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Bäume im Marienburgpark

Mammutbaum

Lateinisch: Sequoiadendron giganteum (Familie der Taxodiaceae)
Herkunft: Nordamerika
Alter: etwa 110 Jahre

Der Mammutbaum ist ein immergrüner Nadelbaum. Er wird in seiner Heimat bis zu 100 Meter hoch, in unseren Breiten erreicht er nur eine Höhe bis 50 Meter. Er bildet Stämme mit sehr großem Durchmesser aus. Seine Borke ist bis 60 Zentimeter dick, weich und lässt sich eindrücken. Sie ist nicht brennbar. Daher treibt der Mammutbaum nach Waldbränden wieder durch und begrünt sich.

Die Zweige sind im Gegensatz zum Stamm recht dünn. Die Zapfen sind fünf bis acht Zentimeter lang und stark verholzt. Sie benötigen zwei Jahre bis zur Reife und hängen dann am Baum herab.

Buchsbaum

Lateinisch: Buxus sempervirens (Familie der Buxaceae)
Herkunft: Südeuropa, Westasien
Alter: etwa 100 Jahre

Der Buchsbaum ist ein immergrünes Laubgehölz mit einem drei bis sechs Meter hohen strauchförmigen Wuchs. Die Blüten erscheinen im Zeitraum März bis Mai. Die Blütenbüschel sind gelblich und unscheinbar. Sie gelten aber als Bienenweide, da sie reich an Nektar sind. In der Gartengestaltung wird der Buchsbaum gerne verwendet, da er sehr gut Schatten verträgt und resistent gegen Trockenheit ist.

Er lässt sich gut beschneiden und wird daher gern für Hecken- und Formschnitt verwendet. Buchsbaum wächst sehr langsam und ist in allen Teilen giftig.

Eichen-Hybride

Lateinisch: Quercus x leana (Familie der Fagaceae)
Alter: etwa 90 Jahre

Hybriden, die man am "x" zwischen den beiden Bestandteilen ihres botanischen Namens erkennt, entstehen entweder aus natürlicher Kreuzung oder aus Züchtung. Die Eichen-Hybride (Quercus x leana) ist eine Kreuzung aus der Schindel-Eiche (Quercus imbricaria) und der Färber-Eiche (Quercus velutina), die beide im nordamerikanischen Raum beheimatet sind. Quercus x leana ist wie alle nordamerikanischen Arten schnellwüchsig und bildet große mächtige Kronen aus.

Das Blatt ist ganzrandig, schmal-oval bis länglich-eiförmig und sehr unterschiedlich in seiner Form und Ausbildung. Wie alle Eichen bildet auch die Quercus x leana die typischen Eicheln aus, die im unteren Bereich durch eine schuppige Schale, die Cupula, umgeben sind.

Sumpf-Eiche

Lateinisch: Quercus palustris (Familie der Fagaceae)
Herkunft: östliches Nordamerika
Alter: 80 bis 90 Jahre

Die Sumpf-Eiche ist ein sommergrüner Baum. In seiner Heimat wird er bis zu 40 Metern hoch und bildet aus horizontal gestellten Ästen eine breite, kegelförmige Krone. Auf zusagendem Standort bekommt die Sumpf-Eiche eine rötliche bis scharlachrote Herbstfärbung. Die Rinde ist grau und bleibt über längere Zeit glatt.

Entgegen ihrem deutschen Namen wächst die Sumpf-Eiche zwar in tiefgründigen Auenwaldbereichen von Fluss- und Bachtälern tieferer Lagen, wo mehrere Wochen das Wasser stehen kann, nicht aber auf sumpfigen, dauernassen Standorten. Der Baum bevorzugt frische bis feuchte Böden, die sandig bis lehmig und vor allem durchlässig sein müssen.

Purpur-Rosskastanie

Lateinisch: Aesculus x carnea (Familie der Hippocastanaceae)
Alter: ca. 70 Jahre

Die Purpur-Rosskastanie ist eine Kreuzung zwischen der Gemeinen Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) und der Echten Pavie (Aesculus pavia). Der Baum bildet eine rundlich bis breit gewölbte Krone und wird etwa 20 Meter hoch. Er ist im Wuchs und Habitus schwächer als die Gemeine Rosskastanie. Wie der Name sagt, besitzt die Aesculus carnea eine rote Blüte, die im Mai erscheint. Aus den Blüten bilden sich kaum Früchte.

Aesculus x carnea wird überwiegend durch Veredelung vermehrt. Dabei wird der Edeltrieb (Aesculus x carnea) mit der Unterlage (Aesculus hippocastanum) verbunden. Beide Teile wachsen zusammen und bilden den späteren Baum. An Unterschieden in der Rinde kann man die Veredelungsstelle erkennen.

 
 


 
 
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