vom Landschaftsverband Rheinland.

Zusammenfassung des Projekt-Endberichts des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (129 kb).


Dokumentationen zu Mo.Ki

Über Mo.Ki wurde in verschieden Fachzeitschriften berichtet und Projekt-Dokumentationen wurden erstellt.

Hier gibt es eine Übersicht von Veröffentlichungen.


Mo.Ki-Präventionskette – Bundesweites Vorbild struktureller Präventionsarbeit

Die Mo.Ki-Präventionskette „Von der Geburt bis zum erfolgreichen Berufseinstieg“ ist bundesweites Vorbild struktureller Präventionsarbeit in und durch Kommunen.

2002 wurde die Präventionskette vom Bezirksverband Niederrhein der Arbeiterwohlfahrt und der Stadt Monheim am Rhein praktisch entwickelt und im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) Frankfurt am Main theoretisch fundiert. Nun wird sie immer mehr zur Grundlage einer bundesweiten Neuausrichtung kommunaler Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.

Weitere Informationen

Was ist mit kindebezogener Armutsprävention gemeint?

Die Antwort der kommunalen Jugendhilfe auf Armut(sfolgen) bei Kindern (476 kb) – Vortrag von Gerda Holz vom ISS Frankfurt am Main anlässlich der Jugendhilfekonferenz des Landesjugendamtes Rheinland am 17. September 2009 in Köln

Ansatzpunkte und Beispiele zur kindbezogenen Armutsprävention vor Ort (265 kb) – Impulsvortrag von Gerda Holz vom ISS Frankfurt am Main anlässlich der ersten Sitzung der Vorbereitungsgruppe des Deutschen Jugendinstituts des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 9. Juli 2009 in Berlin

Forderung zur Gestaltung öffentlicher Verantwortung für Kinder

Memorandum Kinderarmut (3,22 mb) – Politische Forderungen zur Bekämpfung der Kinderarmut des gemeinsamen Bündnisses von Arbeiterwohlfahrt (AWO), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Deutscher Kinderschutzbund und Paritätischer Wohlfahrtsverband

Präventionskette als Empfehlung und Beispiel für soziale Dienstleistungen und Kommunen

Stellungnahme des Bundesjugendkuratorium „Kinderarmut in Deutschland: Eine drängende Handlungsaufforderung an die Politik“ – Das Bundesjugendkuratorium ist ein von der Bundesregierung eingesetztes Sachverständigengremium. Ihm gehören bis zu 15 Fachleute aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft an.

Expertise im Auftrag des Deutschen Jugendinstituts „Kinderarmut in Deutschland“

Monheim am Rhein als Vorbild – Weitere Beispiele

„Chancen für Kinder – Armutsfolgen verhindern“ – Koordinationsstelle des Landschaftsverbands Rheinland

„Mainzer Handlungskonzept gegen Kinderarmut“ – Stadt Mainz

„Der Nürnberg-Pass als kommunales Instrument zur Armutsbekämpfung“ – Stadt Nürnberg

„Armen Kindern Zukunft geben! Arbeitsprogramm gegen Kinderarmut in Nürnberg“ – Stadt Nürnberg


Preise und Auszeichnungen

Mo.Ki hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. Eine Übersicht:

  • 2004: Erster Platz beim Deutschen Präventionspreis 2004 der Bertelsmannstiftung, des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
  • 2004: Das Monheimer Modellprojekt gegen Kinderarmut findet große Anerkennung bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Sie hebt "Mo.Ki" im Länderbericht "Die Politik der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung (FBBE) in der Bundesrepublik Deutschland" positiv hervor.
  • 2004: In dem Projekt "Ich geh zur U! Und du?" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben das Kreisgesundheitsamt und Mo.Ki. in der ersten Pilotphase den ersten Preis gewonnen.
  • 2005: Erster Preis im Wettbewerb „Alle Talente fördern“ der Initiative „McKinsey bildet“.
  • 2006: Beim „ABC-Contest“ (Arbeit, Betreuung, Chancengleichheit) des Zentrums Frau in Beruf und Technik in Castrop-Rauxel belegt Mo.Ki im Wettbewerb „Innovative Kinderbetreuungsmodelle“ einen zweiten Platz.
  • 2006: Das Mo.Ki-Familienzentrum erhält die Auszeichnung „Best Practice Einrichtung“. Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hatte im Rahmen eines Landesprojektes die Kommunen und Freien Träger aufgefordert, Kindertagesstätten als Familienzentren auszubauen.
  • 2007: Das Mo.Ki-Familienzentrum erhält das Gütesiegel „Familienzentrum NRW“.

 
 
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