Das Grottenbauwerk
Das Grottenbauwerk ist der Überrest eines Aufenthaltsbereichs im Park. Es bildet den Endpunkt der Sichtachse zur Marienburg. Die drei Pylone, bestehend aus Schlacke und Tuffstein, sind auf einem gemauerten Fundament errichtet.
Der Tuffstein
war seinerzeit ein sehr beliebter Baustoff, der gern für Grotten-Imitationen
verwendet wurde. Zu beiden Seiten der Pylone sind kleine Sitzgelegenheiten aus
einer Natursteinplatte errichtet worden.
Leider fehlen historische Dokumente und Aufzeichnungen. Durch Grabungen und mündliche Aussagen konnte ermittelt werden, dass sich vor dem mittleren Pylon ein kleines Wasserbecken befunden hat. Auf dem mittleren Pylon sind Betonreste zu erkennen, auf denen vermutlich eine Figur oder eine Pflanzschale befestigt war. Im Loch des mittleren Pylons waren Pflanzen wie zum Beispiel Farne platziert.
Die Sanierung des Grottenbauwerks gestaltete sich durch die fehlenden Unterlagen als sehr schwierig. Die Mauerabbrüche zwischen den Pylonen wurden zur Stabilisierung neu aufgemauert und verputzt, sowie die abgebrochenen und losen Tuffsteine wieder gesichert. Um das Bild annähernd zu vervollständigen, sind Schalen mit Farnen und anderen Pflanzen neu aufgestellt worden.