Zukunftswerkstatt
Monheim am Rhein auf dem Weg in das Jahr 2020
Wie stellen sich Menschen die Gesellschaft vor, in der sie zukünftig leben, arbeiten, wohnen und alt werden wollen? Zur Beantwortung dieser Fragen entwickelten Zukunftsforscher wie Robert Jungk in den Sechzigerjahren die Methode der Zukunftswerkstatt.
Zukunftswerkstätten eröffnen die Möglichkeit, über einen Prozess der Ziel- und Konsensfindung kreative Zukunftsbilder zu entwerfen, an denen alle Beteiligten gleichermaßen Anteil haben. Dieser Weg macht Zukunftswerkstätten zu einem geeigneten Instrument nachhaltiger Stadtentwicklung.
Das Ziel einer Zukunftswerkstatt besteht darin, ein gemeinsames Bild für die zukünftige Entwicklung einer Stadt zu erarbeiten und konkrete Projekte zur Umsetzung dieser Zukunftsbilder zu planen.
Zukunftsbilder, Ziele, Maßnahmen
25 Bürgerinnen und Bürger – ein kleiner Querschnitt der städtischen
Bevölkerung – planten in drei Vorbereitungsworkshops die Zukunftswerkstatt,
legten den Teilnehmerkreis fest und luden zur Zukunftswerkstatt ein. Mit den
Einladungen wurden die Ergebnisse der Bestandsaufnahme
zur Vorbereitung verschickt.
Die Zukunftswerkstatt fand statt vom 29. Juni bis 1. Juli 2001 im Rathaus der Stadt Monheim am Rhein. Zweieinhalb Tage lang arbeiteten 120 Personen intensiv zusammen. In mehreren Arbeitsschritten untersuchten die Teilnehmenden zunächst die Vergangenheit der Stadt Monheim am Rhein sowie die aktuellen Einflüsse und Trends. Darauf aufbauend wurden Zukunftsbilder entworfen, gemeinsame Ziele gefunden und schließlich Maßnahmen geplant. Die Zukunftswerkstatt wurde von einem Moderatorenteam geleitet.
Die Dokumentation der Zukunftswerkstatt (2,5 mb) gibt einen detaillierten Überblick über den Ablauf der Veranstaltung, die Arbeitsmethoden, die Ergebnisse der Arbeitsphasen sowie die gemeinsamen Ziele und initiierten Projekte.
Zielkonzept 2020, Fakten, Meinungen und Perspektiven, Materialien zur Zukunftswerkstatt (252 kb)